Nachdem die Staatsanwaltschaft in Dresden die Seite Dresden Nazifrei wegen der Gefahr der Demokratiezersetzung zensiert zu unser aller Schutz durch den Provider hat vom Netz nehmen lassen, werde ich, als guter Bürger, meinen Teil dazu beitragen, um diese Demokratie vor den pösen Linken zu retten.
Die von mir eingestellten Artikel, in denen es um die Aktion am 13.02.10, ich werde den Teufel tun und das gefährliche Wort XXXXXXXX” verwenden, werden freiwillig von mir zensiert.
Alle Passagen, die auf die Aktion hinweisen, werden durchgestrichen. Sie gelten für mich damit als nicht geschrieben.Ich warne jeden meiner Leser, diese Abschnitte zu lesen. Um unser Demokratie willen.
Dieses ganze Gewese um den Einsatz von Körperscanner oder sonstigen neumodischen Tüddelkram ist mir unverständlich. Alles was man braucht, um verdächtige Personen aufzuspüren ist ein geschulter Blick und qualifiziertes Fachpersonal. So, wie am Flughafen Langenhagen bei Hannover:
Mitarbeiter wie Thorsten Lange müssen sich bei den Stichproben auf ihre Erfahrung und ihren Instinkt verlassen. Bei ihm gingen die Alarmglocken an, „wenn etwa jemand stark schwitzt oder extrem abweisend ist“, sagt der 47-Jährige, der seit 20 Jahren im Langenhagener Sicherheitsbereich arbeitet
Darauf habe ich gewartet. Ich habe die Sendung “Dreiländerspitzen” vor drei Tagen schon auf 3sat gesehen und habe gehofft, dass dieser Ausschnitt mit Schramm auf YouTube hochgeladen wird. Der Hinweis darauf kam eben von Elias. Ich habe nicht eine Minute Zweifel daran, dass Schramm nicht meint, was er sagt. Er dürfte einigen der versammelten Gäste zur 25-Jahrfeier von 3sat gründlich die Laune verdorben haben. Achtet auf Wowereit
Gestern von und mit Claus Kleber, 21:45 Uhr, Heute-Journal. Thema Vertrag von Bologna, Studentenproteste. Nach einem Einspieler mit Stellungnahmen von Studenten über die Verhältnisse an den Unis und darüber, in welchen Ländern was für die Universitäten ausgegeben wird, wobei Deutschland das Schlusslicht ist mit einem Prozent, O-Ton von Claus Kleber: ab 4:37
Dabei ist der Speku- äh, Koalitionsvertrag in dieser Hinsicht spektakulär. .
Heute habe ich mich nun endlich aufgerafft, mein Abo bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, von mir spöttischerweise immer öfter als mein “Lieblingskäseblatt” tituliert, zu kündigen. Und weil es mir nicht reicht, nur die Kündigung auszusprechen, habe ich parallel dazu an die Redaktion die Begründung für meinen Entschluss geliefert.
Sie sollen wengistens wissen, was ich von dieser Art Journalismus halte.
Sehr geehrter Herr….,
nachdem ich heute die Kündigung meines Abonnements der HAZ geschrieben habe, möchte ich es nicht versäumen, „höheren Ortes“ die Gründe für meinen Entschluss darzulegen. Es kann sein, dass diese Gründe Sie kaum interessieren. Schließlich mag es für Sie wichtigere Dinge geben.
Auch wenn es sich nur um den Untertitel einer Überschrift zu einem Artikel handelt:
Die Trauer um Robert Enke setzt für wenige Tage sogar die Routinen der Medien außer Kraft.
Hä? Wieso wurden die Routinen außer Kraft gesetzt? Das hat doch funktioniert wie immer. Aus anderer Leute Elend riesige Schlagzeilen machen und sich tagelang daran aufgeilen, damit die Quoten und Auflagezahlen steigen. Anteilnahme pur.
Die Zeiten, in denen ich den Spiegel für ein investigatives Nachrichten-Magazin hielt, sind schon lange vorbei. Heute würde ich in dem Blatt nicht einmal toten Fisch einwickeln wollen. Es wäre eine Beleidigung für den Fisch.
Wer meint, mein Urteil fiele zu hart aus, hat bestimmt noch nicht den Jubel-Artikel des Herrn Gabor Steingart über des Merkels Besuch in den USA gelesen.
Merkel sei aus ihrem Schneckenhaus gekrochen, in dem sie sonst ihr politisches Gesicht verberge. Und schön habe sie ausgesehen. Schön.
Betrug am Verbraucher. Die auf dem Foto abgebildeten Schinken enthalten weder Teile von Metzgern noch von Bauern.
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Sowohl die angedrohten Terroranschläge noch die Schweinegrippe haben sich bisher den Medien verweigert. Nix ist passiert. Kein Blutbad, keine Grippetoten, keine Quoten. Mist aber auch.
Wie praktisch ist es da, dass der SPIEGEL in seiner letzten Ausgabe die Machenschaften der Lebensmittelindustrie aufdeckte. Völlig neue, sensationelle Fakten, wie z.B. die für Erdbeergeschmack sorgenden Holzspäne im Joghurt, wurden rücksichtslos an die Öffentlichkeit gezerrt, Mogelpackungen, falsche Etikettierung, schonungslos angeprangert.
Falsche Behauptungen werde nicht dadurch richtig, dass sie in diversen Medien ständig wiederholt werden. Auch nicht, wenn es bei diesen um die ARD oder das Handelsblatt handelt.
In einem Bericht über die Piraten-Partei las ich dort gestern auf Seite 4 im 4. Absatz folgendes:
Auch Jörg Tauss ist so ein Problem:Der Bundestagsabgeordnete ist von der SPD zu den Piraten gewechselt, nachdem er wegen des Verdachts des Handels mit kinderpornographischem Material dort zur persona non grata geworden ist.
Na sowas. Und ich ahnungsloses Bloggerchen habe bisher geglaubt, Tauss sei aus der SPD ausgetreten, weil diese am 18.06.09 für das Zugangserschwerungsgesetz gestimmt hat.