Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Hurra – endlich wieder Terrorgefahr

Nachdem die Schweinegrippe ja so richtig geflopt ist, und die Menschen in diesem unseren Lande sich einige Wochen in Sicherheit wiegen konnten, ist sie endlichen zurück – die Terrorgefahr. Die stark überstrapazierte alte Dame hatte sich kurz nach der Wahl eine Auszeit gegönnt und schon mit ihrer Pensionierung geliebäugelt.

Nun hat ihr aber so ein durchgeknallter Islamist wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sich ein Päckchen ans Bein gebunden, eine nicht benutzte Schweinegrippeimpfungspritze in die Hose gesteckt, um mit der Mixtur ein Flugzeug in die Luft zujagen.

Wie das aber so ist mit diesen verzogenen Jüngelchen aus reichem Hause. Meist sind die ja zu nix so richtig zu gebrauchen. Und prompt hat der Junge es versiebt. Da einzige, was gekokelt hat, war er selbst.

Folge: Großes Bahai in allen Gazetten. Seitenweise Berichte, welche Farbe die Unterhose hatte, in der die gefährlichen Zutaten für den Sprengsatz versteckt war.

Politiker sinnieren über weitere Verschärfungen von Gesetzen und dem Einsatz von Nacktscannern. Wobei ich diese Aufregung einiger Leute über den Einsatz von Nackt-Scannern nicht ganz nachvollziehen kann.  Schließlich  gibt es auch Nackt-Putzer. Und wenn die Jungs gut gebaut sind, warum nicht?

Was mich irritiert ist, dass der Wolfgang so zurückhaltend auf diese Überlegungen reagiert. Zumindest gestern noch. „Nöö, brauchen wir nicht. Schon garnicht diese Nacktscanner…“ Hat der über Weihnachten was geraucht?

Die Amis wollen auf jeden hart durchgreifen und die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verschärfen. Ich frag mich nur, was die jetzt vorhaben.

Beinbomber

Dürfen Leute mit Beinen jetzt nicht mehr ins Flugzeug?

Ein probateres Mittel wäre es doch, dass sich alle Passagieren vor dem Betreten der Maschine komplett ausziehen und ihre Klamotten erst wieder nach der Landung erhalten. Da soll dann noch mal einer versuchen, sich was zwischen die Beine zu kleben.

Wer sich weigert, die Kleider abzulegen, gilt als Terrorverdächtiger und kann bereits im Vorfeld elimniert festgesetzt werden .

Spass beiseite. Mir schoss als erstes bei den Meldungen über das versuchte Attentat und die Berichte über die Terrorzellen im Jemen meine von mir gerne gestellte Frage durch den Kopf: „Cui bono? „.

Einige oppositionelle Abgeordnete machen bereits die „zu lasche Sicherheitspolitik“ der Regierung von Präsident Barack Obama für das erst in letzter Minute gescheiterte Attentat an Weihnachten verantwortlich.

Quelle

Sicherlich nur eine von vielen Überlegungen, die angestellt werden müssen, um herauszufinden, wer hier sein Süppchen kochen möchte.

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6 Kommentare

  1. Nur mit einem Volk das Angst hat, kann man machen was man will.

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  4. @Ralf: Aber der Einfallsreichtum, die Angst zu schüren, ist schon bewundernswert. Irgendwas ist immer.

  5. Je längere ich derartige Debatten verfolge um so unvermeidlicher schient mir eine orwellscher Präventionsgesellschaft zu werden. Gläserne Bürger in ständiger Angst. Eine grauenvolle Zukunftsvision.

  6. Pingback: Was ich loswerden will (31) « Duestere-Grenze Blog

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