Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

13, 1, 2012
von dauni
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Geiz ist geil – Der Film zum Wulff

Ich weiß nicht, ob ihr es schon wisst. Ich bin ja auch schon längere Zeit in der Filmbranche tätig.  Als ich nun hörte, dass Dieter Wedel mit dem Gedanken spielt, einen Film über die Affäre zu drehen, war mir klar:  wer zuerst dreht, dreht zuerst.

Flugs habe ich  meine Leute zusammengetrommelt, im übrigen alles hervorragende Darsteller, die sich hinter Monika Feddex nicht verstecken müssen und sich mindestens genauso gut darstellen können wie sie sich selbst, und einen wundervollen, dramaturgisch hochstehenden, mit geschliffenen Dialogen versehenen Streifen abgedreht.

Ihr habt das Privileg, den Film als erstes zu sehen, noch bevor er in die Heimkinos kommt.

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6, 1, 2012
von dauni
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Das Märchen von der tapferen BILD und dem bösen Wulff

Es war einmal, und das ist noch gar nicht solange her, ein Bundespräsidenten-Azubi namens . Der war immer ganz bescheiden und nett, und viele, viele Schwiegermütter wünschten sich, dass ihre Töchter auch einmal einen solchen netten Schwiegersohn mit in die heimische Stube brächten. Der BP-Azubi kam aus ganz bescheidenen Verhältnissen, war in eine Partei eingetreten und hatte sich dort hochgeschleimt. Und weil er immer so nett und unaufgeregt war, durfte er irgendwann sogar eine Lehre als Ministerpräsident absolvieren.

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4, 1, 2012
von dauni
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Wulff: Ich bin der Präsident – und das ist auch gut so

Man höre und staune. Die niedersächsische CDU ist in Sorge wegen der Affäre um . Ei der tausend, schiesst es mir beim Lesen dieser Schlagzeile der HAZ durch den Kopf. Es gibt also wirklich Leute in dieser Partei, die es für unanständig halten, dass Politiker sich ungeniert von Unternehmern schmieren lassen, ähm, sorry, die allzu engen Kontakt mit Leuten wie Maschmeyer u.ä. pflegen.

Träum ich oder wach ich, frage ich mich gerade, als ich schlagartig in die Realität zurückkatapultiert werde. Beim Lesen des Artikels wird mir klar, dass es diesen Schweinepriestern keinesweg um sowas wie Anstand, Moral und Vorbildfunktion geht sondern lediglich darum, dass

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13, 1, 2011
von dauni
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Schröder, Wulff, Maschmeyer & Co

Eigentlich sollte ich mich überhaupt nicht mehr darüber wundern, in welchen Kreisen sich unsere Politiker bewegen. Geld und Macht gehören einfach zusammen, und dabei scheint es der Politprominenz völlig egal zu sein, wie bestimmte Leute an das Geld gekommen sind.

Hauptsache, es ist jemand, der den Wahlkampf finanziert. Da nimmt sich ein sogenannter Sozi wie Gerhard Schröder ebenso wenig wie ein Christian Wulf, der stets auf seinem Kuchen herumrakt, wie christlich er doch ist.

Kann der es mit seinem Amt als Bundespräsident eigentlich vereinbaren,  in einem Atemzug mit einen Herr M. genannt zu werden? Erwartet der auch noch Respekt, so wie sein Vorgänger, der unselige Horst? Den muss man sich doch verdienen, oder?

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14, 3, 2008
von dauni
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Kurz bemerkt

Altkanzler Gerhard Schröder warnt seine Partei vor einem Linksruck.

Eine Ausrichtung auf die Mitte sei das Fundament für die Wahlerfolge in den siebziger Jahren sowie unter seiner Kanzlerschaft nach 1998 gewesen. Dieses Fundament darf die Partei nicht verlassen, wenn sie erfolgreich bleiben will. Denn die SPD ist die Partei des aufgeklärten Bürgertums.

Genau.  Deswegen wählen immer auch immer mehr sozial Schwache und Arbeiternehmer die Links-Partei.

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1, 12, 2007
von dauni
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Keine Eier

Natürlich, wie sollte sie auch? Sie ist Mitglied der SPD, und mit deren Abgeordneten haben wir ja nun gerade den Spaß bei der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung erlebt. Dafür gestimmt und dann auch noch herum greinen von wegen: ach, wir haben unheimlich viel Bauchschmerzen dabei und hoffen, dass uns der Wähler nicht böse ist. Sind wir aber.

Warum sollte die neue Juso-Vorsitzende Drohsel eigentlich mehr Rückgrat haben und notfalls von ihrem Amt zurücktreten, anstatt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und sich von der Roten Hilfe zurückziehen wegen der Angriffe aus der CDU und ihrer Parteigenossen.

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13, 12, 2005
von dauni
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Ein Mann für alle Fälle

Obwohl ich im Augenblick wieder einmal bemüht bin, die Füße still zu halten und mich nicht jeden Tag aufs Neue aufzuregen über die Meldungen, die über die Nachrichtenticker gehen, muss ich jetzt doch Dampf ablassen.

Was macht eigentlich dieser Traum aller Schwiegermütter, dieser glatt gebügelte, immer freundlich lächelnde Ministerpräsident sonst noch, außer ständig bei jeder Gelegenheit durch die Gegend zu krähen?

Gleich, um welches Thema es sich handelt. Christian hat immer eine Meinung dazu, meist mit erhobenem Zeigefinger und moralischem Anspruch. Vorzugsweise in der BILD Zeitung

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