Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Gestern Vietnam, Kambodscha und Laos – heute Afghanistan, Pakistan und Jemen

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Diese Flächenbombardements und der daraus resultierende Hass der Landbevölkerung auf die USA bildeten eine wichtige Voraussetzung für den Aufstieg der Roten Khmer. Die Schätzungen der Opfer unter der kambodschanischen Zivilbevölkerung reichen dabei von 200.000 bis zu 1,1 Millionen. Der Grossteil des kambodschanischen Farmlandes wird zerstört.

Quelle

Ersetzen wir die Bezeichnung “Rote Khmer” doch einfach durch Taliban und Al-Kaida, denken bei der Zvilbevölkerung an die Kollateralschäden unter den Afghanen und den Pakistani und demnächst bei den Jeminiten und schon sind wir in der Gegenwart. Die Opferzahlen werden sich schon noch entsprechend den obigen anpassen.

Da bin ich mir ganz sicher.
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3 Kommentare

  1. Pingback: Tweets die Gestern Vietnam, Kambodscha und Laos – heute Afghanistan, Pakistan und Jemen » Der Dwarslöper erwähnt -- Topsy.com

  2. Sorry, aber das ist der berühmte Äpfel-Birnen-Vergleich. Als Mitglied der deutschen Pakistan-Koordinationsgruppe von Amnesty International bekomme ich direkt mit was die Taliban in den Stammesgebieten und im Swat-Tal der Zivilbevölkerung angetan haben. Wenn die weggebombt werden (btw: Flächenbombardements gibt es dort nicht) ist das für die Leute dort keineswegs ein Grund zum Hass.

  3. Der Konflikt ist auch noch nicht zuende. Die Zunahme von Kollateralschäden ist keinesweg ausgeschlossen. Schwer vorstellbar, dass sich der Zorn der Bevölkerung dann nicht gegen Amerika richtet.

    Mir geht es darum, die Gefahr aufzuzeigen, die von einer Ausweitung des Konfliktes auf immer noch mehr Länder ausgeht. Es ist eine Gewaltspirale, die sich bereits in Asien einmal drehte und die zu keinem Erfolg führte.

    Im übrigen hat die Pakistanische Armee im Swat-Tal gebombt, nicht die Amerikaner . Es haben dabei sehr wohl Flächenbombardements stattgefunden, wenn ich dem Bericht der Deutschen Welle glauben darf. Und es geschah nicht ganz ohne Druck aus den USA.

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