Nachdem nun schon etliche Bundesländer mit dem tollen neuen Teleskopschlagstock ausgerüstet wurden, muss auch die hessische Polizei nicht mehr hintenan stehen.
Bereits in den letzten zwei Jahren wurden nach und nach die uneffektiven Hartgummi-Knüppel gegen die neuen, handlichen Teleskopschlagstöcke ausgetauscht. Die letzten werden jetzt ausgemustert.
Hessische Polizeibeamte, die gefragt wurden, was sie von dem neuen Arbeitsgerät hielten, gaben unserer Redaktion bereitwillig Auskunft:
“Wir sind begeistert” sagte Polizeioberwachtmeister Heribert K. “Des kleine Dingelsche wiescht gerad mal so 630 Gramm, ist ebbe mal sowas um 260mm klein in eingefahrene Zustand und lässt sisch blitzschnell uff über 50 cm Länge ausfahre. Was meinse, was die Leut’ gucke, wenn mir plötzlisch son Stöksche inne Hand habbe. Da reschne die ja nich mit…. Denn man kann den auch so prakdisch anne Gürdel trasche, in sonne Traschevorrichtung, da fällt de’ überhaupt nich uff. Und dann denke die, wir ham nix, aber dabei habbe wir was”
Sein Kollege Harald D. sagt dazu. “Ja, und nu’ müsse wir uns auch nicht mehr schämen, wenn wir mal zu einem Einsatz in einem anderen Bundesland kommen. Viele haben ja schon diese tolle neuen Stöcke und konnten damit so richtig loslegen. Und wir: immer mit diese alten Gummiknüppel. Nee, war mir das manchmal peinlich.”
Auch der Innenminister von Hessen, Boris Rhein, ist ganz glücklich.
Zitat:
“Der alte Knüppel hat den Anforderungen nicht mehr genügt. Der neue Schlagstock ist besser einsetzbar, wirkungsvoller und technisch ausgereifter.
Dazu der Hersteller:
Das neu entwickelte Produkt soll den bisherigen “Gummischlagstock” ersetzen, der keine Akzeptanz beim Anwender hat und beim Einsatz meist wirkungslos bleibt. Die Wirkungslosigkeit des bisherigen Gummischlagstockes wiederum erfordert ein außerordentlich hohes Maß an Schlägen um einen Angreifer angriffsunfähig zu machen. Der EKA ist bei sachgerechter Anwendung sehr wirkungsvoll, d.h. bei einem Schlag auf den Oberarm ist ein Angreifer in der Regel nach nur einem Schlag angriffsunfähig.
Auch der Präsident der Hessischen Polizei-Akademie, Gerd Fischer, freut sich über die hohe Schlagwirkung des Stockes und schwärmt davon, dass dieser so abschreckend wirke, dass er oft überhaupt nicht zum Einsatz kommen muß. Außerdem habe nach Angaben der Akademie die Praxis Erfahrunge gezeigt, dass es, entgegen der Befürchtungen von Kritikern, bisher nichts von schweren Verletzungen bekannt sei.
Na, denn. Knüppel frei.
Haut rein, Jungs.
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Fotomontage wie immer: by Dwarslöper



12, 2, 2011 um 19:34 Uhr
Erinnert mich an dies.
13, 2, 2011 um 11:54 Uhr
Der Bürger als Schreckgespenst der Regierung und dessen Exekutive welcher effektiv verprügelt werden muss. Diesen Zustand hatten wir schon einmal von 80 Jahren. Damit hat sich die der Staat Deuschland erneut als faschistoide Despotie geoutet.
13, 2, 2011 um 15:23 Uhr
Kann man das Teil auch reklamieren, wenn der mal verbogen ist.
Das ist doch enorm wichtig. So ein Gummiknüppel ging ja nie kaput, aber so ein neu modisches Ding… Hat mal jemand bei dem Hersteller anrufen und nach der Reklamationsrate von verbogenen EKAs gefragt ?
Dadurch läßt sich jatzt auch rückschließen, wer es bei welcher Demo krachen lassen hat. Somit kommt man den korrupten Prügelknaben schneller auf die Schliche – auch wenn die nie verurteilt werden.
13, 2, 2011 um 17:23 Uhr
Von der DDR lernen heißt siegen lernen.
Dreiteilige Teleskopschlagstöcke aus Gummi, mit einer in den Gummi eingelassenen Bleikugel am vorderen Ende, gehörten zur Dienstausrüstung der Sicherheitskräfte der DDR (zum Beispiel der VP-Bereitschaften und der Schutzpolizei). (Wkipedia)(Stahl war wohl zu teuer)
Wo käme man auch hin, wenn der Frechdachs von Demonstrant bei der nächsten Demo wieder erscheint. Um das zu verhindern muss man ihn schon krankenhausreif prügeln.
13, 2, 2011 um 18:19 Uhr
@ralf: Nun haben sie endlich mal was von der DDR übernommen, wenn auch ausgereifter.
Augen ausschießen wird auf auch Dauer zu teuer. Zu hoher Wasserverbrauch. Mit irgendwas muss man dem Wutbürger ja beikommen. Sonst kriegen wir irgendwann noch ägyptische Verhältnisse.
13, 2, 2011 um 20:38 Uhr
soweit ich weiß, hießen diese dinger mal totschläger und waren,.. besser sind verboten, doch nun nur noch fürs volk??
15, 2, 2011 um 20:50 Uhr
Früher nannte man diesen Teleskopschlagstock TOTSCHLÄGER und schon der Besitz war strafbar. Andere Länder …. äh falsch …. andere Seiten andere Sitten.
Jetzt werden halt andere Seiten aufgezogen. Prügelstrafe ist ja auch bei Demonstranten erlaubt, weil Sklaven und Leibeigne haben nicht aufzubegehren.
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21, 2, 2011 um 9:32 Uhr
Nein, im Waffengesetz ist geregelt, wer diese Dinge haben darf. Einfach mal googeln.