Diese furchtbare, wie eine Naturkatastrophe aus dem Nichts, über uns alle hineingebrochene, von niemandem verschuldete Finanzkrise – und Bankenkrise hat auch eine gute Seite. Endlich können uns die viel geschmähten und verteufelten Manager und Bankster, denen völlig zu Unrecht die Krise angelastet wird, davon überzeugen, dass sie in Wirklichkeit herzensgute Menschen sind, die selbst unter schwersten Entbehrungen zu leiden haben.
Nicht nur den Ackermann Josef hat es schwer erwischt. Nein, auch der Funke Georg von der HRE wurde arg gebeutelt.
“Auch ich bin betroffen durch den Kursverfall der HRE-Aktie “, sagte Funke. Er selbst habe mit den Aktien bisher 2 Millionen Euro verloren.
HAZ 21/22.03.2009
Trotzalledem hat der Mann noch die Größe, ungeachtet seines eigenen, grausamen Schicksals, sein Bedauern über die Krise der HRE zu äußern.
“Mir tut die Entwicklung bei HRE genauso so leid, wie allen anderen Betroffenen.”
zitierte ihn die “SZ”.
An solchen Leuten sollen sich die Manager in Amerika, die gerade versuchen, sich bei der Bevölkerung einzuschleimen, bevor diese ihnen sonst irgendwann ihre Villen unterm Hintern abfackelt (Wunschdenken), und diese popeligen 50 Millionen Dollar zurückzahlen, ein Beispiel nehmen.
What a man. Da sehen wir ihm doch gerne nach, dass er seinen ehemaligen Arbeitgeber auf Gehaltszahlungen plus diverser Leckerlis in Millionenhöhe verklagt. Sind doch eh’ nur Peanuts.
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25, 3, 2009 um 20:26 Uhr
Das ist alles so traurig, mir kommen richtig die Tränen. Das das aus Luft gemachte Geld wieder zu Luft wird konnte ja wirklich keiner ahnen.
26, 3, 2009 um 21:43 Uhr
Lass uns gemeinsam heulen. Das kommt alles nur von diesem alten Sprichwort: Wie gewonnen, so zerronnen. Oder so.