29, 9, 2008
von dauni
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gibt es auch noch Joschka Fischer. Wir erinnern uns, wenn auch nur noch schwach. Einst angetreten mit hehren Idealen und in Turnschuhen, um die Welt zu verbessern. Abgetreten von der politischen Bühne, in Armanianzügen, um in Amerika, dem ehemaligen Erzfeind aus Jugendzeiten, für fünfstellige Dollarsummen Vorträge als Professor zu halten. Geld stinkt eben nicht.
Und jetzt hat er schon wieder einen neuen Job. Als “Senior Strategic Counsel” in der Beratungsfirma von Madeline Albright.
Albright war offenbar schon früher von Joschka begeistert, der einen Lebenslauf vorzuweisen hat, der ganz nach amerikanischen Geschmack ist: vom Taxenfahrer zum Aussenminister. Um das zu erreichen, vergisst man auch schnell mal seine eigenen “Überzeugungen“.
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