Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

3, 5, 2012
von dauni
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Räder müssen rollen für den Sieg

Bevor ihr nun alle runde Augen bekommt und vermutet, ich wäre ins rechte Lager abgedriftet: dem ist nicht so, trotz der Parole. Wobei ich mal vermute, dass nur die Älteren von uns wissen, wo der Spruch überhaupt herkommt. Aber egal.

Der Anlass, diese Überschrift zu wählen ist schnell erklärt. Es soll ja Politiker und ebensolche -innen geben, die auf jeden Zug aufspringen, um ihre Popularität beim Wahlvolk zu erhöhen. Dafür ist jedes Mittel recht, sei es noch so dämlich oder geschmacklos. Ein besonder gutes Beispiel dafür lieferte jüngst Frau Doris Schröder ich bestehe auf Doppelnamen-Köpf. Wie, ihr wisst nicht mehr wer das ist. Na, die Doris, die Frau vom Basta-Kanzler Gerhard und Erfinderin des Adventskalender für Hunde. Klingelt es jetzt bei euch?

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20, 1, 2011
von dauni
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Doris Schröder-Köpf malocht bei Karstadt

Die Frau Gemahlsgattin unseres allseits beliebten Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder hat es satt, immer nur Aushängeschild und Mutter zu sein.

Sie hat bei Karstadt einen Job angenommen und arbeitet aufgrund ihrer früheren Tätigkeit als Journalistin demnächst als Teilzeitkraft in der Zeitschriftenabteilung.

Wer mir nun entgegenhält, Karstadt habe überhaupt keine Zeitschriftenabteilungen mehr, dem entgegne ich keck: „Das stimmt ja auch gar nicht. Ich habe einen Gag gemacht. Oder besser: ich habe es versucht.“

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13, 1, 2011
von dauni
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Schröder, Wulff, Maschmeyer & Co

Eigentlich sollte ich mich überhaupt nicht mehr darüber wundern, in welchen Kreisen sich unsere Politiker bewegen. Geld und Macht gehören einfach zusammen, und dabei scheint es der Politprominenz völlig egal zu sein, wie bestimmte Leute an das Geld gekommen sind.

Hauptsache, es ist jemand, der den Wahlkampf finanziert. Da nimmt sich ein sogenannter Sozi wie Gerhard Schröder ebenso wenig wie ein Christian Wulf, der stets auf seinem Kuchen herumrakt, wie christlich er doch ist.

Kann der es mit seinem Amt als Bundespräsident eigentlich vereinbaren,  in einem Atemzug mit einen Herr M. genannt zu werden? Erwartet der auch noch Respekt, so wie sein Vorgänger, der unselige Horst? Den muss man sich doch verdienen, oder?

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31, 5, 2010
von dauni
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Enthüllung: Lenas wahre Gründe für die Teilnahme am ESC

Eigentlich wollte ich heute nur über Lena schreiben. Tu ich jetzt einfach auch mal. Und frag jetzt bloss nicht einer: Welche Lena? Na, die Lena aus unserem Hannover. Niedersachsen ganzer Stolz. In deren Glanz sich Herr Wulf sonnt und eingesteht, er habe seit Donnerstag „Satelitt“ als Klingelton auf seinem Handy. Toll, wie modern unsere Politiker sind. Die können sogar Handys bedienen. Aber nicht nur Wulff fährt auf Lena ab.

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16, 6, 2009
von dauni
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Nachrichten abarbeiten

Habe mal wieder ein Stapel Zeitungen auf dem Schreibtisch. Da gibt es noch die eine oder andere Nachricht, zu der ich meinen Senf dazugeben wollte, aber aus technischen Gründen am Wochenende nicht dazu gekommen bin.

Zum Beispiel diese hier:

Mehdorn hilft der Bahn in Russland.

Die Deutsche Bahn strebt eine engere Zusammenarbeit mit der russischen Staatsbahn RZD an – und setzt dabei auf die Unterstützung ihres früheren Vorstandschef Hartmut Mehdorn. Quelle HAZ

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13, 11, 2008
von dauni
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Dwarslöpers Lexikon 7

Schrödern → seit neuestem auch Mehdornen: umgangssprachlich für: Geschäfte machen auf Deubel komm raus. (S. auch: Gazprom → Deutsche Bahn → Russland)

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14, 3, 2008
von dauni
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Kurz bemerkt

Altkanzler Gerhard Schröder warnt seine Partei vor einem Linksruck.

Eine Ausrichtung auf die Mitte sei das Fundament für die Wahlerfolge in den siebziger Jahren sowie unter seiner Kanzlerschaft nach 1998 gewesen. Dieses Fundament darf die Partei nicht verlassen, wenn sie erfolgreich bleiben will. Denn die SPD ist die Partei des aufgeklärten Bürgertums.

Genau.  Deswegen wählen immer auch immer mehr sozial Schwache und Arbeiternehmer die Links-Partei.

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1, 12, 2007
von dauni
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Keine Eier

Natürlich, wie sollte sie auch? Sie ist Mitglied der SPD, und mit deren Abgeordneten haben wir ja nun gerade den Spaß bei der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung erlebt. Dafür gestimmt und dann auch noch herum greinen von wegen: ach, wir haben unheimlich viel Bauchschmerzen dabei und hoffen, dass uns der Wähler nicht böse ist. Sind wir aber.

Warum sollte die neue Juso-Vorsitzende Drohsel eigentlich mehr Rückgrat haben und notfalls von ihrem Amt zurücktreten, anstatt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und sich von der Roten Hilfe zurückziehen wegen der Angriffe aus der CDU und ihrer Parteigenossen.

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20, 11, 2005
von dauni
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Time to say goodbye

Ja, ich gebe es zu. Ich habe ihn mir angesehen. Im Ersten. Den großen Zapfenstreich für Gerd. Schließlich habe ich den Mann gewählt. Damals.

Rolf Seelmann-Eggebrecht berichtete wie sonst nur aus Königshäusern. Mit leiser Stimme. Spannung aufbauend.

Die Türen des hannoverschen Rathauses öffnen sich. Heraus treten Schröder, neben ihm Peter Struck sowie einige Herren der Bundeswehr. In deren Diensträngen kenne ich mich nicht aus. Sind mir letztendlich auch wurscht. Ich stutzte. Struck macht Kaubewegungen. Hat er den letzten Bissen des letzten Abendmahles noch im Mund?

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1, 11, 2005
von dauni
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Bonjour Tristesse 2

Der November begrüßt uns mit dem für ihn typischen Wetter. Regen, grau in grau. Wer anderes erwartet ist ein Träumer.

Dasselbe gilt für die politische Entwicklung in diesem Land. Wenn ich höre und sehe, was im Augenblick in und mit der SPD geschieht, fällt mir nur ein Zitat ein: Ich kann nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte. Hat einst Max Liebermann gesagt. Trifft auf die heutige Situation jedoch auch zu.

Da bringt sich diese Partei, ohne Not, in eine kritische Lage, ausgerechnet jetzt. Haben wir in diesem Land keine anderen Probleme und Nöte als die Profilneurosen der handelnden Personen? Könne diese Machtkämpfe nicht zu einem anderen Zeitpunkt ausgetragen werden?

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