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	<title>Der Dwarslöper &#187; Der Berg grooved</title>
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	<description>Am Anfang war die Flaschenpost.                 Skurrile Gedanken und  Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.</description>
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		<title>Drohung</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 13:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhold]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade klingelte das Telefon. Reinhold war dran. Stinksauer. Er teilte mir kurz und knapp mit, er sei nicht l&#228;nger bereit, in den Bergen herumzuirren. Mei habe ihm gedroht, ihn zu verlassen, falls er nicht endlich den richtigen Weg finden w&#252;rde. &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2007/12/28/drohung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade klingelte das Telefon. <a href="http://www.derdwarsloeper.de/category/der-berg-grooved/">Reinhold war dran</a>. Stinksauer. Er teilte mir kurz und knapp mit, er sei nicht l&#228;nger bereit, in den Bergen herumzuirren. Mei habe ihm gedroht, ihn zu verlassen, falls er nicht endlich den richtigen Weg finden w&#252;rde.</p>
<p>&#8220;Welchen Weg?&#8221; fragte ich ihn.</p>
<p>&#8220;Den Weg der Erleuchtung. Hast du schon vergessen, wes meine Aufgabe ist?&#8221; antwortete er m&#252;rrisch. &#8220;Typisch f&#252;r euch Flachl&#228;nder&#8221; gnarzte er weiter.  &#8220;Erst was anfangen, und dann nicht zu Ende bringen.&#8221;</p>
<p>Ich schluckte trocken. &#8220;<a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a>, es ist wirklich nicht einfach, dich da wegzubringen. Habe bitte noch einen Moment Geduld.  Ich will sehen, was sich machen l&#228;sst.&#8221;</p>
<p>Reinhold schnaufte in den H&#246;rer: &#8221;  Hoffentlich f&#228;llt dir was gescheites ein.  Oder muss ich erst zu <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2007/07/30/karla-im-koma-folge-13-explodiert/">Karla </a>ins Krankenhaus gehen? Die liegt da auch schon seit Monaten rum, und nichts geschieht. Ich werde mir &#252;berlegen, ob wir nicht eine Selbsthilfegruppe bilden. Es gibt sicherlich noch andere Betroffene, die in irgendwelchen Geschichten herumh&#228;ngen und nicht weiterkommen, weil ihr keine Zeit habt, euch nicht mehr f&#252;r unser Schicksal interessiert oder schlichtweg zu faul seid. Vergesst nicht, ihr habt die Verantwortung f&#252;r uns &#252;bernommen.&#8221;</p>
<p>Mit diesen Worten unterbracht er die Verbindung, noch bevor ich ihn beschwichtigen konnte.</p>
<p>Nun stehe ich da, und schicke ein Sto&#223;gebet gen Himmel oder sonstwo hin. &#8220;Herr, lass es verwendbare Suchw&#246;rter regnen&#8221;.</p>
<p>.</p>
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		<title>Reinhold ruft</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 21:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe eine Anmahnung bekommen. Nee, nicht vom gr&#246;&#223;ten Nachrichtenmagazin Deutschlands, Noch nicht, Kann ja noch kommen. Nee, von Reinhold, dem alten Recken. Ich soll gef&#228;lligst daf&#252;r sorgen, dass es endlich weiter geht mit ihm und Mei und seiner Suche nach &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2007/01/09/reinhold-ruft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe eine Anmahnung bekommen. Nee, nicht vom gr&ouml;&szlig;ten Nachrichtenmagazin Deutschlands, Noch nicht, Kann ja noch kommen. Nee, von <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a>, dem alten Recken.</p>
<p>Ich soll gef&auml;lligst daf&uuml;r sorgen, dass es endlich weiter geht mit <a href="http://www.derdwarsloeper.de/category/der-berg-grooved/">ihm und Mei</a>  und seiner Suche nach Erleuchtung. Sie w&auml;ren es leid, st&auml;ndig durch die Nacht zu irren und kein Licht am Ende des Tunnels sehen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Tja, was soll ich dazu sagen. Leider sind mir zur Zeit vern&uuml;nftige Suchw&ouml;rter ausgegangen. Bei mir wird immer nur nach Oliver Kahn, Birgit Schrowange nackt und Billi Kaulitz gefragt.</p>
<p>Wie soll ich da seine Geschichte weiter schreiben? Ich habe keinen blassen Schimmer. </p>
<p>.&nbsp;</p>
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		<title>Der Berg groovt 13</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 20:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Reinhold hat seinen Urlaub in Norwegen, wo er unverhofft aufgetaucht war, beendet und ist heimgekehrt. Inzwischen hat er sich allerdings vom Batzlog etwas abgenabelt und geht auch anderweitig auf Suche nach dem ben&#246;tigten Lebenselixier. Und wenn er nicht f&#252;ndig &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/10/06/der-berg-groovt-13/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> hat seinen Urlaub in Norwegen, wo er unverhofft aufgetaucht war, beendet und ist heimgekehrt. Inzwischen hat er sich allerdings vom Batzlog etwas abgenabelt und geht auch <a href="http://searchrequest.de/index.php">anderweitig </a> auf Suche nach dem ben&ouml;tigten Lebenselixier. Und wenn er nicht f&uuml;ndig wird, f&auml;llt er einfach beim Dwarsl&ouml;per ein:
<p>Die letzten 10 Suchw&ouml;rter:</p>
<p><em>Rasiert Sonya Kraus, was ist f&uuml;r mich herbst, gesch&uuml;tzte Tierarten, Robert Long Liederbuch, ger&auml;usche die ein w&uuml;tend machen, schei&szlig; Demokratie, Schrowange nackt, Federbetten wie fr&uuml;her, Sch&auml;ubles Traum, wir werden jetzt daran gemessen was wir im wahlkampf gesagt haben. Das ist unfair.</em></p>
<p>Neuen Lesern empfehle ich, wie immer an dieser Stelle, auch die Folgen 1-12.&nbsp;</p>
<p> Nach dem Abendmahl waren Reinhold und Mei auf ihr Zimmer gegangen. Z&ouml;gernd, denn sie wussten, was sie erwartete. Ein Doppelbett.</p>
<p>Bei diesem Gedanken pulsierte es heftig in Reinholds Leistengegend. Eine Nacht mit Mei, in einem Bett. Er schluckte trocken.</p>
<p>Knarrend &ouml;ffnete sich die Zimmert&uuml;r. Der Raum roch muffig und war kalt, sehr kalt. Auf dem Bett ein Gebirge von Decken und Kissen.  &quot;Ja, mei, Mei&quot; stie&szlig; Reinhold hervor. &quot; &quot;schau, doch. <strong>Federbetten wie fr&uuml;her.</strong> Wie bei meiner Oma.&quot; Mei schaute ihn verwirrt an. &quot;Fedelbetten. Was heisst das, Leinhold? &quot; Wieder sprach sie, wie  immer, wenn sie aufgeregt oder durcheinander war, das R als L. Das war nichts Neues mehr f&uuml;r ihn.</p>
<p>&quot;Ach, Gschopperl, &quot; antwortete Reinhold sanft.&quot; Federbetten enthalten H&uuml;hner- oder G&auml;nsefedern, wei&szlig;t. Und die sind ganz kuschelig warm.&quot; Mei entfuhr ein spitzer Schrei. &quot;Oh, H&uuml;hnelfedel. Das ist doch gef&auml;hlich. Wegen Vogelglippe.&quot; Reinhold l&auml;chelte mild. &quot;Du kleines  Sch&auml;fchen, du. Die Decken sind doch schon so alt, da gab es noch keine Vogelgrippe. Die sind doch bestimmt noch von den Gro&szlig;eltern vom Alm&ouml;li. Und der ist auch nicht mehr der J&uuml;ngste. So alt sind die. Du musst du keine Angst haben.&quot; Mei erschauderte bei der Vorstellung, dass in diesen Betten bereits Generationen von bayerischen Almbauern geschlafen, Kinder gezeugt  hatten und gestorben waren.</p>
<p>Reinhold r&auml;usperte sich. &bdquo;&Auml;hm, Mei. Am besten, ich mach jetzt das Licht aus. Wir ziehen uns dann aus und legen uns hin. Ich r&uuml;ck auch ganz an die Bettkante. Musst dich nicht f&uuml;rchten.&quot; Ein Schauer lief ihm &uuml;ber den R&uuml;cken. Wieder zuckte es in seiner Leistengegend, wie damals, bei <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2005/05/27/der-berg-groovtteil-3/">Robert Rankel.</a> </p>
<p>Beide krochen ins Bett. Reinhold h&ouml;rte alsbald Meis regelm&auml;&szlig;ige Atemz&uuml;ge, die darauf hin deuteten, dass sie eingeschlafen war. Er schloss die Augen, fiel in einen unruhigen Schlaf. Im Traum qu&auml;lten ihn wieder seine Phantasien: er sah die <strong>Schrowange nackt</strong>, ohne den Tanga wie damals in der Orangensaftwerbung. Nur dass sie diesmal niemanden auspeitschte, sondern st&auml;ndig rief: &bdquo;Wer<strong> rasiert Sonya Kraus?</strong>  Wer hat mein <strong>Robert Long Liederbuch</strong>?&quot;  Sie hatte ein Gewehr im Anschlag und zielte auf einen Yeti. Reinhold versuchte auf sie zuzurennen, um ihr die Waffe zu entrei&szlig;en. &quot; Nein, schrie er, &bdquo;nein, der geh&ouml;rt zu die&nbsp; gesch&uuml;tzte Tierarten&quot;.&quot;Den gesch&uuml;tzten Tierarten, Reinhold, den. Du bist schlie&szlig;lich kein Holl&auml;nder.&quot;&nbsp; korrigierte ihn die Schrowange kalt l&auml;chelnd.  Wie oft in Tr&auml;umen klangen die Worte, als lie&szlig;e man eine Schallplatte mit einer zu langsamen Geschwindigkeit abspielen. Lang gezogen.Seine Bewegungen wie in Trance,  schwerf&auml;llig, zeitlupenartig.  Er kam nicht an die Schrowange ran.  Dem Yeti rannen&nbsp; aus Angst Tr&auml;nen &uuml;ber das behaarte Gesicht, das dem seinen so &auml;hnlich war, er schluchzte erb&auml;rmlich.</p>
<p>Schwei&szlig;gebadet wachte Reinhold auf. Aus dem Nebenzimmer h&ouml;rte er lautes Weinen.Verdammt nochmal. Das sind <strong>Ger&auml;usche die ein w&uuml;tend machen</strong>, so mitten in der Nacht, dachte er. Dieses Jammern ist ja nicht zum aushalten.</p>
<p>Die Stimme kam ihm merkw&uuml;rdig bekannt vor. Nur wusste er nicht sofort, sie zuzuordnen. &bdquo;<strong>Wir werden jetzt daran gemessen, war wir Wahlkampf gesagt. Das</strong> <strong>ist unfair</strong>.&quot;  &bdquo;<strong>Schei&szlig; Demokratie</strong>.&quot; stie&szlig; sie zwischen zwei heftigen Schluchzern hervor.  Es folgt ein lang anhaltendes Heulen. &bdquo;Pst, Franz, sei nicht so laut. &bdquo; ert&ouml;nte eine zweite Stimme, du wei&szlig;t nicht, ob wir abgeh&ouml;rt werden.&quot; Wieder ert&ouml;nte ein heftiges Geheul. &bdquo;Jaaaa, das ist <strong>Sch&auml;ubles Traum</strong>. Videokameras und Abh&ouml;ranlagen &uuml;berall, selbst auf einsamen Bergh&uuml;tten. Nur damit ihm nichts entgeht.&quot;</p>
