In den Jahren zuvor bereiteten wir uns um diese Zeit langsam auf die Segelsaison vor. Meist fuhren wir so um den 20. März nach Neustadt/Holstein, um unser altes Mädchen wieder in Schuss zu bringen. Dieses Jahr ist alles anders. Die alte Hexe wird hoch und trocken stehen bleiben, bis wir einen Käufer gefunden haben. Wenn wir überhaupt einen finden in der momentanen Krise. Wer haut schon ohne Not sein Geld mal eben so für ein Segelschiff raus?
Auch wenn es viele gute und vernünftige Gründe gibt, das Segeln aufzugeben, das flaue Gefühl in der Magengegend stellt sich immer häufiger ein.
Ok.Ok. Ich weiß. Andere Leute haben ganz andere Sorgen. Und doch: ein wenig Melancholie muss erlaubt sein.
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9, 3, 2009 um 18:57 Uhr
Das Loslassen einer Sache, die einem eine Herzensangelegenheit war, kein angenehmes Gefühl. Auch wenn ich noch niemals Segeln war, kann ich das zumindest nachfühlen. Ich drücke dir trotz allem bei der Suche nach einem Käufer die Daumen.
Haben sich deine Rückenbeschwerden in der letzten Zeit ein wenig gebessert? :-/
9, 3, 2009 um 20:01 Uhr
Habe gerade letzte Woche wieder einen Schuss vor den Bug bekommen. Jetzt geht es langsam wieder aufwärts. Mühselig ernährt sich das Eichhörnchen.
Wünsche dir eine schöne Woche.
9, 3, 2009 um 22:44 Uhr
bei dem lied werd ich auch melancholisch und erinnere mich an einen schönen abend in berlin. nag nag
so treiben wenigstens die gedanken auf hoher, ruhiger see.
12, 3, 2009 um 17:06 Uhr
@pulmoll: für mich eines der schönsten Lieder, dass ich kenne.
13, 3, 2009 um 22:42 Uhr
Also: Du fährst nach Holstein zum Schiff, machst es einigermaßen fertig, legst es an seinen alten Liegeplatz wo es hingehört, und gehst bei schönem Wetter ein bisschen segeln während du auf einen Käufer wartest.
Vorteil: Kein flaues Gefühl, frische Luft, ein bisschen segeln ohne Stress und ein Käufer lässt genau so lange auf sich warten als wenn es auf dem trockenen steht.
18, 3, 2009 um 20:28 Uhr
Zumindest ist eine solche Option inzwischen schon mal in Betracht gezogen worden.
Mal sehen, was daraus wird.
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