Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Schickedanz – Absturz in die Armut

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Die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie versaubeutelte Unternehmenspolitik fordert Opfer in allen Bevökerungsschichten.

Jetzt trifft es die bemitleidenswerte Frau , deren gesamtes Vermögen in den Abgrund zu rutschen droht wie die Häuser in den Concordia-See von Nachterstedt.

Schickedanz sagte, sie sei nicht abgesichert. „Wenn die Rettung von Arcandor scheitert und die Banken die Kredite fällig stellen, verliere ich alles – Häuser, Aktien, Beteiligungen an anderen Firmen. Ich bekäme mit meinen 66 Jahren noch nicht einmal Rente.“ Die einstige Milliardärin muss sich nach ihren Worten jetzt schon stark einschränken spare, wo sie könne. „Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat. Wir kaufen auch beim Discounter. Gemüse, Obst und Kräuter haben wir im Garten.“

Schickedanz lebt von 500 Euro im Monat (bei Handelsblatt.com am 19.07.2009 veröffentlicht)

Die arme Frau muss beim Discounter einkaufen. Das stelle sich einer vor: beim Discounter. Also dort, wo diese heruntergekommen Sozialschmarotzer wegen eines Sixpacks tagtäglich anstehen, um sich auf anderer Leute Kosten das Leben schön zu saufen. Es ist nicht zu fassen. Und Rente bekommt die Ärmste, die sich ihr Leben lang im Schweiße ihres Angesichts geschuftet hat, dass ihr das Blut unter den Fingernägeln spritzte, auch nicht.

Aus Solidarität mit der armen alten Frau starte ich hier einen Appell an die Bundesregierung: Rettet Arcandor.

Nicht wegen der Arbeitsplätze, die gehen uns doch am diesbezüglichen vorbei. Nein, es muss vermieden werden, dass die Stützen unserer Gesellschaft, wie Frau Schickedanz oder Frau , wegbrechen. Und damit die nachfolgende Generation der Elite, die jetzt schon mit den Alten hadert, um ihr sauer verdientes Erbe bangen muss.

Offen räumte sie ein, dass ihr ihre Kinder Vorwürfe wegen des verloren gegangenen Erbes machten: „Meine Kinder glauben, ich hätte mich zu wenig um den Konzern gekümmer

Also, lasst uns der gebeutelten Familie helfen!

Schließt euch diesem meinem Appell an. Verbreitet den Aufruf. Schreibt an die Bundesregierung. Kämpft für Arcandor. Frau Schickedanz wird es uns danken.

Geld und Sachspenden werden in der schwierigen Situation bestimmt auch gerne entgegen genommen. Bitte übersendet abgelegte, hässliche Quelle-Klamotten

an:

Frau Madeleine Schickedanz, Hersbruck.
Stichwort: Care-Paket.

Ich danke Euch.
.

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7 Kommentare

  1. Die Bluse auf den Fotos sah richtig teuer aus. Aber ich habe ja keine Ahnung von Klamotten.

  2. Ich auch nicht. Ich bin leiderschaftlicher T-Shirt Träger, und zwar die vom Discounter. Aber für Frau Schickedanz kann doch nichts teuer genug sein. Und hässlich ist sie schon, gell?

  3. Pingback: (moppelkotzer) 's status on Sunday, 19-Jul-09 15:40:28 UTC - Identi.ca

  4. Ich bin ja als linke Nebelkrähe verschrien, aber mit dem Fall kann ich nichts anfangen.
    - Doch tief in meinem Bauche, drinnen – komm’ ich mir doch etwas verarscht vor.

  5. …….und geklebt für die Rente hat sie auch nicht!!!
    Ihr fehlt also auf jeden Fall – die unternehmerische Weitsicht.

  6. Schämt sich Frau Schikedanz nicht solch einen Schwachsinn zu erzählen.

    Ihr Keller ist sicher noch voll mit Champagner, der Schmuck dürfte auch noch im Safe sein, die Gefriertruhen sind sicher auch noch übervoll, es ist also nur beschämend was die Dame hier los lässt, noch beschämender ist allerdings dass namhafte deutsche Zeitungen dies unterstützen. Von Pressefreiheit kann hier keine Rede mehr sein!

    Meine Frage lautet also; in welcher Form profitiert zum Beispiel das Handelsblatt dafür dass es diesen Schwachsinn veröffentlicht. Denke es sollte hier Strafanzeigen wegen Beteilung geben.

  7. Pingback: Liebe Blogger bei Unser täglich Spam

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