Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

24, 2, 2011
von dauni
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Klugscheisser

Klugscheisser

Ach, dass hätte ich jetzt nicht gemerkt. Was passiert als nächstes? Erzählt mir in Zukunft meine Badezimmerarmatur, dass das Wasser läuft, wenn ich mir die Hände wasche? Oder die Waschmaschine, dass der sie gerade dabei ist, die Wäsche zu waschen?

Manche Dinge muss ich nicht verstehen.

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9, 2, 2011
von dauni
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Von Mäusen und Rockern

Ich bin ja nun schon in einem Alter, in dem man auf die merkwürdigsten Ideen kommt. Zum Beispiel darauf, Vogelhäuschen auf dem Balkon aufzustellen. An anderer Stelle berichtete ich bereits darüber.

Obwohl, im letzten Winter, also Dezember 2009 bis April 2010 oder wie lange war der nochmal, gab es aufgrund der Erfahrungen mit den kleinen süßen Mäuschen 2008 nichts zu holen. Die hungrigen Vögel guckten  zwar ein bisschen doof aus der Wäsche aus dem Gefieder  und  zeigten vorwurfsvoll, sobald ich am Fenster stand, mit den Flügelspitzen auf ihre Hungerbäuche, aber ich war hart geblieben. Kein Futter, keine Mäuse. Bedankt euch bei denen.

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8, 2, 2011
von dauni
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Geld her, aber pronto

Mensch sind die Jungs fix. Ich bin noch nicht eine Woche aus dem entlassen, und schon flattert mir eine Rechnung über 70,00 Euronen ins Haus. Zahlbar innerhalb von 14 Tagen.

Und damit man nicht übermütig wird und die Zahlung hinauszögert, bekommt man gleich eine suuuperfreundliche Belehrung zu der Rechnung:

Was machen eigentlich die Leute, die wirklich nur kleines Geld zur Verfügung haben und für die ein solcher Betrag bedeutet, dass ihr gesamter monatlicher Plan durcheinandergerät. Die sich die Summe vielleicht nicht mal aus dem Laufenden abzwacken können?

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7, 2, 2011
von dauni
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Neulich im Krankenhaus

Ui, Hessen will mehr für die im tun. Es soll jetzt eine Hygieneverordnung geben. Eigentlich habe ich ja in meinem schlichten Sinn immer gedacht, Hygiene stünde ganz oben auf der Agenda im Krankenhaus und Händewaschen und -desinfizieren und Sauberkeit  sei eine Selbstverständlichkeit.

Eigentlich sollte jeder, der in diesem Bereich tätig ist, schon einmal was vom ollen Robert Koch gehört haben, der als erster erkannt hat, wie wichtig Hygiene im Krankenhaus ist. Im Geiste höre ich jetzt viele Pflegekräfte und Ärzte fragen: “Robert wer?” und sehe unendlich Fragezeichen in den Augen.

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23, 11, 2010
von dauni
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Aus gegebenem Anlass

Wieder eine neue Zahl vor der Null. *seufz* Ab sofort gibt es nur noch Seniorenteller, Werbung für die Dritten und den Treppenlift. Schließlich muß man ich mich langsam auf einen neuen Lebensabschnitt einstellen. Das alt werden. ;-) So ich es denn werde.

Langsam wären Überlegungen angebracht, in welchem Seniorenheim ich mich anmelde, die wollen da ja auch nicht nur immer die ganz alten Knacker. Ach nee, ich glaube ich lass’ das noch mal. Ich würde da nur Unruhe reinbringen und ggf. einen Altenaufstand anzetteln. Den begnügen und fügen werde ich mich nie.

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19, 11, 2010
von dauni
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Jeder terrorisiert so gut er kann

Nicht nur unserer geliebter Innenminister warnt vor Gefahren für Leib und Leben, für Haus und Hof.

Schon seit Tagen nervt mich mehrmals täglich mit einem immer wieder aufploppenden kleinen Fenster und dem Hinweis darauf, dass meine Lizenz am 1.12.2010 abläuft.

