Recht auf Widerspruch – Im Prinzip ja, aber..
posted in Aktuelles |Man lernt ja täglich etwas dazu. Heute wurde ich Dank eines Beitrages bei Fefe auf einen Aufruf der Pirat-Partei zum OptOut-Day am 17.09. aufmerksam.
Das nicht nur von Firmen Daten weiterverschachertgegeben werden, wogegen ich mich heftig wehre wo ich nur kann, sondern auch von den Meldebehörden, war mir bisher nicht bekannt. Geschweige denn, dass man dagegen Widerspruch einlegen kann.
Natürlich wollte ich sofort wissen, wie sich das hier in Hannover verhält und wo ich mir das entsprechende Formular besorgen kann. Meine Suchwörter bei Googel führten zu dem Ergebnis, dass zwar die Stadt Gehrden, unweit von Hannover gelegen, ihre Bürger Online in einfachen Worten über die Möglichkeit des Widerspruchs aufklärt. Nur auf der Webseite unserer Provinzhauptstadt konnte ich unter der selben Rubrik nichts dergleichen finden. Da mochte ich noch so oft die einzelnen Punkte anklicken. Nothing, nada, niente.
Stattdessen finde ich Informationen darüber, wieviele Leute wieder an Schweinegrippe infiziert sind und welche Kreisstraße wann wo warum repariert wird. Grosses Kino. Toll.
Also werde ich morgen bei der Stadt Hannover anrufen. Und ganz scheinheilig nachfragen, ob sie denn schon einmal was vom Niedersächsischen Meldegesetz gehört haben. Und von der Möglichkeit des Widerspruchs gegen die Datenweitergabe. Und warum ich darüber nichts auf ihrer tollen Webseite finden kann. Und wenn es irgendwo stehen sollte, dann bitte wo? Und wenn nicht, warum nicht?
Vielleicht habe ich aber auch Tomaten auf den Augen und tue den armen Leute Unrecht. Man wird sehen
Auf die Antworten bin ich gespannt wie ein Flitzebogen.
Wie auch immer. Vergesst nicht: am 17.09. ist OptOutDay. Weitersagen.










