Gegen diese selbstverliebten Schnösel, ist jeder Zuhälter ein ehrbarer Mann. Wilfried Schmickler über Anlageberater.
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3, 11, 2008
von dauni
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Gegen diese selbstverliebten Schnösel, ist jeder Zuhälter ein ehrbarer Mann. Wilfried Schmickler über Anlageberater.
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25, 4, 2008
von dauni
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Es ist doch immer wieder eine Freude, nach kurzer oder längerer Abwesenheit nach Hause zurückzukehren und in die vertraute Umgebung zu kommen. Man wird vom Skipper vom Bahnhof abgeholt, erhält einen Strauß Blumen, einen dicken Kuss und ein: “Schön, dass du wieder da bist.”
Allerdings gibt es Dinge in unserem Haushalt, auf die der erste Satz nicht zutrifft. Ich habe ja schon immer vermutet, dass bestimmte Gegenstände ein Eigenleben führen. Kugelschreiber und Brillen zum Beispiel, die die Angewohnheit haben, plötzlich spurlos zu verschwinden, um entweder gar nicht mehr oder dann plötzlich scheinheilig wieder aufzutauchen, so als wären sie nie weg gewesen. Und das, obwohl man sie überall, und ich betone, wirklich überall gesucht hat. Einschließlich Mülleimer. Das der alte Drucker mit mir machte, was er wollte, und nur arbeitete, wenn er willens war, habe ich an anderer Stelle bereits erwähnt.
13, 3, 2008
von dauni
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Seit Tagen fieberte ich einem Termin entgegen, den man möglichst schnell und ohne negatives Ergebnis hinter sich bringt. Ich hatte eine Einladung erhalten, weil es sich um eine Präventionsmaßnahme handelt, die von einem gewißen Alter an alle zwei Jahre durchgeführt wird. Termin heute 16.30.
Von Natur aus ein pünktlicher Typ, man schimpft mich einen alten Preußen, stand ich in der Praxis auf der Matte und reihte mich in die Warteschlange ein, die vor dem Tresen stand. Nein, Bier wurde nicht ausgeschenkt, es ging nur um die Abgabe der Versichertenkarte (ohne die biste kein Mensch) und die Feststellung: “Hallo Mädels, I am here”
11, 3, 2008
von dauni
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Hin und wieder muss hier auch einmal über ganz profane Dinge berichtet werden. Heute war ich wieder im Hampelstudio. Nur widerwillig hatte ich mich aufgerafft, den kleinen Schweinehund erst gar nicht zu Worte kommen lassen, meine Tasche gepackt und war aus dem Haus gestürmt. Nicht, weil ich mich dem Wetter anpassen wollte, sondern eher um zu vermeiden, es mir anders zu überlegen.
Nun war ich also im Studio, hatte mich umgezogen und das Marter Fitnesgerät bestiegen. Eines dieser Dinger mit den großen Fußrasten, die aussehen wie die Zauberpantoffeln vom kleinen Muck. Der brauchte sich damit ja nur dreimal um die eigene Achse zu drehen und husch, erhob er sich in die Lüfte und flog von dannen.
1, 3, 2008
von dauni
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Wer jetzt glaubt, ich setze mich hier mit Arno Schmidts gleichnamigen Monumentalwerk auseinander, den muss ich enttäuschen.
Mein Anliegen ist viel, viel profaner. Vor einiger Zeit schrieb ich bereits einmal über meine Angewohnheit, Zettel, gleich welcher Art, in meinen Jacken- und Hosentaschen zu horten. Ziehe ich dann Wochen später ein Kleidungsstück wieder an, finde ich Einkaufszettel, Straßenbahntickets, Eintrittskarten und was sonst noch so an papierenem kreucht und fleucht.
Ich weiß auch nicht, warum ich es nicht schaffe, meine Sammelleidenschaft in andere Bahnen zu lenken. Schmetterlinge oder Briefmarken zu sammeln ist auch ein schönes Hobby. Gerade dem letzteren frönt mit besonderer Leidenschaft unser einstiger hannoversche Oberbürgermeister H. Schmalstieg.
