Wem ist es in letzter Zeit eigentlich nicht aufgefallen: wir sind von Experten umzingelt. Zumindest in den Medien. Egal, um welches Thema es sich handelt. Aus irgendeiner Ecke wird ein Experte, und ja, es handelt sich meist um Männer, hervorgezerrt.
Mein Lieblingsexperte, das ist kein Geheimnis, ist nach wie vor Christian Pfeiffer. Der Mann für alle Fälle wenn es um Jugendgewalt, Computerspiele, Internet oder Gewalt gegen staatliche Organe, sprich Bullizei, geht. Stets ist er mit einem Statement oder einer Studie zur Stelle. Er ist sozusagen der Papst unter den Experten. Sein Wort gilt.
Daneben gibt es Finanz- und Wirtschaftsexperten, Gesundheitsexperten, Fussballexperten. Bei Husten oder Durchfall, fragen sie unseren Experten Dr. Dingeskirchen, bei Läusebefall an Zimmerpflanzen und gleichzeitiger Hornhautenzündungen an den Füßen Herrn Kleinhückelskotten and so on.
Nun frage ich mich mittlerweile, wo die Leute überhaupt herkommen. Mal abgesehen von Herrn Pfeiffer und Herrn Lauterbach, Herrn Jörges und Herrn Wiefelspütz, Oliver Kahn und Mehmet Scholl.
Gibt es inzwischen eine Umschulung respektive Weiterbildung in dem Bereich? Werden Langzeitarbeitslose mittlerweile durch Androhung des Leistungskürzung in diese Maßnahmen gezwungen, um dort von durch Umschulung vom Schlosser zum Experten ausgebildeten Experten zum Experten ausgebildet zu werden. Könnt ihr mir folgen?
Auf jeden Fall ist es schon erstaunlich und kaum zu erklären, wie die momentane Expertenschwemme entstanden ist.
Den einzigen Experten, den ich zur Zeit wirklich akzeptiere und schätze, ist der, der sich damit auskennt, warum der “Neger so gerne die Tröte bläst”. So ein bißchen hat Günther Netzer den afrikanischen Charakter neulich ja auch schon zu erklären versucht, aber so gut, wie dem Mann, der dem Batz ein Intervieuw gegeben hat, ist es ihm nicht gelungen. Überzeugt euch selbst und schaltet zum BatzLog um.
Da spricht ein wahrer Experte.
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