<p>Die Stimme wurde langsam w&uuml;tend. &bdquo;K&ouml;nnte ja ein Terrorist unterwegs sein, der sich als harmloser Bergwanderer ausgibt und in Wirklichkeit Sprengstoff in seinem Rucksack hat und die Zugspitze sprengen will. Aber vielleicht hat er ja Recht. Da war doch so ein ganz b&auml;rtiger Typ zum Schluss rein gekommen mit einer Asiatin, erinnerst dich. Der sah schon recht merkw&uuml;rdig aus&#8230;.&quot;  Das Weinen war verstummt, Franz hatte pl&ouml;tzlich die Stimme gesenkt, Reinhold h&ouml;rte nur noch ein Fl&uuml;stern.</p>
<p>&bdquo;Mei, das ist ja der M&uuml;nte.&quot; entfuhr es Reinhold halblaut. Mei schrak hoch, blinzelte verschlafen und schaute ihn verst&auml;ndnislos an. &bdquo;Oh, entschuldige, ich wollte dich nicht wecken. &bdquo;Aber du hast doch  &bdquo;Mei&quot; gesagt, Reinhold.&quot;</p>
<p>&bdquo;Ach Madel, das sagt man in Bayern halt so. Mei.&quot; Die junge Frau wirkte verst&ouml;rt. Wie sollte sie nun wissen, ob Reinhold sie meinte oder einfach nur bayrisch sprach. Das Leben war nicht einfach in Deutschland. Erst die b&ouml;sen  Erfahrungen in Erfurt. Jetzt dieses Abenteuer mit Reinhold, den sie kaum kannte, der sie gerettet hatte, vor einigen Tagen, die ihr wie Monate erschienen. Dieses Abenteuer, von dem sie nicht wusste, wann es enden w&uuml;rde.</p>
<p>Ihr fiel ein Spruch von Konfuse ein: &bdquo;Was bedeutet mir Sommer? <strong>Was ist f&uuml;r mich Herbst?</strong> Die Antworten des Lebens findest du nur bei dir, wenn die Zeit gekommen.&quot;</p>
<p>Reinhold riss sie aus ihren Gedanken. &bdquo;Komm, Mei, rasch. Zieh dich an. Wir m&uuml;ssen hier weg. Die halten uns f&uuml;r Terroristen.&quot; Die Chinesin schaute ihn aus ihren Mandelaugen fragend an.  &bdquo;Ja, Mei. Ich mein schon dich. Komm. Ich erkl&auml;r dir sp&auml;ter alles. Komm, schnell.&quot;</p>
<p>Sie rafften ihre Sachen zusammen,  schlichen sich vorsichtig aus dem Zimmer, die Treppe hinab, die leise knarrte, Alles knarrte in diesem Haus.  Vorsichtig &ouml;ffnete Reinhold die T&uuml;r nach drau&szlig;en. Kalte, klare Luft schlug ihnen entgegen,  sie traten hinaus. Bevor sich die die T&uuml;r ins Schloss fiel, h&ouml;rten sie den Alm&ouml;li rufen: &bdquo;Ist da wer?&quot;</p>
<p>Fahles Mondlicht wies ihnen den Weg in das Dunkel der Nacht. Ein lang gezogenes Heulen erklang. &bdquo;Das ist nur der Franz&quot; erkl&auml;rte Reinhold, als er merkte, wie Mei erschrak.&bdquo;Hier gibt es keine W&ouml;lfe&quot;.</p>
<p>Irgendwie hatte er sich die Nacht mit Mei im Doppelzimmer anders vorgestellt.</p>
<p> <strong> Im n&auml;chsten Teil:</strong> <em>Wie kommt M&uuml;nte auf die Bergh&uuml;tte? Wer ist die zweite Stimme? Werden sich Mei und Reinhold retten k&ouml;nnen?  Das alles h&auml;ngt ab von den n&auml;chsten Suchw&ouml;rtern.</em>..<strong>.</strong><em>Wo auch immer sie gefunden werde</em><em>n</em></p>
<p>.&nbsp;</p>
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		<title>Der Berg groovt 12</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 19:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von Reinhold und Mei geht weiter. Wer die beiden noch nicht kennt, dem empfehle ich die Folgen 1-11. Viel Vergn&#252;gen.&#160; Reinhold und Mei gingen schweigend nebeneinander her, nachdem sie sich von den Freundinnen Meis getrennt hatten. Das Erlebnis &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/07/14/der-berg-groovt-12/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte von <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> und Mei geht weiter. Wer die beiden noch nicht kennt, dem empfehle ich die Folgen 1-11. Viel Vergn&uuml;gen.&nbsp;</p>
<p>Reinhold und Mei gingen schweigend nebeneinander her, nachdem sie sich von den Freundinnen Meis getrennt hatten. Das Erlebnis mit der Jungenhorde steckte ihnen noch in den Knochen.</p>
<p> Jeder von ihnen hing seinen Gedanken nach. In die Stille hinein fragte Reinhold pl&ouml;tzlich: &rdquo;Sag mal, wusstest du, dass <strong>Batz schwul</strong> ist?&rdquo; Mei schaute irritiert: &rdquo;Wer ist Batz?&rdquo; fragte sie. &rdquo;Ach so, du wei&szlig;t es ja gar nicht. Ich habe dir ja nie erz&auml;hlt, wie meine Geschichte begann.&rdquo; Und dann berichtete er Mei von Google, den <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/category/literabatz/suchbatz/">Suchw&ouml;rtern des Batz,</a> vom Dwarsloeper,&nbsp; von Laurenz Meyer, der Schneekoppe und Robert Rankel und dem geheimnisvollen Wort&rdquo;Ditsch&rdquo;, dessen Entr&auml;tselung ihm die Erleuchtung bringen sollte.</p>
<p>&rdquo;Tja, und seit kurzem wei&szlig; ich eben, dass Batz schwul ist. Aber mir ist das v&ouml;llig wurscht. Hauptsache, ich komme endlichen weiter. Ohne ihn und seine Suchw&ouml;rter ist mein Leben ziemlich aussichtslos. &rdquo;</p>
<p> Er starrte ins Leere. Die Vorstellung seine Existenz k&ouml;nnte gef&auml;hrdet sein, jagte ihm einen Schrecken ein.</p>
<p> Mei versuchte ihn abzulenken. &rdquo;Reinhold, <strong>wo kommt das Fu&szlig;ball Spiel her?</strong> War doch gerade WM in Deutschland. Wo kommt das Fu&szlig;ball Spiel her?&rdquo; fragte sie eindringlich. Reinhold stutzte. Er hatte keinen blassen Schimmer. Irgendwer hatte ihm&nbsp; erz&auml;hlt, es sei in England entstanden. Aber er war sich da nicht sicher. &rdquo;Ja mei, Mei. Genauso gut kannst du mich fragen: <strong>Wer hasst alles Blog27?</strong>&rdquo;&nbsp; Mei schaute ebenso irritiert drein wie bei der Frage mit dem Batz. &rdquo;Na, Madel. Nu guck&rsquo; doch nicht so. I woas es nicht. Hab mich nie f&uuml;r Fu&szlig;ball interessiert. Nur die Berge waren es, die mich riefen. &rdquo;</p>
<p> Er streckte Mei seine Hand hin. &rdquo;Du, da ist mir eben ein lustiges Spiel aus meiner Jugend eingefallen. Es hei&szlig;t: <strong>Zieh an meinem Finger, </strong>und wenn es knackt, musst du &hellip;..&rdquo;</p>
<p> Weiter kam er nicht. Mei stellte eine neue Frage. &rdquo;Aber, sag doch Reinhold. Was bedeutet dann: <strong>das Runde muss</strong> <strong>ins Eckige?</strong> Das hat doch auch was mit Fu&szlig;ball zu tun. Ich habe es neulich im Zug gelesen, du wei&szlig;t schon, auf der Fahrt nach M&uuml;nchen.&rdquo; Ich habe dir doch gesagt, ich habe keine Ahnung von diesem Sport, Mei.&rdquo; Er war leicht erregt. Seine Sexphantasien begannen sich wieder zu melden. Zu diesem Spruch fielen ihm viele Dinge ein, von denen er geglaubt hatte, sie bereits &uuml;berwunden zu haben. Das Runde muss ins Eckige. Er dachte an Robert Rankel, die Erregung die er bei ihm versp&uuml;rt hatte. Er dachte an das Lied, dass bei ihm die Phantasien freisetzte: Schni, schna, schnappi, mach dich nackig, und komm mit mir nach Haus. Seine Atmung wurde hektisch. Wo war <strong>Kostja Ullmann</strong> <strong>nackt</strong> <strong>wo</strong>? Die R&ouml;te schoss ihm ins Gesicht.</p>
<p> Eine erneute Frage Meis lie&szlig; ihn v&ouml;llig entgleisen. &rdquo;<strong>Was passiert, wenn Poppers in den Hals kommt?&rdquo;</strong>&nbsp; Seine Augen begannen zu flackern. &rdquo;Du meinst wohl, was passiert, wenn mein Popper im Hals kommt?&nbsp; Tja, dass muss wohl ein tolles Gef&uuml;hl sein, fast so toll wie wenn <strong>mein Puller in deiner Hand</strong> ist. So ein richtig geiles Gef&uuml;hl muss das sein.&rdquo; Seine Stimme klang heiser. Seine Sexphantasien f&uuml;hrten bereits ein Eigenleben, er war machtlos. Hilflos. Er h&ouml;rte sich sagen: &rdquo;<strong>Wie kann man sich selber ficken?</strong>&rdquo;</p>
<p> Erst Meis erschreckter Gesichtsausdruck lie&szlig; ihn wieder zur Besinnung kommen. Es war ihm, als kehre er aus einer anderen Welt zur&uuml;ck. Er f&uuml;hlte sich dreckig, schmutzig.</p>
<p> Verlegen rieb er sich das linke Auge. &rdquo;Mei, kannst du mir helfen. Mir ist die <strong>Kontaktlinse nach hinten gerutscht.</strong> Dabei habe ich f&uuml;r die Mistdinger ein Haufen Knete bezahlt.&rdquo; Mei forderte ihn auf, seinen Kopf in den Nacken zu legen und zog sein Augenlid in die H&ouml;he. &rdquo;Die sitzt aber richtig, Reinhold. Aber sag mal, was ist Knete?&rdquo; Reinhold blinzelte. &rdquo;Ach, das ist die<strong> Umgangssprache f&uuml;r Geld.</strong> Knete, Kohle, Money, Asche, Pappe, das sind alles Begriffe f&uuml;r Geld. &rdquo; Er hatte sich wieder im Griff.</p>
<p> &rdquo;Du Mei, ich glaube, ich bin dir eine Erkl&auml;rung schuldig. Wegen meines Benehmens eben. Ich sch&auml;me mich. Mein Leben ist kaputt, von Kindheit an. Seit der Geschichte mit dem Teddy und dem Doktor. Wie <strong>durch Fluch kaputt</strong> ist es. &rdquo; Er sprach abgehakt und klang traurig.</p>
<p> &rdquo;Meine Phantasien zerst&ouml;ren mich. Ich kann oft an nichts anderes denken als an Sex. Oft tr&auml;umte ich sogar, <strong>ich</strong> <strong>leckte meine Mutter.</strong> Das ist S&uuml;nde, verstehst du. S&uuml;nde. Ich bin so ungl&uuml;cklich. Robert Rankel versprach mir zu helfen. Deswegen muss ich diesen Weg gehen. Deswegen muss ich Erleuchtung suchen in den Bergen. Mich von diesen irdischen Gel&uuml;sten befreien, meinen Seelenfrieden finden. Sicher, es gibt auch noch andere Wege. Hast du schon von der <strong>neuesten Marienerscheinung in Deutschland</strong> geh&ouml;rt? Aber ich glaube nicht an diese Dinge, wie Erscheinungen von Jungfrauen oder&nbsp; so was. Nur Meditation in den Bergen wird mir die Erleuchtung bringen. Ich werde das R&auml;tsel l&ouml;sen. Und befreit sein. &rdquo;</p>
<p> Sie waren indes schon ein weiteres St&uuml;cks des Weges gegangen, der nun immer beschwerlicher und steiler bergan f&uuml;hrte. Nach einer Weile der Stille begann Mei zu sprechen. &rdquo;Konfuse hat auch ein R&auml;tsel gestellt an seine Sch&uuml;ler: <strong>Was reimt sich auf Gesichtern?</strong> Auch diese L&ouml;sung ist vielen schwer gefallen. Viele haben es nie geschafft.&rdquo;</p>
