Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

19, 12, 2014
von dauni
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PEGIdA – und ihr seid das Volk? Armes Deutschland

Habe mir das Interview angesehen, das von Panorama mit Teilnehmern an einer PEGIDA Demo geführt wurde. Ich gebe hier eine kurze Zusammenfassung dieses Interviews, so wie es bei mir angekommen ist und hoffe, dass ich nicht gleich wegen Verletzung des Urheberrechts abgemahnt werde.

Ich bin ein stinknormaler deutscher Bürger, ich bin kein Nazi und habe nichts gegen Ausländer und Asylbewerber, aber die leben von unserem Geld und machen auf unsere Kosten Urlaub, und wenn es hier Winter wird, dann gehen die wieder zu ihren Familien in den wärmeren Ländern, und unterstützen da die Isis, und kommen anschl. wieder hier her, weil ihnen hier alles in den Hintern gesteckt wird und wir müssen GEZ bezahlen, weil wir unsere abendländischen Werte schützen müssen gegen Islam und die Lügenpresse, und alles nur, weil Merkel und Gauck was gegen Russland haben.

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14, 3, 2014
von dauni
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Das Märchen von der Königlichen Hofberichterstattung

Liebe Kinder, ich will Euch nun eine Geschichte erzählen. Hört gut zu.

Eines Tages, Weihnachten war gerade vorbei, begab es sich, dass die Frau Königin während des Urlaubs, den sie bitter nötig hatte, da sie ja eine viel beschäftigte und in der ganzen Welt gerühmte Frau Königin war, beim Skilaufen verunglückte. Die gesamte Nation schreckte auf und sorgte sich um sie. War doch gerade der berühmte Ritter Michael schwer gestürzt und ins Koma gefallen. Drohte der Königin nun das gleiche Schicksal? Und wenn ja: was würde aus dem Land werden? Die Gazetten überschlugen sich mit den Meldungen und malten drohende Horrorszenarien an die Wand.

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11, 1, 2013
von dauni
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Die PKK und der Mord in Paris

Oder: die Geschichte darüber, wie Meinung gemacht wird.

Das, was sich in der Überschrift wie der Titel eines Krimis im ZDF anhört, geschah gestern in Paris. Drei Aktivistinnen der PKK wurden erschossen. Die Medien gebrauchen publikumswirksam lieber den Begriff „hingerichtet“.

Über die Hintergründe der Tat zu spekulieren überlasse ich allerdings lieber eben diesen Qualitätsmedien, die sich mit dem Ausschlachten von Nachrichten tage- wenn nicht sogar wochenlang, der Quote und der Klicks wegen, ausgiebig beschäftigen können. Und natürlich dient das alles nur der Aufklärung der Leser/Zuschauer und der unvoreingenommenen Berichterstattung.

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20, 7, 2012
von dauni
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Bundesanwaltschaft leidet unter Personalmangel

Sparzwänge in der Republik machen vor niemanden Halt. Selbst die Bundesanwaltschaft sieht sich zu drastischen Maßnahmen gezwungen und rekativiert alle Kräfte.

Wie uns die Anwaltschaft mitteilte, könnten die Ermittlungen aufgrund der angespannten Personalsituation allerdings etwas länger dauern.

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6, 8, 2011
von dauni
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Berlusconi tritt zurück

April, April. Ich habe das gemacht, was unsere Qualitätsmedien ständig praktizieren: durch reisserische Schlagzeilen und manipulieren von Informationen Aufmerksamkeit erregen.

Gut gelernt, gell?
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24, 7, 2011
von dauni
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Massenmedienmörder unter sich

Vielleicht fragt sich der eine oder andere jetzt, ob ich nun völlig durchgeknallt bin. Vor einem Eintrag beschwere ich mich mehr oder weniger über Qualitätsjournalismus und seine Auswirkungen.

Und nun komme ich selbst mit einer reisserischen Schlagzeile daher.  Klar, auch ich will Quote, will Klicks. Oder etwa nicht?

Aber ich muss den einen oder anderen enttäuschen, der mir Boulevardbloggerismus vorwerfen möchte.

Es gibt einen einzigen Grund für diese Überschrift. Den hier:

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12, 12, 2010
von dauni
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Geld stinkt nicht

So schlimm kann kein Ereigniss sein, egal ob es sich um Naturkatastrophen, Massenkarambalogen auf den Autobahnen oder einen Terroranschlag handelt, als dass sich zwischen die Berichterstattung nicht noch eine schöne, gut plazierte Werbeanzeige klemmen ließ. Schließlich muss der Rubel weiterrollen, komme was da wolle.

Heute gefunden, ich weiß nicht mal mehr, auf welcher Online Seite, vermute mal SZ nach dem Anklicken der Bilderstrecke:

Screenshot

Die Leute scheinen Sinn für schwarzen Humor zu haben.

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11, 9, 2010
von dauni
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Anschlag in Kopenhagen?

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht durch reißerische Schlagzeilen, und das nicht nur bei der Zeitung mit den vier großen Buchstaben, Aufmerksamkeit die Sensationsgier beim Leser geweckt und befriedigt wird. Oft reichen solche Schlagzeilen aus, damit sich Bilder in den Köpfen der Leser festsetzen.

Wenn dazu auch noch ein Foto gezeigt wird, umso besser. Das ganze dann noch schnell im Vorbeigehen am Kiosk oder beim Surfen im Internet auf einer Nachrichtenseite gesehen, mehr braucht es nicht.

Einmal hingeschaut, und schon wird jemand zu einem potentiellen Terroristen.

So wie dieser schnucklige junge Mann hier:

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11, 7, 2010
von dauni
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Der Ball rollt…und hat die Mittellinie überschritten

Ausnahmesweise handelt es sich in diesem Beitrag einmal nicht um Fussball, auch wenn die Überschrift es vermuten lässt. Bei aller Euphorie, die in diesem Land wegen der WM herrschte, gerieten wichtige Themen, so scheint es, bei der Bevölkerung völlig in Vergessenheit. Wer feiert, denkt nicht nach. Sehr zur Freude der Politiker.

Wie sagte unser Bundeswulff auf der DFB Abschlusspressekonferenz:

..und hoffentlich werden wir viele Ereignisse haben, bei denen eben deutlich wird, dass Deutschland sich glücklich schätzen kann, in dieser Lage zu sein.

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10, 6, 2010
von dauni
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Gauckeleien und andere Merkwürdigkeiten

Wer nach meinem letzten Beitrag nun glaubt, ich würde den Kandidaten der SPD und der Grünen befürworten, hat sich geschnitten.

Die können sich ihren ebenso hochgejubelten Gauck von mir aus in sauer einkochen. Für mich bedeuten beide Kandidaten, dass es nur wieder die Wahl gibt zwischen Pest und Cholera.

Eines davon wird dann am 30. Juni als das Beste für uns und das Land präsentiert.

Warum kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ganze Spektakel ohnehin nur Schaukampf ist für das blöde Volk. Genau wie alle diese Talkshows, in denen Politiker den immer selben Sermon absondern, einträchtig nebeneinander hockend mit den ewigen selben Verdächtigen aus Journalie und Wirtschaft und uns vorspielen, sie hätten etwas nennenswertes zu sagen.

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