Auch in diesem Blog wird keine Fettlebe mehr betrieben. Selbst ein genügsamer Dwarslöper muss den Gürtel enger schnallen. Was liegt da näher, auf das Feuerwerk vom letzten Jahr zurückzugreifen?
Frohes Neues Jahr allerseits – und immer daran denken: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen ich zum Traditionalisten mutiere. Ganz bestimme Gerichte müssen dann einfach auf den Tisch kommen. Grünkohl zum Beispiel. Oder Wirsingeintopf. Oder eben auch Muscheln, je nach Vorliebe auf italienische oder rheinische Art.
Neulich war des denn auch wieder so weit. Mein Skipper hatte wie immer die Aufgabe des Putzens und Zubereiten der Muscheln übernommen. Ich brauchte mich nur noch an den gedeckten Tisch zu setzen. Und es mir schmecken lassen.
Genüßlich verzehrte ich eines dieser Meerestierchen nach dem anderen. Plötzlich fiel mein Blick auf die Muschel, die gerade in meinem Mund verschwinden sollte. Etwas rosa gefärbtes, kleines, rundes befand sich am Muschelfleisch.
Obwohl von Experten immer wieder eindringlich vor dem schädlichen Einfluss von sogenannten Killerspiele gewarnt wird, erscheinen auch im Internet immer mehr dieser abscheulichen Filmchen, in denen die grausamsten Szene aus diesen Spielen brutalstmöglich nachgestellt werden.
Seid auf alles gefasst. Dieses Video ist nur etwas für starke Nerven:
Nachdem die Schweinegrippe ja so richtig geflopt ist, und die Menschen in diesem unseren Lande sich einige Wochen in Sicherheit wiegen konnten, ist sie endlichen zurück – die Terrorgefahr. Die stark überstrapazierte alte Dame hatte sich kurz nach der Wahl eine Auszeit gegönnt und schon mit ihrer Pensionierung geliebäugelt.
Nun hat ihr aber so ein durchgeknallter Islamist wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sich ein Päckchen Backpulver ans Bein gebunden, eine nicht benutzte Schweinegrippeimpfungspritze in die Hose gesteckt, um mit der Mixtur ein Flugzeug in die Luft zujagen.
Beim ersten wichteln befand ich mich noch fast, die Betonung liegt auf fast, in der Blüte meiner Jugend. Und der Vorgang fand im realen Leben statt und nicht mithilfe dieses neumodischen Tüddelkram, diesem Internet. Damals wusste noch niemand, wie das Wort Internet geschrieben wurde, und die meisten konnten noch nicht einmal ein PC einschalten. So lange ist das schon her.
Um nun zu wissen, wie das so richtig funktioniert, wichteln im Internet, musste ich erst einmal googeln. Merke: Weil man seinen evtl. Gegenwichtel noch nicht mal ansatzweise persönlich kennt, macht man sich noch mehr Gedanken darüber, was man in sein Wichtelpäckchen packt. Ich weiß nicht, ob mir das so ganz gelungen ist.
Mann, es ist zum Mäuse melken. Im Augenblick komme ich zu nischt. Nicht zum Bloggen, nicht zum twittern, nicht dazu, die abonnierten Feeds zu lesen. Nischt. Irgendwie drömmel ich völlig planlos durch die Gegend. Bevor ich am Tage so richtig in die Puschen komme, ist fast schon wieder Abend. Und nichts gerissen.
Total unbefriedigend, der Zustand. Wäre ich ein ein wechselwarmes Tier, könnte ich mich damit herausreden, dass meine mangelnde Aktivität eine Folge der einsetzenden Winterstarre sei. Bin ich aber nicht. Also schiebe ich meine Lahmarschigkeit auf die jedes Jahre bei mir einsetzende Winterdepression, die schlagartig am 1.Januar beendet sein wird. Dann geht es wieder aufwärts für mich. Die trüben Tage sind vorbei, es bleibt spätestens ab Mitte Januar wieder länger hell, ok., ok. ich weiß, dass das ab 21/22. Dezember bereits geschieht, aber da ist es noch nicht so spürbar.
Heute will ich unserer geliebten Bundesregierung einmal beistehen und sie in ihren Bemühungen, den überflüssigen, viel zu teuren Impfstoff gegen H1N1, an dem sich lediglich die Pharmaindsutrie gesundgestoßen hat, den Impfstoff gegen die Schweinegrippevielleicht doch noch unter die Bevölkerung zu bringen, völlig selbstlos unterstützen.
Ich erhalten für diese Werbemaßnahmen kein Geld und stelle auch sonst keine Forderungen. Der Erfolg, den ich mir von dieser Aktion erhoffe, nämlich die Herzen und Köpfe der Menschen zu erreichen und damit ein Zeichen im Kampf gegen die Schweinegrippe zu setzen, wird mir des Lohnes genug sein.