Wie ich bereits erwähnte, hielt ich mich vor einigen Tagen in London auf. So interessant und aufregend die Stadt auch ist, eines ist mir richtig sauer aufgestoßen. Die Stadtväter müssen so was von frauenfeindlich sein. Es ist kaum auszuhalten. Da gibt es doch tatsächlich noch Radwege, die so kennzeichnet sind.
Mit einem Machofahrrad. I’m shocked. Wie frauenfeindlich ist das denn?
In Hannover sind wir da schon seit Jahrzehnten weiter. Unsere Stadt präsentiert sich entmaskulinisiert.
Dank des Drucks, der von unserer damaligen Frauenbeauftragte vor etwa 20 Jahren ausgeübt wurden, dürfen wir heute auf weiblichen Fahrradwege dahineilen. Ich muss gestehen, seitdem fühle ich mich auch total besser auf meinen Rad.
Wenn das kein praktizierter Feminismus ist, will ich Hans heißen. Oder Kevin. Oder Thorsten oder so.
Frauen, der Geschlechterkampf geht weiter. Wenn wir nur wollen, können wir alles erreichen.
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22, 9, 2009 um 1:29 Uhr
Frauenpower! Die Männer fahren eh nur Fahrräder mit eiförmigen Rädern. Macho-Komplex eben…
23, 9, 2009 um 10:53 Uhr
hihi, das war mir überhaupt noch nicht aufgefallen.
26, 1, 2010 um 9:25 Uhr
Schön, dass die Feministinnen keine grösseren Probleme haben!
Ich hatte nicht angenommen, dass sich wirklich jemand ernsthaft über sowas aufregen kann….
Gottseidank stehen die anderen 50% der Menschheit über solch nichtigen “Problemen”.
Schönen Gruß
26, 1, 2010 um 9:54 Uhr
@Kuno: Ich muss jetzt nicht einblenden, dass der Artikel ironisch gemeint ist, oder? Falls doch, mache ich das ausschließlich für die “anderen 50% der Menschheit”.
27, 1, 2010 um 9:55 Uhr
Hallo,
Dann möchte ich mich aufrichtig entschuldigen dafür, dass ich die Ironie nicht erkannt habe.
Hatte zwar schon gezweifelt und überlegt ….. und bin dann irrtümlicherweise zu dem Schluss gekommen, dass es nicht ironisch gemeint sei.
Es wurde halt genau in dieser Art schon so vieles gesagt und geschrieben, dass dann auch ernsthaft so gemeint war (z.B. die Frauenbeauftragten von Hannover und anderswo, die die Radwegmarkierung ja echt ändern liessen).
Kleine Geschichte nebenbei: Eine Freundin meiner Frau hat sich ernsthaft (und gesichert nicht ironisch!) darüber aufgeregt, dass ein männlicher Säugling sich (angesichts der bevorstehenden Milchmahlzeit) über den Anblick der nackten Brust seiner Mutter freut!
Soviel ich weiß, hat sie dann später allerdings auch ihr männliches Baby gestillt.
Mit solchen Erfahrungen nimmt man solche Artikel zunächst erstmal ernst.
Echt sorry also nochmal und schönen Gruss
27, 1, 2010 um 10:13 Uhr
Keine Ursache
Eben weil in Hannover dieser Schwachsinn durchgesetzt wurde, hatte ich bei Anblick der Fahrradwege in London die Idee, den Beitrag zu schreiben. Obwohl selbst weiblich
. Meine Erfahrungen mit bestimmten “Feministen” stammen noch aus den siebziger Jahren, als ich las, dass in Frauenläden männliche Kinder nicht erwünscht wären, weil sie potentenzielle Verwaltiger seien. Von da an war ich für diese Art von Feminismus verloren. Mit solchen verquasten Einstellungen konnte ich noch nie etwas anfangen.
Deswegen verstehe ich ihre Reaktion jetzt im Nachhinein durchaus.
Grüße zurück und alles Gute.