<p> &rdquo;Gesichtern? Hm, Lichtern, Richtern,&rdquo; sinnierte Reinhold. &rdquo;Das ist wirklich schwierig. Ich geb&rsquo;s auf.&rdquo;</p>
<p> Erst sp&auml;ter sollte Reinhold feststellen, dass das R&auml;tsel anders lautete. Meis Sprachschwierigkeiten hatten&nbsp; den Sinn etwas durcheinander gebracht. Die Frage war: Was erkennst du in den Gesichtern der Menschen? Aber auch dieses R&auml;tsel blieb ungel&ouml;st. Bis heute.</p>
<p> Zwei junge Burschen mit Mountainbikes, die sie schoben,&nbsp; kamen ihnen entgegen. Im Vorbeigehen vernahmen sie Gespr&auml;chsfetzen: &rdquo;<strong>Wieso kann ich bei You tube keine Videos ab 18 sehen?</strong>&rdquo; fragte der J&uuml;ngere der Beiden. &rdquo;Das gab es neulich so ein tollen Film: <strong>Fick mir den Verstand raus.</strong> hie&szlig; der glaube ich. H&auml;tte ich gerne gesehen. Aber nein, was wurde mir stattdessen angeboten: <strong>ich denke oft an Piroschka.</strong> Nachgestellt von irgendwelchen Asia-Typen. Lustig, wirklich lustig. &rdquo; Er klang erbost.</p>
<p> Was ist You Tube, dachte Reinhold bei sich. Davon hatte er noch nie etwas geh&ouml;rt. Merkw&uuml;rdige Welt. Da unterhalten sich halbe Kinder &uuml;ber Sexfilme und denken sich nichts dabei. Und ich qu&auml;le mich mit meinen Phantasien herum. Bin ich deswegen verr&uuml;ckt? Oder ist es nur meine katholische Erziehung, die mich glauben l&auml;sst, Sex sei etwas Schlimmes? Mord ist schlimm, dachte er. Jemanden zu t&ouml;ten, das ist schlimm. Aber Sex? &nbsp;</p>
<p> Er dachte an die vielen M&ouml;rder, die ihn den USA seit Jahren, manchmal Jahrzehnten auf ihre Hinrichtung warteten. &rdquo;Todesstrafe? Ist das nicht auch Mord? Auge um Auge, Zahn um Zahn. Mein ist die Rache, sprach der Herr.&rdquo;&nbsp; Eine absurde Frage stieg in ihm auf. <strong>Bekommen Menschen vor ihrer Hinrichtung eine Windel ?</strong> Weil sie sich vor Todesangst einschei&szlig;en, und niemandem eine solche Sauerei zugemutet werden kann, der sp&auml;ter f&uuml;r die K&ouml;rperentsorgung zust&auml;ndig ist. Mit einer Handbewegung strich er sich &uuml;ber die Stirn, um diese tr&uuml;ben Gedanken zu verscheuchen.</p>
<p>Der Weg nach oben, auf den <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a>, war noch steiler geworden und zunehmend schmaler. &Auml;ngstlich schaute Mei hin und wieder in die Tiefe. Sie waren schon mehrere Stunden unterwegs, es d&auml;mmerte bereits. &rdquo;Wir m&uuml;ssen die H&uuml;tte dort oben noch erreichen, bevor die Dunkelheit &uuml;ber uns hereinbricht.&rdquo; sagte er zu Mei. Also, lass uns forsch ausschreiten.</p>
<p> Eine gute halbe Stunde sp&auml;ter &ouml;ffneten sie die T&uuml;r zu der Almh&uuml;tte, die bewirtschaftet war.&nbsp; Der Alm&ouml;li l&auml;chelte sie freundlich an. &rdquo; Kommt&rsquo;s nur nei, ihr zwoa. Eine deftiges Nachtmahl und ein warme Schlafstatt sind noch da f&uuml;r euch. San&rsquo;s schon recht m&uuml;d&lsquo;, junge Frau, gell.? Bei ihnen zuhaus&rsquo; kennt man die Berge nicht? Nicht? Da wollns wohl bald mit ihrem Gemahl ins Bett. H&ouml;h&ouml;h&ouml;&#8230;&rdquo;&nbsp; Er zwinkerte Reinhold zu und lachte poltern &uuml;ber seine Anz&uuml;glichkeit.</p>
<p>Reinhold und Mei nahmen am letzten freien Tisch Platz. Sie waren erstaunt, so viele Menschen zu sehen. Touristen. In Bermudashorts und Sandalen,&nbsp; Baseballm&uuml;tzen auf den K&ouml;pfen. Digitalkameras griffbereit. &rdquo;Und ich dachte, hier sei die Natur noch unber&uuml;hrt&rdquo; st&ouml;hnte Reinhold leise.</p>
<p>Am Nebentisch sa&szlig; ein kleiner Junge, h&ouml;chstens 9, 10 Jahre alt. Er starrte Reinhold unentwegt an. Dann fl&uuml;sterte er seinem Gro&szlig;vater etwas ins Ohr. Laut genug, dass Reinhold Bruchteile davon verstehen konnte. &rdquo;Yeti, Schneemensch. &rdquo; vernahm er.</p>
<p>Der Gro&szlig;vater des Kleinen kam pl&ouml;tzlich an den Tisch. &rdquo;Sie m&uuml;ssen die St&ouml;rung entschuldigen, guter Mann. Aber mein Enkel sagt, sie seien der Yeti, der Schneemensch. Der die beiden Buben verdroschen hat. Da unten, wo der Weg beginnt.&rdquo; Ohne zu fragen hatte er an ihrem Tisch Platz genommen. &rdquo;Wissens, der Bengel nervt mich wirklich. Dauernd fragt er mich: Opa, <strong>wie kann ich den Stimmbruch bekommen?</strong> Wann bin ich erwachsen? Und lauter solch ein Zeugs. Ich wei&szlig; gar nicht, was ich da noch antworten soll. Es ist ein Kreuz. Und nun diese Spinnereien mit dem Yeti. Ich halt&rsquo;s bald nicht mehr aus. &rdquo;</p>
<p>Bevor Reinhold etwas antworten konnte, sprach er weiter: &rdquo;In meinem Alter interessieren doch ganz andere Fragen:<strong> Kommt Peter Alexander noch mal ins Fernsehen</strong>. Dar&uuml;ber denke ich nach. Oder besch&auml;ftige mich mit meinem Hobby. Ich <strong>suche alte seltene Horrorgeschichten.</strong>&rdquo; Er gluckste pl&ouml;tzlich vor Lachen. &rdquo;Meine Ehe ist auch eine.&rdquo;</p>
<p> Vom Nebentisch erklang in diesem Moment eine scharfe Stimme. &rdquo;Horst. Komm her und bel&auml;stige die Leute nicht.&rdquo; Der Mann zuckte wie unter einem Peitschenschlag zusammen. &rdquo;Verstehen sie jetzt, was ich meine?&rdquo; fl&uuml;sterte er leise, stand auf und ging hin&uuml;ber.</p>
<p> Reinhold hatte einen hochroten Kopf. &Auml;ngstlich schaute Mei ihn an: <strong>&rdquo;Halte ich die Luft an, weil ich verspannt bin</strong> <strong>oder bin ich verspannt, weil ich die Luft anhalte. </strong>Vor lauter Zorn. Kann man den nirgendwo seine Ruhe haben. Herrschaftszeitennocheins&rdquo; stie&szlig; er hervor.</p>
<p> Am Nachbartisch erklang die n&ouml;rgelnde Stimme des Kindes. &rdquo;Oh n&ouml;&ouml;&ouml;. <strong>Raubkopierer sind auch nur Menschen,</strong> Opa. &rdquo; Es klatschte.. Klatschte kurz und trocken. Dem Gro&szlig;vater war der Kragen geplatzt. &rdquo;Ich wird dich lehren, mir zu widersprechen. Und morgen fr&uuml;h schreibst du zwanzigmal in dein Tagebuch: <strong>ich habe Ehrfurcht vor schneewei&szlig;en</strong> <strong>Haaren</strong>. Zwanzigmal. Keinmal weniger. Und du h&auml;ltst deine Goschen, Helga. &rdquo;</p>
<p> Reinhold rieb sich wieder das linke Auge. Etwas brannte ganz f&uuml;rchterlich. Die Kontaktlinse konnte es nicht sein. &nbsp;</p>
<p> Streptokokken, durchfuhr es ihn siedendhei&szlig;. Gibt es <strong>Streptokokken hinter dem Auge?<br /> </strong><br /> In diesem Moment knallte der Alm&ouml;li die Sch&uuml;ssel mit hei&szlig;en W&uuml;rschten auf den Tisch, stellte den Mostrich dazu und w&uuml;nschte eine gesegnete Mahlzeit.</p>
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		<title>Der Berg groovt 11</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Apr 2006 16:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berg groovt 11 Reinhold h&#228;ngt immer noch am Googletropf des BATZ. Heute erm&#246;glichen diese Suchw&#246;rter: photos bei den bill kaulitz raucht, happy slapping, merkel paparazzi photos, nagelfolter, stoiber stammeln, bedrohte wombats, atom muschi, bilder von richie stringini auf dem &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/04/21/der-berg-groovt-11/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="title">Der <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> groovt 11</h3>
<p><a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> h&auml;ngt immer noch am Googletropf des <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/category/literabatz/suchbatz/">BATZ.</a></p>
<p> Heute erm&ouml;glichen diese Suchw&ouml;rter:</p>
<p> <em>photos bei den bill kaulitz raucht, happy slapping, merkel paparazzi photos, nagelfolter, stoiber stammeln, bedrohte wombats, atom muschi, bilder von richie stringini auf dem klo, jake gyllenhaal ist nicht schwul, ich glaube an gott florian silbereisen, herkunft des amarettos</em></p>
<p> den Weitergang der Geschichte um die Suche des Reinhol M. nach Erleuchtung.</p>
<p> <em>Den Erstlesern empfehle ich auch die Folgen 1-9</em></p>
<p> Nachdem Reinhold sein Gespr&auml;ch mit dem Dwarsl&ouml;per dadurch beendete, dass er den H&ouml;rer w&uuml;tend in die Gabel knallte, wandte er sich den kichernden M&auml;dels zu.</p>
<p> Die hatten ihre K&ouml;pfe zusammengesteckt und schauten sich Bilder an. &quot;Na,&quot; sagte Reinhold &quot;was gibt es denn da zu sehen?&quot; Mei blickte hoch. &quot;Ach Leinhold, das sind nur Photos bei den Bill Kaulitz raucht&quot; Sie schien beschwipst. &quot;Das heisst nicht &quot;bei den Bill Kaulitz raucht&quot; sondern &quot;auf denen Bill Kaulitz raucht&quot; korrigierte Reinhold streng. Er liess seine schlechte Laune an Mei aus. &quot;Und au&szlig;erdem: seit wann interessierst du dich f&uuml;r den Kaulitz?&quot;</p>
<p> Das M&auml;dchen blinzelte ihn vergn&uuml;gt an. &quot;Oh, ich intellessiere mich auch f&uuml;r andele Leute. Chin-Lei hat auch noch Bilder von Richie Stringini auf dem Klo. Und wusstest du schon: Jake Gyllenhaal ist nicht schwul.&quot; Wieder blinzelte sie Reinhold an, es entfuhr ihr ein kleiner Hickser. Die M&auml;dels kicherten wieder. Alle drei machten wirklich einen leicht betrunkenen Eindruck.</p>
<p> &quot;Wer sind verdammt nochmal Richie Stringini und dieser Gyllenhaal?&quot; fragte Reinhold sichtlich gereizt. &bdquo;Ach, und &uuml;berhaupt ist mir das v&ouml;llig wurscht, wer diese Hansels sind. Mir wird schon bei dem Namen Bill Kaulitz schlecht. Da f&auml;llt mir doch gleich wieder dieser bl&ouml;de Taxenfahrer aus M&uuml;nchen ein.&quot; Er schnaubte durch die Nase. &quot;Was ist eigentlich los mit euch? Habt ihr was getrunken? Mei kann ja schon fast kein &quot;R&quot; mehr sprechen.&quot; Die Asiatinnen prusteten los. &quot;Chin Lei hatte eine Flasche Amaletto in ihrem Lucksack und den haben wil getlunken. Del ist vielleicht leckel. Woher kommt del, Leinhold.? &bdquo;</p>
