In Dresden werden anlässlich des Besuches von Obama am 4./5. Juni tolle Tipps an die Bevölkerung herausgegeben. Zum Beispiel der, wie man sich selbst in Heimarbeit Fähnchen und Wimpelketten basteln kann. Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, ob für die Fähnchen (Winkelemente ) diese kleinen Stöcke wieder verwendet werden dürfen. Beim Besuch von Bush in Stralsund waren die, wie ich mich zu erinnern glaube, verboten aus Angst, dass der gute alte Onkel Jorsche, Friede seiner Asche damit kaltblütig und hinterrücks von einer betagten Jubeloma ermeuchelt werden könnte. Schade, hat dann ja auch nicht geklappt.
Touristen werden auf der Seite der Stadt auch auf den bevorstehenden Besuch eingestimmt:
Ich stelle mir gerade vor, wie diese besonderen Maßnahmen aussehen könnten. Werden die Klodeckel zugeschweißt? Gibt es in diesen Tagen nur Suppen, weil die Hotelleitungen alle gefährlichen Gegenstände wie Messer und Gabeln aus den Restaurants entfernen wegen der Anschlagsgefahr?
Aber was nimmt man als geneigter Tourist nicht alles gerne auf sich, wenn die Chance besteht, den leibhaftigen Messias zu sehen.
Und wen interessiert es da schon, dass die ganze Veranstaltung mal eben locker ca. 40 Millionen Euro für Bund und Land kosten soll. Schließlich gönnen wir uns ja sonst nichts in diesen schlechten Zeiten.
Dem Volk muss doch etwas geboten werden, damit es was zu jubeln hat und nicht wieder auf dumme Ideen kommt. So wie damals. 1989.


26, 5, 2009 um 16:48 Uhr
Natürlich darf man die benutzen. Vorausgesetzt, man hält sich mindestens 5000 Meter von der Roten Zone entfernt.
26, 5, 2009 um 19:22 Uhr
Wir Deutschen sind ebend ein gefährliches Volk. Obwohl, alle bisherigen Anschläge auf Präsidenten fanden in den USA statt.
28, 5, 2009 um 18:43 Uhr
@Daniel: das ist ja wie in Berlin , wenn man mal die Zensursula sehen will nach einer Demo.
@Ralf: Wie heißt es doch schön: vom großen Bruder lernen…. Man muss die Hoffnung nicht aufgeben