Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Deutsche Bank: Schönen Gruß an Mami: bin soeben gestorben

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Die hat wohl ein wenig Big Trouble mit Anlegern, die sich von dem Fonds dbKompass Life über den Tisch gezogen fühlen. Um die Anleger davon abzuhalten, Schadenersatzklagen einzureichen, bietet sie ihnen einen Deal, in Fachkreisen auch Vergleich genannt, an.

Die Anleger hatten ihr Geld in einen Fonds gesteckt, der ihnen von der Bank als besonders rentable und sichere Anlage schmackhaft gemacht worden war: US-Lebensversicherungspolicen, die von ihren Besitzern an die Fonds verkauft worden sind, und deren Auszahlungssummen beim Tode des Veräußerers an die Fonds fließen sollten. Mit einem baldigen Ableben wurde gerechnet.

So die Theorie. Allerdings sieht die Praxis wohl anders aus. Die Äster wollen und wollen nicht sterben. Somit konnte bisher keine Ausschüttungen erfolgen.

Nicht, dass solchen Anlegern mein Mitleid gilt. Ich weiß nur nicht, wer perverser ist: die, die ihr Geld in solche Fonds investieren, oder die, die sie anbieten. Wahrscheinlich nimmt es sich nichts.

Was mich jetzt interessieren würde: wie war denn die Werbung der Bank für diese Anlageform:

Gestorben wird immer. Dafür stehen wir mit unserem Namen.

Der Tod hat auch seine schöne Seiten – Ihre Deutsche Bank.

Des einen Leid – des anderen Freud. db Kompass Life. Der etwas andere Fonds der Deutschen Bank.

Leichen stinken. Geld nicht. Investieren Sie bei uns….

Wir haben alles. Außer Anstand. Ihre Deutsche Bank.

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