Gerade eben aber nun das hier, als ich das Programm über das Icon in der Taskleiste anklicke:

Oh, Schiet, war meine erste Reaktion was ist denn nun mit der Kiste los. Ich hatte zunächst nur den gelbenunterlegten Hinweis mit den großen Lettern gesehen. Und erst auf den weiten das kleine “Die Lizenzgültigkeit endet bald”. Hallo?

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18, 11, 2010
von dauni
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Wir haben die Revolution verpatzt

Matthias Beltz: “Gute Nacht, Europa, wo immer du auch bist” herausgegeben im Jahr 2000,

Auszug dem Kapitel “Moral auf der Bühne” von 1998

Das Jahrhunder der kleinen Leute geht zu Ende.
Es ist nichts Erfreuliches zu berichten.
Die kleinen Leute haben versagt.
Wir haben versagt.
Ja, wir haben versagt.
Wir haben die Revolution verpatzt.
Und also kommen über uns die sieben Plagen,
und es kommt die Deutsche Bank,
und es kommt die Dresdner Bank und die Commerzbank,
und es kommem Chase Manhattan und Crédit Lyonnaise,
Stadtsparkasse und Hypobank.
Und dann kommt der große Börsenkrach.
Halleluja.
Und die kleinen Leute werden alles verlieren,
was sie sich erspart und gekauft haben.
Halleluja.

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17, 11, 2010
von dauni
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6 Jahre Dwarslöper. Und wat nu?

Am Anfang war die Flaschenpost

Als dieses kleine Blog, damals noch unter dem Namen “Flaschenpost” am 17.11.2004 das Licht der Netzwelt erblickte, schaute es sich neugierig und zugleich etwas unsicher um. Es war sich überhaupt nicht darüber im klaren, wozu es eigentlich geschaffen worden war.

Zu diesem Zeitpunkt passte der Name “Flaschenpost” sehr gut zu ihm. War es doch mehr oder weniger wirklich angeschwemmt worden an den Strand des Word Wide Web, in dem es sich nun zurechtzufinden galt. Wat nu’, fragte es sich. Nun bin ich da, und wie geht es weiter? Was soll ich hier? Was ist mein Sinn? Wird man mich mit Leben füllen, oder ende ich als als Blogleiche.

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10, 11, 2010
von dauni
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Geschichten, die das Leben schreibt 2

Seit Wochen warte ich auf den . Nach mehrmaligen zunächst höflichen Nachfragen bei der Firma, wann ich mit dem Erscheinen des Mannes, nein, es handelt sich nicht um Jesus, rechnen kann wird mir vorgestern zugesichert, er würde heute hier aufschlagen.

Und siehe da: pünktlich um kurz nach zehn erscheint der Betreffende.

” Moin, Herr Dingens, jetzt kann es ja endlich losgehen. ”

Er guckt verdutzt. ” Wie, losgehen?”

” Naja, diese Teile müssen doch an die Wand. Die sollen doch heute angbracht werden”

Wieder dummguck.: ” Heute?”

” Ja, heute. Ist vor zwei Tagen mit ihrem Chef besprochen worden.”

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9, 11, 2010
von dauni
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Geballte Ladung: Bitte recht freundlich

Damit man mir nicht nachsagt ich sei nur ein Miesmacher und unverbesserlicher Skeptiker heute ein Foto, dass auch euren Tag erhellen soll.

Bitte recht freundlich

Die freundlichen Marzipankerlchen tummelten sich im Schaufenster eines Süßwarengeschäftes in Basel und brachten nicht nur mich zum schmunzeln.

Allerdings konnten sie auch von Glück sagen, dass ich mir aus Süßigkeiten nichts mache. Oder fast nichts.

Es sei denn, es handelt sich um diese leckeren Trüffel eines hier nicht näher genannten Discounters, alldieweil die so köstlich schmecken, dass meine Fressbremse außer Kontrolle gerät. Schluck, mir läuft gerade das Wasser hinter den Kiemen zusammen.

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