6, 2, 2008
von dauni
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Manniac, der zur Zeit in Tasmanien unterwegs ist, hat wieder einen lesenswerten Reisebericht geschrieben. Unter anderem erzählt er von seinen Begegnungen mit kleinen und großen Kängurus sowie Wombats.
Der einzige WomBatz, den ich je zu Gesicht bekommen habe, wohnt in Berlin und hat heute ebenfalls einen Beitrag über diese lustigen Gesellen in sein Blog gestellt.
Da kann ich leider nicht mithalten. Bei mir hat sich noch keines dieser Tiere sehen lassen. Allerdings hatte ich vor einigen Tagen ein Treffen besonderer Art. Aber das ist eine etwas längere Geschichte.
14, 12, 2007
von dauni
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An und für sich bin ich ein kritischer Mensch. Bevor ich Dinge kaufe, überlege ich zehnmal, ob sie tatsächlich nützlich sind, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und ob ich sie wirklich benötige. Sicherlich entspreche ich damit nicht dem Bild des gemeinen Konsumenten, der sich von der Werbung alles und jedes andrehen lässt.
Hin und wieder werde allerdings ich schwach. Meist sind das Tage, an denen ich schlecht drauf bin, morgens schon mit mieser Laune aufwache, mich im Spiegel selbst nicht sehen kann und für meine Umwelt schwer zu ertragen bin. An solchen Tagen geschieht es, dass ich Gegenstände erwerbe, die ich mit klarem Kopf sonst nicht einmal mit den Hintern anschauen würde. Wie Nasenhaarschneider zum Beispiel.
30, 10, 2007
von dauni
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Nein, ausnahmsweise meine ich damit keinen Politiker. Außerdem würde da die Bezeichnung “klein” nicht zutreffen. Ich meine meinen kleinen Schweinehund.
Im Moment liegt der Dicke wieder im Clinch mit mir. Meine geschädigten Bandscheiben und der geplagte Rücken schreien nach sportlichen Aktivitäten. Zur Zeit habe ich das Gefühl, mindestens zehn Zentimeter kleiner als normal zu sein. Alle Sehnen und Muskeln scheinen verkürzt, jede Bewegung ist mit Unwohlsein verbunden.
Und was tut der kleine Schweinehund? Das, was er immer tut in solchen Fällen: er nölt rum. Versuchte er früher, mich um den Finger zu wickeln, gebärdet er sich jetzt widerborstig, wenn er ins Hampelstudio soll.
2, 7, 2007
von dauni
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Diesem kleinen Wicht habe ich heute das Leben gerettet.
Er war in ein mit Wasser gefülltes Gefäß, das auf dem Balkon stand, gefallen. Nur durch Zufall hatte ich ihn entdeckt. Mit ausgebreiteten Flügeln paddelte er auf der Wasseroberfläche umher, unfähig, sich davon zu lösen. Vorsichtig schob ich ihm meinen Zeigefinger unter den Hintern, hob ihn empor und setzte ihn auf die Balkonbrüstung. Zunächst bewegte er sich nicht. Er schien erschöpft zu sein.
Plötzlich ging ein Zittern durch seine Flügel, vorsichtig klappte er sie auf und zu. Dann begann er zu krabbeln, als probiere er aus, ob er keinen größeren Schaden davongetragen habe. Mir war es, als würde ich ein leises Seufzen hören. Nochmal gut gegangen, schien es sagen zu wollen.
31, 5, 2007
von dauni
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Ich darf mich glücklich schätzen, mit zum Autoren-Team der ersten Blog-Soap in Klein-Bloggersdorf, vom BATZ initiiert , zu gehören. Viele Stunden Lindenstraße- und Tote-Hosen- Rote Rosen-Gucken haben auch bei mir tiefe Spuren hinterlassen.
Was bisher geschah lest bitte hier:
Hier also jetzt: