Die deutsche Rüstungsindustrie nagt, nach Berichten von SpOn, bereits an Hungertuch. Grund dafür: im Jahr 2010 wurden lediglich Rüstungsgüter im Wert von rd. 2 Milliarden Euro ausgeführt, eine läppische Steigerung von 50 % zum Jahr 2009.
Es wird aber noch schlimmer kommen. Durch den geplanten Truppenabbau und die Umstrukturierung der Bundeswehr ist das Überleben der Rüstungsindustrie in der Zukunft massiv gefährdet.
Dessen ist sich auch die geliebte Bundesregierung unter der Führung unserer in aller Welt geachteten und verehrten Bundeskanzlerin bewusst und setzt sich daher für Ausfuhrerleichterungen für den Export von Gütern der notleidenden Rüstungsbetriebe ein. Natürlich ist es fatal, dass durch den Einsatz dieser Güter, sprich Waffen, in anderen Ländern Menschen krepieren. Aber so ist das Leben. Des einen Freud, des anderen Leid.
oder anders ausgedrückt: ein bisschen Schwund ist immer.


