Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Obamas Wahlhelfer aus dem Jemen

Pünktlich vor den Kongreßwahlen im November und kurz nachdem der hochgelobte Friedensnobelpreisträger Obama den zum neuen Sitz des Bösen, sprich Al-Qaida oder von mir aus auch El-Kaida, ausgerufen hat, sind die Deppen dort angeblich so gnädig, sich als Wahlhelfer zu verdingen. Angeblich sollen sie Sprengstoff per Paket in Frachtflugzeugen verschicken. Und wer hat’s herausgefunden?

Mehrere britische und US-Medien berichteten übereinstimmend, die Pakete aus dem Jemen seien nur durch Hinweise von Geheimdienstlern entdeckt worden und nicht, weil die regulären Sicherheitschecks alleine gegriffen hätten.

Quelle

Klar, diese Geheimdienstler sind auch besonders vertrauenswürdig. Wissen wir doch alle.

Im letzten Jahr, kurz vor den Wahlen bei uns , war Al-Qaida ja auch so gütig, uns mit Terror zu drohen, wenn wir nicht unsere Aufbauhelfer aus Afghanistan abziehen. Darauf hat sich unsere damals regierende Parallelgesellschaft natürlich nicht eingelassen. Und zack, sind die Drohungen war geworden nach der Wahl im September.

Jetzt wird unser Land von einer schwarz-gelben Koalition regiert. Und wenn das kein Terror gegenüber der Bevölkerung ist, was die seitdem veranstalten, will ich Bin Laden heißen. Den kleinen Leuten das Geld kürzen und den wenigen Reichen in den diesbezüglichen schieben, dazu gehört schon eine ziemliche Menschenverachtung. Ebenso wie die diversen Deals zugunsten der Lobbyisten, angefangen von der Pharmaindustrie, der Atomwirtschaft, der Aluminiumindustrie, zu deren Gunsten rasch die Tabaksteuer angehoben wird, damit dieser notleidende Industriezweig nicht durch eine Erhöhung der Ökosteuer in den Ruin getrieben wird.

Aber kommen wir wieder zurück zu Obama und den Wahlen. Im Grunde macht der Mann das, was alle Politiker machen, wenn ihnen die Felle wegzuschwimmen drohen und das eigene Volk ihnen den Stinkefiger zeigt. Sie nehmen die Psychoterrorkeule und lenken den Blick von den Schwierigkeiten im eigenen Land nach außen.

Die mutmaßlichen Anschlagversuche schrecken die US-Bürger wenige Tage vor den Kongresswahlen auf. Der Wahlkampf wurde bislang nicht vom Thema Terrorismus bestimmt, sondern von der schleppenden Konjunkturentwicklung und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Analysten rechnen bisher damit, dass die Demokratische Partei im Repräsentantenhaus die Mehrheit verlieren wird. Auch im Senat werden die Republikaner nach der Wahl voraussichtlich dominieren.

Quelle

Da der Kommunismus nun leider als Feindbild das Zeitliche gesegnet hat, müssen seit 2001 der Islam und die Lücke ausfüllen. So einfach ist das. Nachzulesen in dem großen Politikerhandbuch: „Wie gewinne ich Wahlen? Anleitung zum Bescheissen der Bevölkerung“

Allerdings frage ich mich gerade, wieso eigentlich unser Karl Theodor der Gegeelte die Backen aufbläst zu dem Thema. Wenn ich überhaupt von einem deutschen Politiker dazu etwas vernehmen wollte, dann doch eher von Schäubles Nachfolger, dem scheinheiligen Thomas de Maizière, der immer so weichgespült daherkommt, aber im Grunde auch keine andere Linie vertritt als sein rollender Vorgänger. Aber von Karl-Theodor?

Das Hochgejubele dieses Menschen samt seiner adligen Sippe seitens der seriösen Meden, tschuldigung, muss mal eben herzhaft losgröhlen….seriöse Meden….*schenkelschlag*…*prust*..*gacker*…* Lachtränenabwisch*

Ok. Habe mich wieder eingekriegt. *gnicker* Wo war ich stehen geblieben? Das Hochjubeln dieser Mischpoke geht mir ohnehin ungeheuer auf die Nerven. Erinnert mich an 2005, als das Merkel plötzlich als ungekrönte Schönheite auf retuschierten Bildern durch die Presse geisterte und das Lobhudeln über sie kein Ende nehmen wollte.

K.T. hat das natürlich nicht nötig. Retuschiert zu werden, meine ich. Der wird uns als Macher präsentiert, jung dymnamisch, adelig. Der ist so unverwechselbar in seiner Art und seinem Aussehen, dass ich mich heute bei Friseur darüber gewundert habe, dass der plötzlich neben der Viktoria von Schweden zu sehen war auf einem Bild in der Klatschpresse. Jaha, der verkehrt ja wirklich schon in den höchsten Kreisen, dachte ich so für mich hin. Aber dann war es doch nur dieser Prinzgemahlsgatte Daniel.

K.T. hat dafür die besten Beziehungen in die und stimmt sich vielleicht jetzt schon einmal darauf ein, Amerikas Interessen Deutschlands Freiheit im Jemen irgendwann mit seinen Mannen verteidigen zu müssen.

Wer weiß denn, was Obama noch alles so einfällt, um seine Präsidentschaft zu sichern und die konservative Klientel im Land der unbegrenzten Blödheiten ruhig zu stellen. Notfalls auch durch den Einmarsch im Jemen:

Das arabische Land ist in den vergangenen Monaten zunehmend ins Visier internationaler Terrorfahnder geraten. Obama habe mit dem jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh telefoniert, der den USA seine volle Unterstützung zugesagt habe, hieß es

Was immer das auch heißen mag. Aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.

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2 Kommentare

  1. K.T.? Das steht bei uns für „Koffein-Tablette“, das, was ich mir einpfeife, wenn das ÖRF die NJR der Frau M. ausstrahlt. Und der gute Guttenberg? Na, der braucht wohl bald auch K.T., wenn er auf einem Level mit der Quietschfideligkeit des Herrn W. von nebenan sein will. Ja, heute ist nicht der Tag, an dem man sich aufs Thema bezieht. Das ist nicht mehr in.

  2. Inhalte sind nicht gefragt, nur noch Worthülsen, mit denen das Wahlvolk umnebelt wird. Und Promiberichte.

    Parteifreunde sagen K.T. oder Gutti. Aber nicht, dass jetzt der Eindruck steht, ich wäre ein solcher 😉

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