<p> &quot;Die Herkunft des Amarettos war &uuml;ber Jahrhunderte weg ungekl&auml;rt&quot; begann Reinhold zu dozieren. &quot;Schon im Mittelalter versuchte die Kirche durch Einsatz von Nagelfolter, d.h. dem ausrei&szlig;en der Finger- und Fu&szlig;n&auml;gel, den einfachen Menschen, die um die Herkunft des Getr&auml;nks wussten, dieses Geheimnis zu entlocken. Doch diese wackeren Leute hielten die Folter aus und verrieten nichts. Erst im letzten Jahrhundert wurde bekannt, dass Amaretto ein Mandel-Aprikosen-Lik&ouml;r ist und aus Italien stammt.&quot;</p>
<p> Die M&auml;dels hatten zun&auml;chst angestrengt zugeh&ouml;rt, ihre Aufmerksamkeit aber bald wieder den Bilder von Bill Kaulitz und Richie Stringini gewidmet. Sie unterhielten sich untereinander in ihrer Muttersprache, Reinhold konnte nichts verstehen au&szlig;er &quot;Merkel&quot; und &quot;Paparazzi Photos&quot;.</p>
<p> &quot;So ein bl&ouml;des Geplapper&quot; dachte Reinhold. &quot;Das ist ja schlimmer als das Stoiber stammeln. Dieser peinliche Depp mit seiner Atom-Muschi.&quot; Atom-Muschi? Er stutzte einen Augenblick. Er meinte eigentlich Wasserstoff-Blond. Physik war nie seine St&auml;rke gewesen.</p>
<p> Seit seiner Kindheit galt sein Interesse einzig und allein den Bergen und seltenen Tieren. Der Yeti und auch bedrohte Wombats geh&ouml;rten dazu. Allerdings war mit den Jahren seine Vorliebe f&uuml;r den Yeti aufgrund eines Vorfalles in seiner fr&uuml;hen Jugend immer st&auml;rker geworden, und so waren die Wombats ins Hintertreffen geraten. Zumal die &Auml;hnlichkeit zwischen ihm und dem Yeti gr&ouml;&szlig;er war als die mit einem Wombat.</p>
<p> Reinhold richtete sein Wort erneut an die jungen Frauen : &quot;Mei, k&ouml;nntest du deinen Freundinnen jetzt ade sagen. Ich muss weiter ziehen. Das Wetter ist g&uuml;nstig, der Schneefall ist vorbei. Fr&uuml;hling kehrt ein. Und du wei&szlig;t: ich muss in die Berge. Ich muss meine Mission erf&uuml;llen. Der Dwarsl&ouml;per hat mich ausdr&uuml;cklich daran erinnert.</p>
<p> Chin Lei schaute Reinhold an: &quot;Woran glaubst du, Reinhold? Und welche Musik h&ouml;rst du gern, wenn du Bill Kaulitz und Richie Stringini nicht magst?&quot; Er err&ouml;tete leicht und stotterte, Stoiber-like: &quot; Ich, &auml;h, ich, schau, &auml;h, &auml;hm, also wenn ich da nachdenke, ich glaube an Gott und, &auml;h, Florian Silbereisen.&quot; Er hatte mit einem Satz zwei Fragen beantwortet.</p>
<p> &quot;Florian Silbereisen? &quot; fragte Mei entsetzt. Das Grauen stand ihr ins Gesicht geschrieben. &quot;Oh Reinhold, ausgerechnet Florian Silbereisen.&quot; Vor Schreck war sie schlagartig n&uuml;chtern geworden und wieder in der Lage, ein klares &quot;R&quot; zu sprechen. Tr&auml;nen traten in ihre Augen.</p>
<p> Reinhold erschrak , als er Mei so au&szlig;er sich sah. Er f&uuml;rchtete, sie w&uuml;rde ihn verlassen und nahm sie, einer inneren Eingebung folgend, z&auml;rtlich in den Arm. &quot;Ja mei, Mei. Wenn&#39;s dich so furchtbar grausen tut, dann kann ich auf Florian Silbereisen auch verzichten. Nur, bleib bei mir. Ich hab&#39; sonst niemanden.&quot; Er schluckte. Seine Stimme war rau. Mei schmiegte sich an ihn.</p>
<p> Ein grobes Lachen lie&szlig; die beiden auseinander fahren. Jugendliche, lederbehost, n&auml;herten sich ihnen schnellen Schrittes. Reinhold hatte sich instinktiv vor Mei gestellt, als pl&ouml;tzlich einer der derben Burschen auf ihn zusprang und versuchte, ihm ins Gesicht zu schlagen. Aus den Augenwinkeln konnte Reinhold sehen, dass einer der anderen Jungen ein Fotohandy hochhielt, um die Szene zu filmen. &bdquo;Ach, ihr wollt happy slapping machen mit mir. Ihr Milchbubis, ihr hinterfotzigen. &bdquo; Er wehrte den Angriff ab und verpasste dem jungen Mann eine schallende Ohrfeige. &bdquo;So, ihr Saubengels. Jetzt habt ihr was f&uuml;rs Internet zum einstellen, ihr Dreckskerle, dreckerte.&ldquo;</p>
<p> Irritiert stoben die Halbw&uuml;chsigen davon. Derweil verabschiedeten sich Reinhold und Mei von Chin Lei und Wan-Tan, um den Weg in die Berge fortzusetzen.</p>
<p> Folgende Schlagzeile sorgte am n&auml;chsten Tag in einem bayersichen <a href="http://www.bayernkurier.de/">Boulevardblatt </a> f&uuml;r Aufregung:</p>
<p> &bdquo;<strong>JUNGE VON YETI ANGEGRIFFEN. </strong></p>
<p>Wie kommt der Schneemensch in unsere Region? Mehr auf Seite 2.&quot; </p>
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		<title>Der Berg groovt 10</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 16:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich einfach mal eigene Suchw&#246;rter benutzt, um Reinhold wenigstens einigerma&#223;en am Leben zu erhalten. nicht lustig, Spiel mir das Lied vom Tod, groupie, freundinnen, seemansgarn, weil ich ein maedchen bin, angeber, ausrede, bill kaulitz, Dreimal schwarzer Kater, dwarsloeper, &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/03/17/der-berg-groovt-10/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich einfach mal eigene Suchw&ouml;rter benutzt, um <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> wenigstens einigerma&szlig;en am Leben zu erhalten.</p>
<p> <em>nicht lustig, Spiel mir das Lied vom Tod, groupie, freundinnen, seemansgarn, weil ich ein maedchen bin, angeber, ausrede, bill kaulitz, Dreimal schwarzer Kater, dwarsloeper, ich bin der m&auml;rchenprinz, Alice im Wunderland, Alkoholismus in Russland, dicke, maggi t&uuml;tensuppe, puff nach barcelona, sitten und gebr&auml;uche, ein Zwilling kommt selten allein.</em></p>
<p> Dass hat man nun davon, wenn man Sch&ouml;pfer spielt. Keine ruhige Minute habe ich mehr. St&auml;ndig ruft Reinhold an. Aus Bayern. Gestern klingelte wieder das Telefon: Ich nahm ab und meldete mich: &bdquo;Dwarsl&ouml;per&ldquo;</p>
<p> &quot;Ja, hallo. H&ouml;rst mich. Kannst mich verstehn. Du sag einmal, wie lange soll ich bei diesem Dreckswetter mit der Mei denn noch warten? Wann geht&#39;s denn endlich weiter? Einen Schnupfen haben wir uns schon geholt, wir zwoa. Wie lange soll&rsquo; das bittsch&ouml;n noch dauern&quot; Er war w&uuml;tend.</p>
<p> Ich versuchte, ihn zu beruhigen: &quot;Du Reinhold, ich habe ihm Moment auch keinen Plan. Was soll ich den machen. Bei mir ist nix zu holen. Hast du schon wieder Lust auf Bill Kaulitz und seine Familie? Oder Birgit Schrowange nackt. Da h&auml;tte ich dir eine Menge anzubieten. Von Georg Bush und den Islamisten ganz zu schweigen. Ich k&ouml;nnte die ein paar Zwillinge r&uuml;berschicken, du wei&szlig;t ja, ein Zwilling kommt selten allein, die dir das Lied vom Tod spielen. Dann m&uuml;ssest du allerdings einverstanden sein, dich mit Maggi-T&uuml;tensuppe zu verk&ouml;stigen. Hast du Lust darauf, ja. Sag&rsquo;s mir, hast du Lust?&quot;</p>
<p>Er st&ouml;hnt auf: &quot;Nee, Kruzifixnocheins. Was soll ich denn mit denen anfangen? Da l&auml;uft die Mei doch gleich davon. Das Madel hatte doch schon genug auszustehen. Erst das Drama in Erfurt, dann st&auml;ndige Zugfahrten, von Hamburg nach M&uuml;nchen. Diese billige Absteige, dies Tokio Hotel. Dazu noch Stoiber und Peter Lustig. Jetzt reicht&#39;s aber wirklich. Garnicht zu sprechen von diesem d&auml;mlichen Taxifahrer, der uns ne Klinke ans Bein gequatscht hat. Und zu guter Letzt dieser meschuggene Busdriver. Was zu viel ist, ist zu viel.&quot; Im Hintergrund h&ouml;rte ich Mei ein Liedchen tr&auml;llern: &bdquo;Weil ich ein M&auml;dchen bin, weil ich ein M&auml;&auml;&auml;dchen bin&#8230;&ldquo; So schlecht schien es ihr doch nicht zu gehen.</p>
<p> &quot;Lass gut, sein Reinhold, ich versteh dich ja.&quot; &quot;Papperlapapp.&quot; antwortete er. &quot;Nix verstehst du. Es ist nicht lustig, im Schnee zu hocken und nicht zu wissen, was aus uns wird.&quot; Mei sang immer noch. Allerdings ein anderes Lied: &bdquo; Ole, wir fahrn in Puff nach Barcelona, Ol&eacute; Ole. Reinhold war ihr Gesinge sichtlich peinlich, ich h&ouml;rte ihn sagen: &bdquo; Ja, mei, Mei. Muss das jetzt sein.&ldquo; Mei kicherte wie ein albernes Groupie.</p>
<p> &quot;Reinhold, vergiss deinen Auftrag nicht. &quot; ermahnte ich ihn streng. &quot;Du hast eine Mission zu erf&uuml;llen. Denk an Robert Rankel. Du willst doch Erleuchtung finden, oder etwa nicht mehr? Hast du das R&auml;tsel um das Wort &quot;Ditsch&quot; etwa schon gel&ouml;st? &quot; Inzwischen hatte Mei ein weiteres Lied abgestimmt: &bdquo;Ich bin der M&auml;rchenprinz, ich bin der M&auml;rchenprinz&hellip;&ldquo; Reinhold seufzte: &bdquo;Verdammter Alkoholismus. Nicht nur in Russland, nein, auch in China.&ldquo; Dann Stille. Auf seinen letzten Satz konnte ich mir keinen rechten Reim machen.</p>
<p> &quot;Hallo, bist du noch da, Reinhold? Du ich tu alles f&uuml;r dich, glaub mir, aber ich kann doch auch nicht einfach sagen &bdquo;Hokuspokus und dreimal schwarzer Kater und dann geht es weiter. Das ist von ganz anderen abh&auml;ngig. &bdquo; Er knurrte aus tiefster Kehle: &quot;Ja, ist schon gut. Aber bem&uuml;h dich gef&auml;lligst und keine dumme Ausrede, bevor mir die Mei noch v&ouml;llig abdreht&#8230; Die hat hier ein paar Freundinnen getroffen, von fr&uuml;her. Und da gibt es so merkw&uuml;rdige Sitten und Gebr&auml;uche. Und glaub mir, die machen hier Sachen, wenn ich die erz&auml;hle meinst, das w&auml;re Seemannsgarn. Die Mei glaubt mittlerweile, sie w&auml;re Alice im Wunderland. Mir reicht&#39;s, mir reicht&#39;s wirklich&hellip; Vergiss bitte nicht, wer ich bin. Ich bin der Reinhold, der ber&uuml;hmte Bergsteiger&#8230;ich hab das garnicht n&ouml;tig&hellip;&ldquo;</p>
<p> Dann ein Knacken in der Leitung. Er hatte aufgelegt. Sichtlich sauer und beleidigt. Dicke Luft zwischen mir und ihm. &bdquo;Angeber&ldquo; dachte ich. Gut, er ist ber&uuml;hmt. Aber einen solchen Zwergenaufstand zu veranstalten halte ich f&uuml;r &uuml;bertrieben. Nat&uuml;rlich muss die Geschichte weitergehen. Fragt sich nur wie?</p>
<p> Vielleicht hatz Batz was. Mal fragen.</p>
<p> <em>Und f&uuml;r alle, die Reinhold noch nicht kennen, wie immer die Empfehlung: &quot;Der <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> groovt Folge 1- 9&quot;</em></p>
