Für die lieben Kleinen gibt es jetzt die gesunde Ernährung aus der Tüte. So eine Art Astronautenkotz. Da muss die Mami nur noch die Tüte aufreissen, und ruck-zuck ist eine komplette Mahlzeit fertig. Das ist doch prima.
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Kinder wissen ja ohnehin nicht mehr, wie Essen schmeckt, das aus frischen Zutaten zubereitet wurde. Denn Mami hat sie schon als Säugling mit Fertigpampe aus den Gläschen vollgestopft. Da steht ja auch immer drauf, dass da ganze tolle Vitamin und Nährstoffe drin sind. Und was die Werbung sagt, das stimmt.
Vielfach behaupten irgendwelche Ökös allerdings, in allen diesen Produkten seien, wie beim Tierfutter, Lockstoffe enthalten, die die Nachkommenschaft auf Fertigfraß prägen. Das ist ja Blödsinn. Das Essen riecht nur wie Katzenfutter, Katzen würden da aber nie rangehen.
Aber das macht ja auch nichts. Sowas wie Geschmacksnerven bilden sich dank dieser Ernährung beim Nachwuchs nicht aus. Und Mami braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was sie kochen soll. Alles geht so einfach. Schließlich gibt es so viele schöne Fertiggerichte. Die reichen für ein ganzes Leben.
Da freuen sich nicht nur die Mami und die Kinder. Sondern auch die großen Lebensmittelkonzerne, die an diesem Mist eine Menge Geld verdienen.
Und morgen lernen wir alles darüber, wie man Menschen nach demselben Prinzip dazu bekommt, sich jeden Scheiss im Fernsehen anzusehen und den Politikern gegenüber unkritisch zu sein.
Schönen guten Abend und danke für ihre Aufmerksamkeit.
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24, 6, 2008 um 8:09 Uhr
Und womit hats angefangen? Mit der taeglichen Portion Milch im Riegelformat und Nilpferden fuer die Tasche.
Wobei das damals gar nicht so schlecht war…
24, 6, 2008 um 8:22 Uhr
Da die Frauen ja mal eben Beruf und Familie locker nebeneinander managen sollen (so wie unsere Familienministerin), ist das mit der Fertigkost vorprogrammiert. Ein gesundes Essen für die Familie selbst kochen kostet kostbare Karrierezeit.Und wenn die Karriere auch nur Aldi-Kassiererin heißt…Es lebe der Feminismus!!!
24, 6, 2008 um 9:38 Uhr
@manniac: Nilpferde gelten in Australien aber als Grundnahrungsmittel, oder?
24, 6, 2008 um 9:39 Uhr
@Yvonne: Von wem stammt diese Meinung, Vom Papst persönlich?