Stehe am Fleisch-und Wurststand. Vor mir ein sichtlich genervter Vater mit zwei kleinen Pöksen, im Rurhgebiet auch liebevoll “Ullige” genannt, die im Einkaufswagen sitzen. Da, wo die Lebensmittel reinkommen, weil sonst kein Platz für beide ist. Der Junge etwa vier, die Kleene ca. 2 Jahre alt.
Ich grübele gerade darüber nach, meinen Blick auf die Wurst gerichtet, was ich wohl kaufen werde, als mich plötzlich die laute Stimme des Vaters aus meinen Träumen Überlegungen reisst. Ich drehe mich um:
“Ich habe dir schon paarmal gesagt, du sollst nicht alles in den Mund nehmen. Paarmal habe ich dir das gesagt.”
Ich glaube, mir fehlt der nötige Ernst für Museumsbesuche . Selbst wenn es sich um den alt ehrwürdigen Louvre handelt.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich kürzlich in Paris war. Nein? Nun gut, vielleicht davon später einmal mehr. Schon ein lustiges Völkchen, dieses Franzosen….
Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen ich zum Traditionalisten mutiere. Ganz bestimme Gerichte müssen dann einfach auf den Tisch kommen. Grünkohl zum Beispiel. Oder Wirsingeintopf. Oder eben auch Muscheln, je nach Vorliebe auf italienische oder rheinische Art.
Neulich war des denn auch wieder so weit. Mein Skipper hatte wie immer die Aufgabe des Putzens und Zubereiten der Muscheln übernommen. Ich brauchte mich nur noch an den gedeckten Tisch zu setzen. Und es mir schmecken lassen.
Genüßlich verzehrte ich eines dieser Meerestierchen nach dem anderen. Plötzlich fiel mein Blick auf die Muschel, die gerade in meinem Mund verschwinden sollte. Etwas rosa gefärbtes, kleines, rundes befand sich am Muschelfleisch.
Mann, es ist zum Mäuse melken. Im Augenblick komme ich zu nischt. Nicht zum Bloggen, nicht zum twittern, nicht dazu, die abonnierten Feeds zu lesen. Nischt. Irgendwie drömmel ich völlig planlos durch die Gegend. Bevor ich am Tage so richtig in die Puschen komme, ist fast schon wieder Abend. Und nichts gerissen.
Total unbefriedigend, der Zustand. Wäre ich ein ein wechselwarmes Tier, könnte ich mich damit herausreden, dass meine mangelnde Aktivität eine Folge der einsetzenden Winterstarre sei. Bin ich aber nicht. Also schiebe ich meine Lahmarschigkeit auf die jedes Jahre bei mir einsetzende Winterdepression, die schlagartig am 1.Januar beendet sein wird. Dann geht es wieder aufwärts für mich. Die trüben Tage sind vorbei, es bleibt spätestens ab Mitte Januar wieder länger hell, ok., ok. ich weiß, dass das ab 21/22. Dezember bereits geschieht, aber da ist es noch nicht so spürbar.
Die nächsten Tage verbringe ich mal wieder, wie jedes Jahr um diese Zeit, in Berlin und besuche den Batz. Gottseigelobtgepfiffenundgepriesen muss ich in dessen Wohnung nicht übernachten. Bei dem sollen sich ganz merkwürdige Dinge des Nachts ereignen.
Mittels einer Spezialkamera konnte der Geist sichtbar gemacht werden, der in der Nacht die Wohnungen vieler Menschen unsicher macht
Warnung: Ihr braucht starke Nerven um diese Bilder zu ertragen
Ob es sich um das selbe Phänomen handelt, das bereits in den USA gesichtet worden ist, kann auf dieser Seite in mehreren Beiträgen nachgelesen werden.
Da kaufe ich mir alle Jubeljahre mal eine Damenhose, weil die komischerweise passt und keine Hängebeutel hat an Stellen, an denen mir etwas fehlt, und wie heißt das Ding?
Die Frau verfolgt mich. Jetzt habe ich die im wahrsten Sinne des Worte am Arsch.
Sorry, Mama. Aber aus mir wird nie ‘ne Dame. *mundmitseifeauswasch*
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Fünf Jahre ist es inzwischen her, dass dieses kleine Blog das Licht der Welt erblickte.
Anfangs wusste ich überhaupt nicht, was ich damit anfangen sollte, mit diesem Dingsda, eh, Blog. Ermuntert hat mich der Batz dazu, der meinte, ich könnte doch einfach mal so schreiben, was mir in den Sinn käme und über Dinge, die mich beschäftigen. Oder von den Törns und Touren, die wir machten. Und so begann alles….
5 Jahre. Ich kann es selbst kaum glauben. 5 Jahre.
Und ein Ende ist nicht abzusehn Schließlich bin ich noch nicht 67….
Es ist mal wieder soweit. Heute ist der 11.11. Ein denkwürdiger Tag für die Deutschen. Denn heute übernehmen wieder die Jecken das Regiment.
Der eine oder andere wird jetzt natürlich sagen: Wieso heute? Ich dachte, die Regierung ist seit dem 28.Oktober im Amt. Tätätätätä. Und Tusch. Sollen wir sie reinlasse?
Egal. Eines steht auf jeden Fall für heute fest:
Und alle mitmachen…..
Eigentlich wollte ich dem Batz ein schönes Ständchen bringen lassen, konnte mich aber nicht zwischen diesem hier und dem entscheiden. *wegduck*
Die nächsten 3 Wochen werde ich auf einem Hausboot verbringen. So ganz können wir die Finger vom Wasser nicht lassen, auch wenn unsere Hexe mittlerweile in schwedischen Besitz übergegangen ist.
Allerdings schippern wir nun nicht mehr auf der Ostsee herum, sondern “nur noch” binnen über Kanäle und Seen in Brandenburg. Ganz sutsche Piano. Ich hoffe nur, dass uns nicht wieder eine wildgewordene, freilaufende Sandbank vor den Bug springt.
Aber diesmal sind wir ja selbst die Käptens. Und verstehen was von Navigation.