<p><em></em><br /> &nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Berg groovt 9</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2006 19:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im neuen Jahr groovt der Berg dank BATZ weiter. Die Story auf der Grundlage von Googlesuchw&#246;rtern nimmt kein Ende. F&#252;r alle, die Reinhold noch nicht kennen, empfehle ich die Folgen &#34;Der Berg groovt 1-8&#34;. Mei hatte Reinhold fast eingeholt, &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/01/08/der-berg-groovt-9/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im neuen Jahr groovt der <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> dank <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2006/01/06/mystery-repeating-curse-of-the-tokio-bordell/">BATZ </a>weiter. Die Story auf der Grundlage von Googlesuchw&ouml;rtern nimmt kein Ende.</p>
<p> <em>F&uuml;r alle, die <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> noch nicht kennen, empfehle ich die Folgen &quot;Der Berg groovt 1-8&quot;.<br /> </em></p>
<p> Mei hatte Reinhold fast eingeholt, nachdem er w&uuml;tend und genervt aus Kaulitz Taxi gest&uuml;rmt war. &quot;Leinhold, bitte bleib stehen. &quot; rief sie hinter ihm her. &quot;Bitte walte auf mich.&quot; Wieder verga&szlig; sie vor Aufregung, das &quot;R&quot; zu sprechen.</p>
<p> Ihre Rufe f&uuml;hrten zum gew&uuml;nschten Erfolgt. Er blieb abrupt stehen, immer noch zornig. &quot;So ein Idiot, so ein Laberhannes, so ein&#8230;..&quot; Mei war neben ihm, legt sanft ihre Hand auf seinen Arm. &quot;Halt ein, Reinhold. Ein altes chinesische Sprichwort sagt: wer l&auml;chelt, statt zu toben, ist immer der St&auml;rkere.&quot; &quot;Ja mei, Mei. Du hast ja Recht, Madel. Es lohnt nicht, sich so aufzuregen. Lass uns zusehen, dass wir unseren Weg in die Berge finden. &quot;</p>
<p> Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her. &quot;Darf ich dich was fragen, Reinhold?&quot; &quot;Ja, freilich, Mei. Frag nur.&quot; &quot;Kannst du mir bitte erkl&auml;ren, warum du dem Yeti so &auml;hnlich sein willst? Das willst du doch?&quot; Er druckste ein Weile herum, bevor er antwortete: &quot;Nun, du musst wissen, als Kind hatte ich einen Teddyb&auml;ren, der sehr kuschelig war. Ich liebte ihn &uuml;ber alles. Meinen Vater hat das gest&ouml;rt, er wollte aus mir einen richtigen Jungen machen. Als er mich eines Tages erwischte, wie ich mit dem B&auml;ren sehr intensiv schmuste, na, du wei&szlig;t schon wie, da riss er mir meinen Teddy weg. W&uuml;tend schrie er mich an, bezeichnete B&auml;rli und mich als <em>miese Schwuchteln</em>. Ich hab ihn nicht wiedergesehen, den B&auml;rli.&quot;</p>
<p> Von da an hegte ich nur noch einen Wunsch. Ich wollte einen B&auml;rli haben, und je gr&ouml;&szlig;er ich wurde, umso so gr&ouml;&szlig;er wurde auch der B&auml;rli, den ich haben wollte. Verstehst? &quot; Mei nickte. Sie hatten auf einer Bank Platz genommen, an einer Bushaltestelle. Reinhold erz&auml;hlte weiter: &quot;Nachdem mein Vater mir den B&auml;ren abgenommen hatte, begann ich wieder an ins Bett zu machen. Eigentlich nicht weiter schlimm, aber ich war schon dreizehn. Meine Mama brachte mich zu unserem alten Hausarzt, der wusste immer einen Rat. Er hatte ihr damals, nachdem ich geboren wurde und sie mich nicht stillen konnte, ein M<em>edikament zur Steigerung der </em><em>Muttermilch</em> verschrieben. &Uuml;ber etwaige Nebenwirkungen hatte er nichts gesagt, darum machte sich auch niemand Gedanken dar&uuml;ber, als mir am ganzen K&ouml;rper Haare wuchsen.</p>
<p> Dieser Hausarzt wollte mir nun mit einem <em>Elektroschock</em> das <em>Bettn&auml;ssen </em>abgew&ouml;hnen. Als meine Mutter skeptisch guckte, sagte er nur: &bdquo;Hams vertrauen, gute Frau.&ldquo; Dann schob er sie sanft aus dem Zimmer und begann mich zu verkabeln. Bevor er den Schalter umlegte, schaute er mich an. Ein merkw&uuml;rdiges Funkeln war in seinen Augen. Das letzte, was ich h&ouml;rte, bevor ich die Besinnung verlor, war: <em>&quot;Quieken sollst du. DvD.&quot;</em></p>
<p> Als ich wieder zu mir kam, kn&uuml;pfte er gerade wieder seinen Kittel zu. Ich schaute ihn verwundert an: &quot;Was hei&szlig;t DvD, Herr Doktor? frug ich ihn. &quot;Ach Spatzerl, das bedeutet nichts weiter als &quot;Du verr&uuml;ckter Depp&quot;. Ein Spa&szlig;. Sonst nichts.&quot;</p>
<p> Reinhold hielt inne. Eine Frau hatte sich neben ihnen auf die Bank gesetzt und die BILD Zeitung entfaltet. Sein Blick war auf die Schlagzeile gefallen. In den &uuml;blichen gro&szlig;en Lettern stand dort: <em>Ist Elijah Wood schwul?</em> Weiter auf Seite 2. &quot;</p>
<p> &quot;&Auml;h, wo war ich stehen geblieben?&quot; Mei schaute wieder irritiert: &quot;Aber wir sitzen doch, Reinhold.&quot; antwortete sie. Er l&auml;chelte milde. &quot;Du kleine Sch&auml;fchen, du.&quot; Er streichelte ihre Hand.</p>
<p> &quot;Achja, ich weiss schon. Bevor ich das Zimmer des Arztes verlie&szlig;, zog mich dieser an sich.<br /> Ich musste ihm versprechen, &uuml;ber seine Behandlung nichts zu erz&auml;hlen. Nicht mal meiner Mama. Dabei sagte er einen merkw&uuml;rdigen Satz: <em>&quot;Mein Name ist </em><em>Drops, wer mich &auml;rgert, geht hops.&quot;</em> Ich verstand nicht, was er meinte, aber es klang wie eine Drohung.</p>
<p> Die Therapie hatte nicht den gew&uuml;nschten Erfolg, allerdings verlor ich danach meine Behaarung, bis auf die im Gesicht.Ich war sehr traurig, denn nun &auml;hnelte ich meinem B&auml;rli garnicht mehr und f&uuml;hlte mich sehr einsam.</p>
<p> Wie durch einen Wink des Himmels entdeckte ich die Bergsteigerei und mir wurde klar: &quot;Das ist dein Weg. Als ich dann noch vom Himalaja h&ouml;rte, und die Geschichten &uuml;ber den Yeti las, war es um mich geschehen. Seitdem bin ich auf der Suche.&quot;</p>
<p> Mei hatte aufmerksam Reinholds Worten gelauscht. Eigentlich wollte sie gerne wissen, was aus seiner Bettn&auml;sserei geworden war, jedoch ihre asiatische H&ouml;flichkeit verbat ihr diese Frage.</p>
<p> Die Frau neben ihnen murmelte kopfsch&uuml;ttelnd unverst&auml;ndliche W&ouml;rter. Sie h&ouml;rten nur <em>&quot;Leder + </em><em>Hetero&quot;.</em> Wortfetzen. Mit einemmal platze es aus ihr heraus: &quot;So ein Saukram, son dreckerter, Herrschaftszeiten.&quot; Reinhold und Mei schauten sich verbl&uuml;fft an. Was meinte sie nur? Hatte sie gelauscht?</p>
<p> Die beiden erhoben sich. &quot;Lass uns den <em>Dialog im </em><em>Bus</em> weiterf&uuml;hren, Mei. Da kommt er gerade. Der bringt uns den Bergen wieder ein St&uuml;ck n&auml;her.&quot; Er blickte Mei an. In seinen Augen waren Zweifel. &quot;Wirst du mich weiterhin begleiten, Mei?&quot; Die junge Chinesin konnte nicht mehr antworten, da das Fahrzeug bereits hielt. Sie stiegen ein, um sich auf den Pl&auml;tzen direkt hinter dem Busfahrer nieder zulassen. Mit durchdrehenden Reifen startete dieser zur Weiterfahrt.</p>
<p> In der n&auml;chsten Reihe plumpste die Frau, die mit ihnen an der Haltestelle gewartet hatte, in den Sitz. Sofort begann sie, mit ihrer Nachbarin zu schwatzen, die sie zu kennen schien. Der Bus ging mit einem ziemlich hohen Tempo durch die n&auml;chsten Kurven, die Fahrg&auml;ste wurden hin und hergeschleudert. &quot;Was ist denn mit dem los?&quot; fragte Reinhold lauter, als er beabsichtigt hatte.</p>
<p> Die Frau hinter ihnen steckte ihr Gesicht durch den Spalt, der die beiden R&uuml;ckenlehnen voneinander trennte. &quot;Nix f&uuml;r ungut. Aber der Mosersepp ist schon seit einiger Zeit etwas merkw&uuml;rdig. Der hat sich da einen Film angesehen, <em><a href="http://www.starmedia-entertainment.de/Titel/hard.htm">Hard </a>Boiled.</em>..&quot; Weiter kam sie nicht, weil sie von ihrer Banknachbarin unterbrochen wurde. &quot;Ja, genau, dieser Film, wie heisst der doch noch gleich auf deutsch&#8230;, ah, jetzt hab ich&#39;s wieder. Blutige Abrechnung, heisst der. Der handelt von einem Busfahrer, der&#8230;&quot; Reinhold f&uuml;hlte sich an Kaulitz erinnert. &quot;Danke f&uuml;r die Information&quot; sagte er knapp. &quot;Aber eins m&uuml;ssen sie noch wissen. Sagens nur nix &uuml;ber seine Fahrweise. Der Sepp kann n&auml;mlich keine <em>Kritik</em> vertragen, verstehns?&quot;</p>
<p> Reinhold rutschte tiefer in seinen Sitz. Die beiden Frauen plapperten bereits &uuml;ber etwas anderes, er verstand nur, dass es sich um einen Film handelte, der im Fernsehen gezeigt worden war. &quot;Da hams so <em>lustige Sachen &uuml;ber Roboter </em>gezeigt, Anna. Also, lachen musst&#39; ich da. Anna, des war so lustig.&quot;</p>
<p> &quot;Mei, lass uns etwas weiter nach hinten gehen, vielleicht finden wir dort noch andere Pl&auml;tze. Hier wird mir schlecht.&quot; Reinhold stand auf, Mei tat es ihm gleich. Die beiden Dorfsch&ouml;nheiten nickten ihnen l&auml;chelnd zu. Geradezu verst&auml;ndnisvoll. Reinhold glaubte ihm weggehen zu h&ouml;ren, dass die Worte &quot;stattliches Mannsbild&quot; und &quot;dann so eine Asiatische&quot; fielen.</p>
<p> Sie setzten sich auf die letzte Bank. So hatten sie wenigstens niemanden im R&uuml;cken. Allerdings sa&szlig;en ihnen nun zwei Jungen gegen&uuml;ber, mit umgedrehten M&uuml;tzen auf dem Kopf, und Hosen, die wohl ihren gr&ouml;&szlig;eren Br&uuml;dern geh&ouml;rten. So tief hing der Hosenboden in den Kniekehlen. Beide hielten Fotohandys in den H&auml;nden, kicherten und betrachteten ihre Bilder. &quot;Ey, escht geil die Alte. Voll krass, ey.&quot; Dabei stie&szlig;en sie sich die Ellenbogen gegenseitig in die Seiten. &quot;Ey, Alder, isch hab mir <em>das Lied vom lustigen <a href="http://www.berndboard.de/thread.php?threadid=116&amp;sid=&amp;hilight=lied+vom+lustigen+heringssalat">Heringssalat</a> </em>runergelodet. Das groovt unheimlich ab, Alder. Wills ma h&ouml;rn?&quot;</p>
<p> Er sp&uuml;rte wie ihm die Adern anschwollen. Noch bevor er dazukam loszuplatzen, rief der Busfahrer die n&auml;chste Haltestelle aus. &quot;Hier alle Fahrg&auml;ste aussteigen, die auf die Zugspitze wollen. Der Bus zur Zugspitzbahn f&auml;hrt in wenigen Minuten.&quot;</p>
