Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Weiss ich jetzt auch nich….

Mann, es ist zum Mäuse melken. Im Augenblick komme ich zu nischt. Nicht zum Bloggen, nicht zum twittern, nicht dazu, die abonnierten Feeds zu lesen. Nischt. Irgendwie drömmel ich völlig planlos durch die Gegend. Bevor ich am Tage so richtig in die Puschen komme, ist fast schon wieder Abend. Und nichts gerissen.

Total unbefriedigend, der Zustand. Wäre ich ein ein wechselwarmes Tier, könnte ich mich damit herausreden, dass meine mangelnde Aktivität eine Folge der einsetzenden Winterstarre sei. Bin ich aber nicht. Also schiebe ich meine Lahmarschigkeit auf die jedes Jahre bei mir einsetzende Winterdepression, die schlagartig am 1.Januar beendet sein wird. Dann geht es wieder aufwärts für mich. Die trüben Tage sind vorbei, es bleibt spätestens ab Mitte Januar wieder länger hell, ok., ok. ich weiß, dass das ab 21/22. Dezember bereits geschieht, aber da ist es noch nicht so spürbar.

Die ersten Amseln stimmen ihren lieblichen Gesang an, wenn auch noch nicht um 4.00 Uhr morgens wie im Frühling, aber immerhin, man hört sie wieder trällern. Und überhaupt: ein ganzes, neues Jahr liegt vor uns.

Aber spätestens nach der ersten Katastrophe, egal politisch oder sonstwie, werde ich auf 2009 zurückblicken und seufzen: „So ein altes Jahr ist eigentlich auch ganz schön. Da weiß man wenigstens, was man hinter sich gebracht hat.“

Olle Nörgeltante.

Ich geh jetzt in meinen Bau und murmel mich ein…. Oder jemand tritt mir mal kräftig in den diesbezüglichen..

Keine Ahnung.

Wahrscheinlich freue ich mich einfach auf unter dem Tannenbaum.

Früher war mehr Lametta.

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