Gnihihi. Das wird doch keine Anspielung auf die Herkunft unseres allseits beliebten Gesundheitsministers und FDP-Dingenskirchen sein..
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22, 4, 2011
von dauni
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18, 11, 2010
von dauni
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Matthias Beltz: “Gute Nacht, Europa, wo immer du auch bist” herausgegeben im Jahr 2000,
Auszug dem Kapitel “Moral auf der Bühne” von 1998
Das Jahrhunder der kleinen Leute geht zu Ende.
Es ist nichts Erfreuliches zu berichten.
Die kleinen Leute haben versagt.
Wir haben versagt.
Ja, wir haben versagt.
Wir haben die Revolution verpatzt.
Und also kommen über uns die sieben Plagen,
und es kommt die Deutsche Bank,
und es kommt die Dresdner Bank und die Commerzbank,
und es kommem Chase Manhattan und Crédit Lyonnaise,
Stadtsparkasse und Hypobank.
Und dann kommt der große Börsenkrach.
Halleluja.
Und die kleinen Leute werden alles verlieren,
was sie sich erspart und gekauft haben.
Halleluja.
5, 8, 2009
von dauni
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Vor fast zwei Jahren stellte ich den Text dieses Liedes in mein Blog ein, weil er mir passend wie eh und je erschien. Daran hat sich auch heute nichts geändert.
Passt immer noch.
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5, 8, 2009
von dauni
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Schweinegrippe, Vogelgrippe, HIV, Al-Kaida. Klima-Katastrophe. Lungenpest, Zeckenbisse, Schäuble, Schäuble. Jeder hat Angst, jeder hat Angst.
Schwarze Katzen bringen Ärger,
kreuzen sie von links nach rechts.
Eine Spinne früh am Morgen
das bedeutet großes Pech.
Wenn du morgens aus dem Bett steigst
tu’s nicht mit dem linken Fuß
Und wenn dir die Haare ausgehn
ist mit der Karriere Schluß
Alle Neger haben Läuse
Alle Schwulen sind pervers
Die Zigeuner, das sind Diebe
Jeder hat das schon gehört
17, 2, 2009
von dauni
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Das ist die neue, von den kriminellen Unternehmern geprägte Zeit. Das ist die neue Macht der Wirtschaft. Herrschen, koste es, was es wolle. Die Macht an erster Stelle. Der wirtschaftliche Erfolg, der mehr wert ist als das Leben. Mehr als das Leben aller und sogar das eigene.
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11, 10, 2008
von dauni
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Und gehts gut, so ist der Kapitalist ein tüchtiger Kerl, auch zeigt dies, dass die Wirtschaft nicht auf private Initiativen verzichten kann. Gehts aber schief, so ist das ein elementares Ereignis, für das natürlich nicht der Nutznießer der guten Zeiten, sondern die Allgemeinheit zu haften hat. Wirf den Bankier, wohin du willst: er fällt immer auf dein Geld.
Peter Panther (Schnipsel)
aus: Kurt Tucholsky in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Rowohlt Verlag, herausgegeben 1959
Im kommenden Jahr werden die Börsen mit Wertpapieren handeln, ohne dass sich auch nur einer der Spieler darüber Gedanken macht, womit er eigentlich spielt: mit der Arbeitskraft von Proletariern, die mit sechzig Jahren wenigstens wissen, wofür sie das ganze Leben hindurch geschuftet haben: für eine Tuberkulose.
22, 8, 2008
von dauni
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Stellung suchen Tag für Tag,
aber keine kriegen.
Wer kein Obdach hat, der mag
auf der Straße liegen.
Sauf doch Wasser für den Durst!
Spuck aufs Brot – dann hast du Wurst!
Und der Wind pfeift durch die Hose –
Arbeitslose. Arbeitslose.
Schaffen wollen – und nur sehn,
wie Betriebe schließen.
Zähneknirschend müßig gehn …
Bleib du nicht am Reichstag stehn –!
Geßler läßt was schießen.
Zahl den Fürsten Müßiggang;
Friere nachts auf deiner Bank.
Polizeiarzt. Diagnose:
Arbeitslose. Arbeitslose
Wart nur ab.
Es kommt die Zeit
darfst dich wieder quälen.
Laß dir von Gerissenheit
nur nichts vorerzählen:
Klagen hilft nicht,
plagen hilft nicht,
winden nicht und schinden nicht.
Dies, Prolet, ist deine Pflicht:
14, 4, 2008
von dauni
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Den Text habe ich schon vor längerer Zeitals Beitrag eingestellt. Hier ist nun das Video dazu:
BKAAAA……
14, 4, 2008
von dauni
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umgehend und diskret,
in einer Woche ha’m wir die soweit
Das Parlament pariert,
der Ausschuß funktioniert,
bloß die Experten kosten eine Kleinigkeit
und X wird nächste Woche
von allen seinen Ämtern suspendiert
Danach gibt die Fraktion
den Terroristen einen Tip
wenn die das regeln, läuft das wie … geschmiert
in der Lobby ist noch Licht
die Dunkelmänner machen Politik
Realos tragen Rolex,
Realos schlafen nicht,
die Lobby ist der Führerbunker im Kontenkrieg
29, 1, 2008
von dauni
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Als ich vor zwei Tagen gelesen habe, dass Olivenöl überhaupt nicht so gesund sein soll, wie immer angenommen, fiel mir dieser Text des für mich unvergesslichen Robert Long ein:
Von Erdnußbutter, Paprika, und auch von roten Rüben,
von Marmelade und Kaffee, von Gurken und Spinat,
von Schnaps und Wein und Heringen, von Kirschen und von Trauben,
von weißem Zucker und von Bier, von Erbsen und Salat…
Da kriegst du Krebs davon, da kriegst du Krebs davon.
Fast mit jedem zweiten Bissen hast du dich auf dem Gewissen.
Was dir schmeckt, musst du vergessen, besser überhaupt nicht essen!
Forscher, Ärzte, Buchverleger suchen nach dem Krebserreger.
Doch die Illustrierten schreiben, dass uns kaum noch Chancen bleiben.
Du jedoch hoffst unbescheiden, noch das Schlimmste zu vermeiden.