Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

20, 4, 2010
von dauni
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Die Taliban und ihre Helfer

Der Bevölkerung dieses Landes ist auch wirklich zu dämlich. Seit Jahren bemüht sich die Politik, uns vor Augen zu führen, wie bedroht wir sind. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch: in regelmäßigen Abständen erreichten uns erschreckende Videos mit wüsten Terrordrohungen. Noch schrecklicher waren eigentlich nur die Warnungen vor Vogelgrippe, SARS oder Schweinegrippe.

Aber anstatt sich ordentlich zu fürchten, wenn nicht gar in Angststarre zu verfallen, und endlich daran zu glauben, dass unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, zeigt ein hoher Anteil der Bevölkerung der Politik den Mittelfinger und plädiert für einen Abzug der aus . Bangemachen gilt nicht, scheint die Devise zu lauten.

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18, 4, 2010
von dauni
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Soldaten, antreten zum Appell

Flickr.com/dauni
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15, 4, 2010
von dauni
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Krieg gesellschaftsfähig machen

Nach dem schrecklichen Tod dreier tapferer Patrioten ist es an der Zeit, dass die Bevölkerung endlich ihrer Verpflichtung nachkommt, unserer Armee den Rücken zu stärken und deren Leistung um die Verteidigung unseres Vaterlandes anzuerkennen.

Im Einklang mit den salbadernden Politikern, allen voran der Bundeskanzlerin und Karl-Theoder dem Gegeelten, die beide vor lauter zur Schau gestellter Trauer und tiefen Verbeugungen vor den gefallenen Helden kaum noch den Rücken gerade bekommen, machen sich jetzt die auf, das Volk einzustimmen.

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8, 4, 2010
von dauni
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Stell dir vor es ist Krieg….

und auch das Kanzleramt weiss endlich Bescheid. Anscheinend haben sich die Verantwortlichen im Internet an der richtigen Stelle mal erkundigt, was da in eigentlich vor sich geht.

Schlaugemacht

Nachgedacht, schlaugemacht.
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7, 4, 2010
von dauni
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Wehrbeauftragter droht Taliban

In der allgemeinen Diskussion um den plötzlich über uns hereingebrochenen , den die Afghanen uns gegen unseren Willen aufgezwungen haben, schaltet sich jetzt auch der zukünftige Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus ein.

Er fordert mit markigen Worten den Einsatz schwerer Kampfpanzer. Denn:

Zitat:

Wer in das Kanonenrohr eines Leopard 2 schaut, wird sich zweimal überlegen, ob er eine deutsche Patrouille angreift. (Quelle)

Buuuhhhh. Sicherlich werden nach dieser Aussage die Taliban vor Angst zittern.

Allerdings habe ich bisher noch nie etwas davon gehört, dass sie dazu ausgebildet werden, auch nur in ein wie auch immer geartetes Kanonenrohr zu gucken, bevor sie ihre Anschläge verüben. Unsere Frau Bundeskanzlerin hat doch selbst gesagt, das sei ein ganz hinterhältiger Anschlag gewesen.

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4, 2, 2010
von dauni
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Solidarität mit den Soldaten in Afghanistan und anderswo

Wer glaubt, ich sei jetzt völlig durchgeknallt und hätte die Seiten in Richtung Kriegsbefürworter gewechselt, unterliegt einem großen Irrtum. Ich bin noch völlig klar im Kopf.

Im Gegensatz zu Reinhold , dem Wehrbeauftragten des Bundestages, auf dessen Mist die Forderung Anregung zu mehr Solidarität mit unseren tapferen Soldaten und -innen im Auslandseinsatz stammt. Da sie, um mit seinen Worten zu sprechen, 

deutsche Interessen  vertreten ,

im Auftrag des Parlaments arbeiten

(nochmals danke an alle Abgeordneten, die gegen den Willen eines großen Teils der  Bevölkerung der Verlängerung des Afghanistanmandats wieder   zugestimmt haben)

und Friedensdienst im besten Sinne leisten,

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22, 1, 2010
von dauni
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Afghanistanverweigerer aus Großbritannien drohen zehn Jahre Haft

Und wieder veröffentliche ich hier eine E-Mail des , die ich gestern erhielt:

Eine Aktion, die selbstverständlich auch die Unterstützung der DFG-VK findet.

Versendet ein Protestfax an die britische Regierung!

(21.01.2010) Der Obergefreite Joe Glenton trat 2004 der britischen Armee bei und wurde 2006 nach Kandahar, , verlegt. Armee und Politiker hatten immer behauptet, britische seien dort, um zu helfen. Joe Glenton war geschockt, zu sehen, wie stark die tatsächlich von den Menschen in Afghanistan abgelehnt wurden.

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13, 11, 2009
von dauni
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von Guttenberg bei Karzai – worüber wirklich gesprochen wurde

Der Verteidigungsminister scheute bei seinem Besuch in auch nicht das Gespräch über äußerst heikle Themen.

Daunis Flickr
Fotomontage: wie immer by Dwarslöper

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24, 10, 2009
von dauni
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Habe die Ehre, Herr Baron

Nee, was bin ich froh, dass wir endlichen einen jungen, aalglatten alerten, smarten, gut aussehenden und dazu auch noch adligen Verteidigungsminister unser Eigen nennen dürfen. Das ist doch ein Mann, der nicht nur die Herzen der Generäle höher schlagen lässt.

Auch unsere Jubelpresse, angeführt vom Focus, dessen Redakteure vor lauten Begeisterung Schaum vor dem Mietmaul zu haben scheinen, ist schier aus dem Häuschen. Ein Adliger, ein Adliger. Und dazu so gebildet, der kann sogar englisch. Und gedient hat der auch noch.

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8, 9, 2009
von dauni
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Bundeswehrappel: es muss für Nachschub gesorgt werden

Heute wurde in Berlin das für gefallene eingeweiht. Damit hat sich unser allseits beliebte Verteidigungsminister F.J. seinen sehnichsten Wunsch erfüllt. Das gute Stück, also nicht der , sondern das soll zwischen drei und vier Millionen Euro gekostet haben. Passend zu der Einweihung wurde im Bundestag über das Fiasko in debatiert. Tolles Timing.

Ich kann mich ja irren. Aber bislang wurden Kriegerdenkmäler immer für die Opfer vergangener Kriege errichtet. Dieses scheint gebaut worden zu sein, in Erwartung weiterer toter Soldaten.

Bei den Baukosten verständlich. Jetzt muss nur noch schleunigst für Nachschub gesorgt werden, damit sich das Ding auch amortisiert.

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