Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Filmbesprechung

| 1 Kommentar

im Jahr 2008. Unheimliche Dinge geschehen in der Republik. Dr. Dwars hat den Eindruck, dass immer mehr Menschen sich merkwürdig verhalten. Mit starrem Blick und leeren Augen verkünden sie die immer selben Phrasen. Mittlerweile erscheint es ihm, als hätte eine Gehirnwäsche stattgefunden. Egal, welche Nachrichten er sich ansieht, egal welches politische Magazin, egal, welches Zeitung er aufschlägt. Es gibt nur noch eine Meinung.

Er versucht, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Bei seinen Nachforschungen findet er heraus, dass die Infektionsquelle in Amerika liegt. Seit 2001 verbreitete sich dort der schreckliche Bushit-Virus, der äußerst aggressiv und heimtückisch vorgeht, und dem bereits weite Teile der Bevölkerung zum Opfer fielen. Dr. Dwars vermutet, dass er von Wesen aus einer anderen Welt eingeschleust wurde, die die Weltherrschaft übernehmen und eine neue Weltordnung schaffen wollen.

Entsetzt muss er feststellen, dass das Virus auch auf Europa übergriffen hat. Ihm wird klar, dass Politiker als erstes von der Seuche befallen wurden, sich diese nun auch auf die gesamt Medienwelt ausgebreitet hat und dass, kurz über lang, auch hier die gesamte Bevölkerung von ihm ergriffen sein wird, wenn nicht noch ein Wunder geschieht.

Dr. Dwars versucht zu rekapitulieren, wann ihm die ersten kleinen Anzeichen für eine Übernahme der Head-Snatcher aufgefallen sind. Die Erkenntnis fällt ihm plötzlich wie Schuppen aus den Haaren. Das magische Datum war 2005.

Ich will an dieser Stelle nicht noch mehr vom Film verraten. Die Spannung bleibt bis zum Schluss unerträglich. Wird die Menschheit noch zu retten sein. Wird auch Dr. Dwars von dem Virus ergriffen werden? Wird auch er eines Tages mit leeren Blick und starren Augen, das Gesicht wie zur Maske versteinert, den Worten der Politiker und Journalisten lauschen, jedes Wort aufsaugend an ihren Lippen hängen und die ausgestoßenen Worthülsen für die Wahrheit halten?

Der interessierte Leser sollte sich auf jeden Fall diesen Streifen ansehen. Eine Geschichte, so packend und wirklichkeitsnah, dass es dem Zuschauer kalt den Rücken herunter läuft.

Aber eben nur ein Geschichte. Und wenn das Licht im wieder angeht, kehren wir zurück in unsere Welt.

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Ein Kommentar

  1. Ich komme mir auch langsam vor wie im Film. Ich habe nur die Kamera noch nicht gefunden.

    Aber so ist es mit den ständigen Wiederholungen. Man kann nur hoffen und dafür sorgen, daß sie endlich abgesetzt werden.

    ;-)

    Thomas, in den letzten Urlaubszügen liegend…

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