<p> Reinhold stutze. Kaulitz hatte doch was vom Watzmann gefaselt. Dabei waren sie doch auf derselben Stra&szlig;e wie vorher gefahren. Ach, ist eh wurscht, dachte er. Hauptsache, wir kommen endlich in die Berge. Er wandte sich Mei zu.</p>
<p> &quot;Komm Mei,&quot;  Sie gingen zur T&uuml;r, die sich alsbald mit einem leisen Zischen &ouml;ffnete.</p>
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		<title>Der Berg groovt 8</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2005 11:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Google-Suchw&#246;rter vom Batz haben diesmal zur weiteren Geschehen der Story um Reinhold, Mei und dem Yeti beigetragen. Alle drei bedanken sich artig. Angesichts der Tatsache, dass meine Einleitung &#8222;Was bisher geschah&#8220; zur Geschichte mittlerweile sehr umfangreich geworden ist, weise &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2005/12/11/der-berg-groovt-8/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Google-Suchw&ouml;rter vom <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/category/literabatz/suchbatz/">Batz </a>haben diesmal zur weiteren Geschehen der  Story um <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a>, Mei und dem Yeti beigetragen. Alle drei bedanken sich artig.</p>
<p> <em>Angesichts der Tatsache, dass meine Einleitung &bdquo;Was bisher geschah&ldquo; zur Geschichte mittlerweile sehr umfangreich geworden ist, weise ich der Einfachheit halber auf die bisherigen Folgen 1-7 hin.<br /> </em><br /> Das Taxi entfernte sich rasch vom <em>Tokio Hotel</em>, der Pension, in der Reinhold und Mei die Nacht verbracht hatten.</p>
<p> Der Taxenfahrer versuchte, ein Gespr&auml;ch in Gang zu bringen. &quot;Ja, hat&#39;s ihnen den gefallen in unserem sch&ouml;nen M&uuml;nchen?&ldquo; Reinhold nickte. &quot;Was ham&rsquo;s gesagt?&quot; fragte der Fahrer. &quot;Ja, doch, war nett. &quot; antwortete Reinhold z&ouml;gerlich. Was sollte er auch sagen. Dass ihm die Gro&szlig;st&auml;dte gegen den Strich gingen. Au&szlig;erdem hasste er Zwangsgespr&auml;che, die ihm von anderen Menschen aufgedr&auml;ngt wurden. Im Taxi, im Aufzug, beim Friseur.</p>
<p> &quot;Ja, und nun wollens in die Berge? Ham&rsquo;s da Verwandtschaft? Ha, ha, ha.&quot; der Mann wollte sich aussch&uuml;tten vor lachen. Er hielt das f&uuml;r einen Gag. Dabei wusste er garnicht, wie nahe er der Wahrheit war. Verwandte Seelen, der <a href="http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,177583,00.html">Yeti </a>und ich, dachte Reinhold.</p>
<p> &quot;So in etwa. Eigentlich wollten wir zur <em>Schneekoppe,</em> sind aber durch dumme Zuf&auml;lle hier in M&uuml;nchen gelandet. Nun wollen wir in die Berge.&quot; Zu weiteren Erkl&auml;rungen war Reinhold nicht bereit. Was ging&rsquo;s den Chauffeur an.</p>
<p> Dieser fing wieder an zu quasseln:&quot; Ach, die Schneekoppe. Im Riesengebirge. Sudeten. Da kommen mir auch her. Meine Familie.. Also, wenn&#39;s da mal hinwollen und a&rsquo; Unterkunft brauchen, kann ich ihnen eine Adresse <em>von Familie Kaulitz</em>, so hei&szlig; i&#39;, geben. Sozusagen eine <em>Home adresse,</em> ha, ha, ha, &quot;  Erneut brach er in schallendes Gel&auml;chter aus.&ldquo; Des ist noch ein Onkel von mir dort. M&uuml;ssens nur sagen. Mein Onkel ist Imker. In Br&uuml;nn. Sein <em>Honig </em>ist ber&uuml;hmt &uuml;ber die Grenzen hinaus. Seit <em>2005</em> hat er einen Vertrag mit dieser Firma Schneekoppe. Ha, ha, ha..&quot;  Abermals ert&ouml;nte sein Lachen.</p>
<p> Reinhold schaute Mei an und verdrehte die Augen. &quot;So ein Dummschw&auml;tzer.&quot; fl&uuml;sterte er Mei zu. Diese l&auml;chelte sanft, wie immer. Der Wagen hatte an einer Ampel gehalten. Der Fahrer drehte sich um und reichte Reinhold einen Zettel. &quot;Da ham&#39;s die Adresse vom Onkel. Nur die <em>Postnummer </em>habe ich nicht. &quot; An Reinhold Gesicht sah er, dass dieser ihn nicht verstand. &ldquo;Postnummer, host mi&#39;, na, die Postleitzahl. Wann&#39;s mal hinschreiben wollen.&quot; &quot;Aaachjaa&quot; war alles, was Reinhold entgegnete. Er war reichlich angenervt. &quot;Wie weit ist&#39;s denn noch zu die Berge? fragte Mei.</p>
<p> Herr Kaulitz antwortete prompt, bevor Reinhold noch Luft holen konnte. &quot;Ja, M&auml;delchen, kannst mich denn &uuml;berhaupt verstehn? Du sprechen deutsch? Wo du wollen hin? Wollts nach Berchtesgaden, zum Watz?&quot; Mei verstand nur Bahnhof. Aber da wollte sie nur wirklich nicht hin. &quot;Watz? Was ist denn datz&quot; wollte Reinhold wissen und sch&uuml;ttelte den Kopf ob seines Versprechers. &quot;Na, unser Watzmann. Ist doch der vierth&ouml;chste <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> in Deutschland.&quot;</p>
<p> &quot;Ach, und ich dacht schon, sie meinen die <em>&quot;WATZ&quot; </em><em>Zeitung</em> aus NRW. &quot; sagte Reinhold und prustete nun seinerseits los. Herr Kaulitz reagierte prompt: &quot;Die schreibt sich W A Z. Wanns die meinen.&quot; Reinholds Lachen blieb im Halse stecken. F&uuml;r so schlagfertig hatte er den Fahrer nicht gehalten. &quot;</p>
<p> &quot; Die hat neulich <em>&uuml;ber Schulen mit Projekten zum </em><em>coming out von Sch&uuml;ler</em> berichtet. Wissens, mein Enkel, der <em>Bill</em>, eigentlich hei&szlig;t der ja Franzl, aber seit neuestem nennt er sich Bill,  ist ja auch <em>schwul.</em> Der Bengel. Aber ich sag immer: lass ihn doch. Solange er mich nicht antatscht.&quot; Wieder hielt er seine Aussage f&uuml;r einen gelungenen Gag und br&uuml;llte vor Lachen los. Mei zuckte bei dem Gegr&ouml;le zusammen und dr&uuml;ckte sich verschreckt in den Sitz. Reinhold streichelte ihr Gesicht: &quot;Ja, mei, Mei. Du musst schon was mitmachen, gell?&quot; Sie antwortete nicht, err&ouml;tete aber leicht.</p>
<p> Reinhold kniff die Augen zusammen: &quot;Sie passen doch &uuml;berhaupt nicht in das Beuteraster von Schwulen.&quot; entfuhr es ihm. Er war w&uuml;tend wegen des ununterbrochenen Gequatsches von Kaulitz. Gleichzeitig schoss ihm durch den Kopf: was wei&szlig;t du &uuml;berhaupt vom Beuteraster der Schwulen? Ebenso pl&ouml;tzlich sah er den Yeti vor seinem geistigen Auge, und ein Schaudern durchlief seinen K&ouml;rper. Was sollte das denn nun wieder? War die Situation nicht schon verfahren genug?</p>
<p> Er hatte geglaubt, Kaulitz mit seiner Bemerkung ruhig zu stellen. Doch die Verschnaufpause dauerte nur kurz. Der Fahrer begann erneut. &quot; &Uuml;berhaupt, diese jungen Leute von heute. Da hab i&rsquo; neulich in <em>Stern TV</em> gesehen, wie sich <em>Sch&uuml;ler umbringen</em> wollen, nur weil sie nicht mit <em>Emma </em><em>Watson ma schatten</em> k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<p> &quot;Und der eine hielt sich sogar f&uuml;r <em>Daniel Radcliffe</em>. Hat daheim versucht zu zaubern und behauptet, das <em>Katzenklo</em> sei ein verzauberter <em>Spind.</em> Und seine <em>Schulsachen</em> hat er da denn auch immer reingelegt. Und die Katze hat&rsquo;s vollgepisst. Gestunken hat&rsquo;s, grauslich. Hat die Mutter dem Jauch erz&auml;hlt. Also, v&ouml;llig drunter und dr&uuml;ber in der Familie. Und dann hat der Bengel die <em>Briefe zu Kondulation</em> vom Opa auf dem <em>Heimweg</em> in den M&uuml;lleimer geworfen. Da hat&rsquo;s die Mutter v&ouml;llig umgehauen. Die war v&ouml;llig  fertig mit die Nerven.&quot;</p>
<p> &quot;Apropos, gestunken. &bdquo; fuhr er fort, ohne das Reinhold die Chance hatte, ihm Einhalt zu gebieten. Ham&#39;s den Film gesehen. <em>The Stink of Flesh</em>. Also, des war vielleicht ein Schmarren, sag i&rsquo; ihnen. Son Horrorfilm mit Zombies, wissen&#39;s. Die waren grauslicher als der Yeti, verstehn&#39;s&hellip;?&ldquo;</p>
<p> Reinhold platzte der Kragen. &bdquo;Anhalten, sofort anhalten&ldquo; stie&szlig; er w&uuml;tend hervor. Der Fahrer stieg in die Eisen. Mit quietschenden Reifen kam der Wagen zum stehen. &bdquo;Ja, was is&rsquo; denn nu los?&ldquo; fragte Kaulitz. &bdquo;Mir san doch noch garnicht bei die Berge.&ldquo; Ein zorniger Blick Reinhold lie&szlig; ihn verstummen. &bdquo;Fuchzig Euro macht&rsquo;s dann&ldquo; Das kam Reinhold bekannt vor, aus Erfurt.</p>
<p> Mit heftigem Ruck &ouml;ffnete Reinhold die Wagent&uuml;r, schmiss Kaulitz das Geld auf den Beifahrersitz und st&uuml;rmte davon. Mei hatte M&uuml;he, ihm zu folgen. &bdquo;Leinhold, wo willst du hin?&ldquo; war das Letzte was Kaulitz h&ouml;rte, bevor er, kopfsch&uuml;ttelnd, &bdquo;Sauprei&szlig;en, japanische&ldquo; murmelnd, davonfuhr.</p>
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		<title>Der Berg groovt 7</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2005 16:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Berg grooved]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank des BatzLogs ist Reinhold wieder an die Lebensader angeschlossen. Google-Suchw&#246;rter sichern weiterhin seine Existenz. Was bisher geschah: Ein zuf&#228;lliges Treffen von Laurenz M. und Reinhold M. auf der Schneekoppe l&#246;st bei letzterem eine schwere Lebenskrise aus. Er versucht bei &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2005/12/01/der-berg-groovt-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des BatzLogs ist <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> wieder an die Lebensader angeschlossen. <a href="http://www.nochetwassalz.de/batzlog/2005/11/22/mystery-repeating-son-of-the-suchwort/">Google-Suchw&ouml;rter</a> sichern weiterhin seine Existenz.</p>
