Aus gegebenem Anlass, d.h. der Realsierung der Pläne der Deutschen Post, E-Mails per normalen Brief weiterzuleiten, möchte ich nochmal auf die technischen Schwierigkeiten hinweisen, die dieses Verfahren mit sich bringt und die ich vor fast einem Jahr in einem ausführlichen Beitrag beschrieb.
Auch nach der Anschaffung eines neuen, technisch höherwertigen PC’s änderte sich nichts an den Problemen. Dieses Gerät verweigert ebenfalls die Annahme der Briefe.
Ausserdem gestaltet sich der Versuch, die nötigen Gebühren von 0,55 Cent auf den E-Mails aufzubringen, als sehr schwierig.
Neumodischer Tüddelkram, das. Aber typisch Deutsche Post. Immer so keck vorneweg, wenn es um Innovationen geht……
Keinen Gedanken an User Kunden verschwenden, die technisch nicht so versiert sind.
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15, 7, 2010 um 18:42 Uhr
Ich versteh auch nicht, warum die diesen Müll schon wieder aufgreifen.
Vor knapp zehn Jahren wollten die das auch bringen – war ja so modern und so ‘n Käse. Lebenslange Adresse wurde propagiert, und dass das der neue Standard werden würde.
Aber warum soll man für was zahlen, das man kostenlos kriegen kann? Hachja. Die Gehirnzwerge bei der Post…
15, 7, 2010 um 19:07 Uhr
Das ist Vorratsdatenspeicherung 2.o. Oder wer weiss schon, das moderne Hochleistungsdrucker über Festplatten verfügen. Da hat man ohne grossen Aufwand auch gleich einmal den Inhalt der Briefe – zumindest die, die Ausgedruckt werden.
16, 7, 2010 um 14:54 Uhr
@kiri: Vielleicht hoffen die auf die Vergesslichkeit der Kunden und präsentieren die Idee deshalb wieder. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Verein selbst vergessen hat, dass das schon vor zehn Jahren ein Flop war.
@ralf: Ich habe mich auch schon gefragt, wer daran interessiert sein kann, dass der Inhalt seiner E-Mails fremden Leuten zugänglich wird durch diese Methode. Natürlich wird gesagt, dass sei alles sicher. Aber wer glaubt das schon?