<p> <em>Was bisher geschah: Ein zuf&auml;lliges Treffen von Laurenz M. und Reinhold M. auf der Schneekoppe l&ouml;st bei letzterem eine schwere Lebenskrise aus. Er versucht bei seinem Ex-Freund, Robert R. aus Erfurt Hilfe zu finden, was jedoch nicht ganz gelingt. Robert h&auml;ndigt Reinhold zwei Umschl&auml;ge aus. Irritiert verl&auml;sst dieser seinen Freund. In den Umschl&auml;gen befinden sich Zettel. Auf dem einen befindet sich eine geheimnisvolle Botschaft. Auf dem Weg zum Bahnhof von Erfurt rettet Reinhold die Chinesin Mei Lin vor w&uuml;tenden Damen des horizontalen Gewerbes, die eine Konkurrenz bef&uuml;rchten. Sie besteigen beide den Zug in Richtung Berge, Schneekoppe. Durch dumme Umst&auml;nde landen die beide in Hamburg, wo sie den n&auml;chsten ICE nach M&uuml;nchen nehmen. Zu ihnen ins Abteil steigen Peter L. und Edmund St., die von einem Seminarbesuch kommen. Nach l&auml;ngerer gemeinsamer Fahrt, mit vielen Irrungen und Wirrungen, erreichen alle vier M&uuml;nchen, wo sich Reinhold und Mei von den beiden verabschieden, um sich ein Zimmer zu suchen und landen in der Pension &quot;Tokio Hotel&quot; . Dort taucht pl&ouml;tzlich auch Stoiber auf und faselt unverst&auml;ndliche Dinge &uuml;ber Angela Merkel. Reinhold kann ihn nur mit M&uuml;he aus dem Zimmer dr&auml;ngen. Er beschlie&szlig;t gemeinsam mit Mei, M&uuml;nchen am n&auml;chsten morgen so schnell wie m&ouml;glich zu verlassen. Siehe auch &bdquo;Der <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> groovt 1-6&ldquo;</p>
<p> </em><br /> Die Sonne fiel durch den Spalt der Gardine und tauchte Reinholds Gesicht in goldenes Licht. Es kitzelte in seiner Nase. Er nieste und wurde wach. Sein Blick schweifte im Zimmer umher, er wusste zun&auml;chst nicht, wo er war. Allm&auml;hlich kam die Erinnerung zur&uuml;ck. Tokio Hotel. So hie&szlig; diese Pension Schlagartig fielen ihm Stoiber und sein irres Verhalten am gestrigen Abend ein. Auch dr&auml;ngten sich die peinlichen Bilder von Bill Kaulitz in sein Ged&auml;chtnis, die Stoiber ihm gezeigt hatte. Und dessen Behauptung, hierbei handele es sich um Angela Merkel.</p>
<p> Es hatte ihn viel M&uuml;he gekostet, Edi endlich aus dem Zimmer zu dr&auml;ngen. Ach, was soll&#39;s, dachte er. Ein neuer Tag beginnt. Think positive. Heute verlassen wir diese elendige Gro&szlig;stadt M&uuml;nchen und fahren weiter, Mei und ich. Pl&ouml;tzlich durchfuhr ihn ein schrecklicher Gedanke. Was ist, wenn Mei mich nicht l&auml;nger begleiten will? Was ist, wenn sie hier blieben will, in der Stadt? Hier wo das Leben ist? Wo Stars wie Bill Kaulitz auftreten. Wer zum Teufel ist Bill Kaulitz, schoss es im n&auml;chsten Augenblick durch seinen Kopf. Erst diese Bilder und nun das. Wo hatter er diesen Namen denn pl&ouml;tzlich her? &bdquo;Verdammte googelei.&ldquo; grummelte er.</p>
<p> Er strich sich mit einer Handbewegung &uuml;ber die Stirn, so als wolle er die tr&uuml;ben Hirngespinste verscheuchen. Mit einem Satz sprang er aus dem Bett und betrat das kleine, aber saubere Badezimmer. Aus dem Spiegel blickte ihn ein Gesicht an, das er fast nicht erkannt h&auml;tte.</p>
<p> &quot; Ach, Reinhold, du bist&#39;s&quot; sagte er zu sich und bem&uuml;hte sich um ein L&auml;cheln. Er betrachtete sich genau. Eigentlich w&auml;re es an der der Zeit, sich zu rasieren. Sein Gesicht war fast zugewachsen, er sah dem Yeti schon sehr &auml;hnlich. Ein Plakat fiel ihm ein, dass er auf einem Bahnhof bei einem Zwischenstopp gesehen hatte. Auf gro&szlig;en Lettern stand hatte dort gestanden: Schnauzb&auml;rte unmodern. Erkennen sie den Zug der Zeit. Ihre Bahn.</p>
<p> Er betrachtete sich erneut. Na ja, Schnauzb&auml;rte vielleicht, aber so ein richtiger Vollbart ist doch schon was anderes. Au&szlig;erdem, er wollte ja niemandem gefallen. Er war ein Eigenbr&ouml;dler auf der Suche nach sich selbst.</p>
<p> W&auml;hrend er sich wusch vernahm er pl&ouml;tzlich die schrille Stimme einer Frau. Sie kreischte und heulte. Wortfetzen drangen an sein Ohr. Der L&auml;rm schien von der Strasse zu kommen.</p>
<p> &bdquo;Mama Fenster Schwester Bett Beule.&ldquo; Dann eine M&auml;nnerstimme: &bdquo;Na und? Ich hab ihnen alle beide eine geknallt, Manniac. Die Schlampen haben es nicht anders verdient.&ldquo; Das Kreischen der Frau war in j&auml;mmerliches Schluchzen &uuml;bergegangen &bdquo; Reinhold st&uuml;rzte ans Fenster, riss dieses auf und sp&auml;hte hinunter. Dort war eine gro&szlig;e Menschenmenge versammelt. Er bef&uuml;rchtete das Schlimmste. Erst auf den zweiten Blick sah er die Kameras. Offensichtlich wurde dort unten vor der Pension ein Film gedreht.</p>
<p> &bdquo;Aus, Aus.&ldquo; Die Darsteller lie&szlig;en voneinander ab. Die Frau, die geschrien hatte, drehte sich in diesem Moment um. Ihm stockte der Atem. Sonja Kraus, dachte er. Nat&uuml;rlich, das war Sonja Kraus. Er erkannte sie an ihrer Blondierung. Bei Robert Rankel im Wartezimmer hatte er ihre scharfen Bilder in einer Zeitschrift gesehen. Ganz hei&szlig; war ihm geworden. Zumal er sich sowieso gerade in einer Krise befand. Ausgel&ouml;st durch dieses bl&ouml;de Schnappi Lied und der Suppe von Laurenz Meier. Sexphantasien beherrschten ihn seitdem. Sein Blut war in Wallungen geraten. Gebannt folgte er dem Geschehen auf der Stra&szlig;e.</p>
<p> Der Regisseur war au&szlig;er sich und br&uuml;llte den Schauspieler, der den Manniac mimte, laut an: &bdquo;Wat denn, wat denn. Detlev Buck, wa? Meinst wohl, du musst spielen wie Buck? Bis wohl gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig jeworden, M&auml;nnecken? Wir drehen hier nen einen Streifen f&uuml;r RTL. Kein Hollywood. Vorabendsendung.&ldquo;</p>
<p> &bdquo;Also, noch mal det janze.&ldquo; Der Regisseur seinerseits hielt sich allerdings f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten K&uuml;nstler unter der Sonne. Seit er in einer Sch&uuml;lerzeitung einen Artikel von Edgar Allen Poe gelesen hatte, war er besessen von der Idee, Filme zu drehen. Er hatte seine Job bei der Beschwerde Hotline von DHL aufgegeben, ein letztes Mal die Nr. selbst gew&auml;hlt und dann ins Telefon geschrieen: &bdquo;Macht euren Dreck doch allene. Ihr Pfeifen.</p>
<p> Vergn&uuml;gt ein Lied aus seinen Kindertagen singend begann er den Aufbruch zu neuen Ufern: &bdquo;Matten matten M&auml;hren&hellip;</p>
<p> Alles das konnte Reinhold nicht wissen. Es h&auml;tte ihn auch kaum interessiert. Dieser Berliner widerte ihn an. Er schloss das Fenster und streifte Hemd und Hose &uuml;ber. Ein letzter Blick glitt durch den Raum, dann &ouml;ffnete er die T&uuml;r und begab sich zu dem Zimmer, in dem Mei wohnte. Sein Herz klopfte heftig. Als h&auml;tte sie ihn erwartet, trat sie auf den Flur. Sie sah ver&auml;ngstigt aus. &bdquo;Ja mei, Mei. Was hast&rsquo; denn? &bdquo; Ihre Blicke trafen sich. Er merkte, wie er err&ouml;tete. &bdquo;Sprich doch, Mei.&ldquo; Mei schmiss sich ihm an die Brust. &bdquo;Oh Reinhold, ich habe so furchtbar getr&auml;umt. Die ganze Nacht nur die schrecklichsten Bilder vom Teufel.&ldquo; Sie war verst&ouml;rt. &bdquo; Na, M&auml;del. Musst dich nicht f&uuml;rchten. Tr&auml;ume sind Sch&auml;ume, gell?&ldquo; Mei verstand das deutsche Sprichwort nicht. Reinhold umfasste sie fester. &bdquo;Lass uns gehen, Mei. Weg aus dieser Stadt. Unser Weg weist in die Berge. Du wei&szlig;t. Denk an Konfuse, Mei. Hilf mir, die Erleuchtung zu finden.&ldquo; Die junge Frau nickte, sie hatte sich beruhigt in Reinhold Armen. Gemeinsam gingen sie die Treppe hinab, auf die Stra&szlig;e hinaus. Nur kurz drehte sich Reinhold um und blickte noch einmal zu Sonja Kraus.</p>
<p> In seinen Augen war kurz ein woll&uuml;stiges Flackern.  Er nahm Mei an die Hand und winkte einem Taxi.</p>
<p>Der Wagen hielt mit quietschenden Reifen. &bdquo; Richtung Berge, bitte.&ldquo; Reinhold lies sich neben Mei in die Polster fallen. Der Fahrer gab Gas&hellip;..</p>
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		<title>Der Berg groovt /6</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2005 19:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dauni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Batzlog garantiert auch heute wieder Reinholds &#220;berleben. Gierig saugt er die Googlew&#246;rter in sich auf, ohne die er nicht existieren kann. Was bisher geschah: Ein zuf&#228;lliges Treffen von Laurenz M. und Reinhold M. auf der Schneekoppe l&#246;st bei letzterem &#8230; <a href="http://www.derdwarsloeper.de/2005/09/25/der-berg-groovt-6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Batzlog</strong> garantiert auch heute  wieder Reinholds  &Uuml;berleben. Gierig saugt er die <a href="http://www.reaper-x.de/archives/09-01-2005_09-30-2005.html#370">Googlew&ouml;rter </a>in sich auf, ohne die er nicht existieren kann.</p>
<p> <em>Was bisher geschah: Ein zuf&auml;lliges Treffen von Laurenz M. und <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> M. auf der Schneekoppe l&ouml;st bei letzterem eine schwere Lebenskrise aus. Er versucht bei seinem Ex-Freund, Robert R. aus Erfurt Hilfe zu finden, was jedoch nicht ganz gelingt. Robert h&auml;ndigt <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> zwei Umschl&auml;ge aus. Irritiert verl&auml;sst dieser seinen Freund. In den Umschl&auml;gen befinden sich Zettel. Auf dem einen befindet sich eine geheimnisvolle Botschaft. Auf dem Weg zum Bahnhof von Erfurt rettet <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> die Chinesin Mei Lin vor w&uuml;tenden Damen des horizontalen Gewerbes, die eine Konkurrenz bef&uuml;rchten. Sie besteigen beide den Zug in Richtung Berge, Schneekoppe. Durch dumme Umst&auml;nde landen die beide in Hamburg, wo sie den n&auml;chsten ICE nach M&uuml;nchen nehmen. Zu ihnen ins Abteil steigen Peter L. und Edmund St., die von einem Seminarbesuch kommen. Nach l&auml;ngerer gemeinsamer Fahrt, mit vielen Irrungen und Wirrungen, erreichen alle vier M&uuml;nchen, wo sich <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/reinhold/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reinhold">Reinhold</a> und Mei von den beiden verabschieden, um sich ein Zimmer zu suchen und landen in der Pension <a href="http://www.reaper-x.de/archives/08-01-2005_08-31-2005.html#338">&quot;Tokio Hotel&quot; </a>Siehe auch &bdquo;Der <a href="http://www.derdwarsloeper.de/tag/berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berg">Berg</a> groovt 1-5&ldquo;<br /> </em></p>
<p> Pl&ouml;tzlich war Reinhold hellwach. Er hatte vergessen, die T&uuml;r zu verschlie&szlig;en. Noch bevor er reagieren und &quot;Herein&quot; rufen konnte, &ouml;ffnete sich diese knarrend.</p>
<p> Im Halbdunkeln fiel es ihm schwer, die Gestalt zu erkennen, die sich als Schatten im T&uuml;rrahmen abzeichnete. Er kniff die Augen zusammen, um sie besser sehen zu k&ouml;nnen.</p>
<p> War das nicht&hellip;&hellip;.? Da h&ouml;rte er auch schon Schritte, die sich seinem Bett n&auml;herten. Sein Herz klopfte wild. Erregung machte sich breit.</p>
<p> Plumps!  Die Gestalt hatte sich auf den Bettrand fallen lassen. Reinhold erschrak. Das war ja garnicht&#8230;</p>
<p> &quot;Ja, da schaust, gell? &quot; vernahm er Stoibers Stimme. Reinhold stotterte verlegen und versuchte, die Bettdecke &uuml;ber sich zu breiten. Musste ja nun nicht jeder sehen, dass er wieder ein Ziehen in der Leistengegend hatte. Wie damals, bei Robert Rankel.</p>
<p> &quot;Wo kommst du denn her? Ich denk, du bist mit dem Peter Lustig abgezogen?&quot; fragte er, als er sich einigerma&szlig;en gefasst hatte. &quot;Ach geh. Dieser depperte L&ouml;wenzahnheini. Der ist mir lange genug auf den Keks gegangen. Ich wohn nebenan im Hotel. Hab doch morgen gleich noch einen Termin hier in M&uuml;nchen. Mit der Merkel.&quot;</p>
<p> &quot;Und woher wei&szlig;t du, dass wir hier in dieser Pension sind?&quot; &quot; Na, hab ich euch vielleicht zuf&auml;llig gesehen, als ihr vorgefahren seid. Mit dieser Fahrradrikscha, die es jetzt neuerdings in allen St&auml;dten gibt. Hat&#39;s Geld nicht mehr gereicht f&uuml;r ein Taxi? &quot; Stoiber grinste breit.</p>
<p> Reinhold winkte nur m&uuml;de ab: &quot;Son Quatsch. Mei Lin wollte einfach mal mit einem solchen Ding fahren. Erinnert sie an ihre Heimat. Kannst du einer Frau einen Wunsch abschlagen?&quot;</p>
<p> Stoiber antwortete nicht sofort. Er schien nachzudenken. &quot;Da hast du aber fei&#39; Recht. Meine Muschi will auch immer so eine blinkende Halskette haben, wie&#39;s in der Werbung gezeigt wird.&quot; Reinhold schaute verst&auml;ndnislos. &quot;Werbung? F&uuml;r Halsketten?&quot; &quot;Na ja, du wei&szlig;t schon. Diese Verkaufsshows im Fernsehen. F&uuml;r Pfannen, Wolldecken und eben auch Halsketten&quot;</p>
<p> Reinhold wusste nicht. Nickte aber zustimmend mit dem Kopf. Eigentlich interessierte es ihn nicht wirklich, was Muschi wollte. Muschi. Allein schon der Name. Dabei fiel ihm alles M&ouml;gliche ein.</p>
<p> &quot;Sag mal, Edi, du bist doch nicht gekommen, um mir von den geheimen W&uuml;nschen deiner Frau zu erz&auml;hlen?&quot;</p>
<p> Stoiber antwortete wiederum nicht sofort, sondern begann, in seiner Jackentasche zu kramen.&quot;Mei, wo hab&#39; i denn&#8230;.?&quot; Pl&ouml;tzlich wurde er f&uuml;ndig und zog Fotos hervor. &quot;Da, schau mal. Sind das nicht eklige Bilder?&quot; Er reichte sie mit angewidertem Gesicht Reinhold.</p>
<p> Dieser schaute ganz entgeistert, als er die Fotos betrachtete. &quot;Was ist daran denn eklig?&quot; Es war ein Mann zu sehen, der ihm merkw&uuml;rdig bekannt vorkam. Nicht gerade ein Adonis. Sein Gesicht war ziemlich zerknittert, einem alten Runzelschuh nicht un&auml;hnlich. &quot;Woher kenn ich denn den?&quot; &uuml;berlegte Reinhold angestrengt. &quot;Na, na. Hast du&#39;s immer noch nicht geschnallt?&quot; st&auml;nkerte Stoiber. &quot;Des ist doch die Merkel. Die war mal ein Mann. Jetzt ist mir auch klar, warum die mit dem Westerwelle unbedingt eine Koalition eingehen will. Pfui Teufel, wenn ich nur daran denke.&quot;</p>
<p> Er fuhr in seiner Rede fort, noch bevor Reinhold &uuml;berhaupt etwas sagen konnte. &quot;Du, der werd&#39; ich morgen was erz&auml;hlen. Mal sehen, ob&#39;s dann immer noch Kanzlerin werden will. Die muss dann ihre Anspr&uuml;che an mich abtreten. Und dann werd i&#39; Kanzler. Mit dem Schr&ouml;der, dem Bazi, werd&#39; ich schon fertig. Dann hab i&#39; mein Ziel erreicht. Auch ohne die Scientologen, die depperten.&quot;</p>
<p> Stoiber hatte sich in Rage geredet und war nur mit M&uuml;he zu stoppen. Das Funkeln in seinen Augen lies Reinhold erschrecken. &quot;Ist ja gut, Edi. Ist ja gut. Schau, am besten gehst du jetzt in dein Hotel, legst dich ins Bett, schaust dir ein Video an und entspannst dich einfach mal.&quot;</p>
<p> &quot;Solche Videos guck ich nicht, Reinhold. &quot; entgegnete Stoiber mit scharfem Ton. Reinhold warf das Handtuch. &quot; Na gut, dann gibt&rsquo;s vielleicht irgendwo eine Aufzeichnung von einer Talkshow, in der du warst.&quot; versuchte er Stoiber zu bes&auml;nftigen. Diesem huschte jetzt ein L&auml;cheln &uuml;ber das Gesicht. &quot;Ja, aber nur eine ohne die Christiansen. Die sind n&auml;mlich am sch&ouml;nsten. Die redet einem immer dazwischen, die Christiansen. &quot; Reinhold war aufgestanden und dr&auml;ngelte Stoiber sanft zur T&uuml;r.&ldquo;Gute Nacht dann auch, Edi.&quot;</p>
<p> Er schloss die T&uuml;r und lehnte sich gegen selbige. Puh. H&ouml;rbar atmete er aus und schaltete das Licht an. Erst jetzt bemerkte er, das die Wand, vor der sein Bett stand, mit einer Fototapete beklebt war, die ein japanisches, vielleicht auch chinesisches Muster enthielt. So genau konnte er das nicht unterscheiden.</p>
<p> In diesem Augenblick klopfte es abermals. &quot;Nein, nicht schon wieder&#8230;..&quot; st&ouml;hnte er leise. &quot;Nicht schon wieder Stoiber.&quot; &Auml;rgerlich riss er die T&uuml;r auf. &quot;Was willst denn schon &#8230;&quot; stie&szlig; er barsch hervor. &quot;Entschuldige, Leinhold.&quot; h&ouml;rte er eine sanfte Stimme. Sie hatte vor lauter Schreck vergessen, das &quot;R&quot; zu sprechen. &quot;Is wollte dich nicht st&ouml;len.&quot; &quot;Ach mei, Mei.&quot;</p>
<p> Die kleine Chinesin l&auml;chelte, wie immer. Was sollte sie sonst tun? Reinhold betrachtete die junge Frau. So jung, so zerbrechlich. Fast wie das M&auml;dchen aus Erfurt, das ihn mit &quot;Purzel&quot; angesprochen hatte auf der Stra&szlig;e. Dem er aufs Zimmer gefolgt war. Und das letztendlich der Grund daf&uuml;r war, das er Mei Lin kennen gelernt hatte. 50 Euro hatte es verlangt f&uuml;r ein kurzes Abenteuer. Oder sogar 55 ? Er konnte sich nicht mehr genau erinnern.</p>
<p> &quot;Was gibt&#39;s, Mei. Kannst du nicht schlafen?&quot; Mei hatte inzwischen das Zimmer betreten. Ihr Blick fiel sofort auf die Tapete. &quot;Das ist ja fast wie bei mir zuhause, in Pjenping.&quot; sagte sie und l&auml;chelte erneut. Also, doch chinesisch, dachte Reinhold. War das ein Fingerzeig, ein Omen. &quot;Was bedeuten diese Muster?&quot; fragte er. &quot;Oh, das ist kein Muster. Das ist eine alte chinesische Weisheit: Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.&quot; kl&auml;rte Mei ihn auf. &quot;Hat Konfuse gesagt&quot; &quot;Der schon wieder&quot; dachte Reinhold bei sich. Sagte aber nichts, um Mei nicht zu verletzen.</p>
<p> Andererseits wurde er auch sofort wieder an sein Vorhaben erinnert, zur&uuml;ck in die Berge zu gehen. Dorthin, wo er sich zuhause f&uuml;hlte. Nicht hier in der l&auml;rmenden Gro&szlig;stadt. Egal, wie sie hie&szlig;. M&uuml;nchen, Paris, Erfurt. Nur L&auml;rm und Gestank. Mit Menschen, die nur auf ihren Vorteil bedacht waren. Denen das Schicksal anderer gleichg&uuml;ltig war. Nein, gleich morgen wollte er weiter.</p>
<p> &quot;Du Mei, geh jetzt zu Bett. Wir m&uuml;ssen morgen zeitig los. Du wei&szlig;t doch, ich muss in die Berge. Es geht nicht anders.&quot; Er glaubte, in Mei&#39;s Blick so etwas wie Entt&auml;uschung wahrgenommen zu haben, verdr&auml;ngte diesen Eindruck jedoch umgehend.&quot; Geh ins Bett, Mei. Ich werd&#39; derweil runter zum Empfang gehen und die Rechnung begleichen, damit&#39;s morgen nicht zu sp&auml;t wird.&quot; Sie folgte nun brav und ohne Widerrede seinen Worten.</p>
<p> Reinhold stapfte die Treppen hinab zum Empfang. Dort l&uuml;mmelte sich hinter dem Tresen ein Mann herum, der ihm zuvor noch nicht aufgefallen war. Er sa&szlig; auf einem B&uuml;rostuhl und drehte ihm den R&uuml;cken zu. Reinhold r&auml;usperte sich. Der Portier wand sich zu ihm um. Reinhold erschrak. Der Typ war gepierct und t&auml;towiert im ganzen Gesicht. Er hatte wohl bemerkt, dass Reinhold erschreckt dreinschaute. &quot;Is was, Oider? Gef&auml;llts ihnen was net?&quot; &quot;&Auml;h, doch, doch. Sie werden entschuldigen. Ich hab so was noch nie gesehen, so ein Gesichtspiercing. Am Bauchnabel, ja. An der Augenbraue auch. Aber das ganze Gesicht. Ist so ein Piercing an der Schl&auml;fe nicht gef&auml;hrlich?&quot;</p>
<p> Der Typ fing laut an zu lachen. &quot;Nee, man muss nur bei Durchrostung fr&uuml;hzeitig was machen, verstehst.&ldquo; Reinhold schaute etwas ratlos. &quot;He, das ist ein Witz, Mann.&quot; &quot;Also, was wollens denn nun wirklich. T&auml;towieren lassen doch sicherlich nicht.&quot; Er begann wieder vor lachen zu gr&ouml;len. &quot;Die Rechnung bitte. Wir reisen morgen ganz fr&uuml;h ab.&quot; &quot;Ja moi, wanns weiter nichts ist.&quot; Reinhold zahlte und verschwand auf sein Zimmer.</p>
<p> &quot;Verr&uuml;ckt, diese Gro&szlig;st&auml;dter.&quot; dachte er. Bevor er ins Bett stieg schaltete er den Fernseher ein. Dort wurde gerade ein Dokumentarbericht &uuml;ber die Terroranschl&auml;ge in New York gezeigt. Kein Kommentar war unter die Bilder gelegt, nur Musikuntermalung. Dieses Lied, das damals st&auml;ndig auch in den Radios gedudelt worden war, und im TV, bei den Nachrichten &uuml;ber das Geschehen. Wie hie&szlig; es denn blo&szlig;?</p>
<p> Lied, Lied. Ihm kam nur ein Lied in den Sinn. Er versuchte nachzudenken, merkte aber, wie ihm bleischwer die Augenlider zufielen. Im letzten Moment konnte er noch den &quot;Power off&quot; Knopfdruck an der Fernbedienung dr&uuml;cken.</p>
<p> Morgen, ja morgen geht es weiter, schoss es ihm  durch den Kopf. Dann war er eingeschlafen.</p>
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