In der Samstagsausgabe der HAZ gelesen, dass die Arbeiter der Dacia-Autofabrik in der rumänischen Stadt Mioveni in den Streik getreten waren. Sie wollten eine bessere Bezahlung, und konnten ihre Forderung durchsetzen.
Recht so. Da haben die Bosse gedacht, sie könnten Rumänien als Billiglohnland missbrauchen und Betriebe dorthin verlagert. Und sie haben wahrscheinlich gedacht, die Menschen in Rumänien würden ihnen auf ewig die Füsse küssen und vor Dankbarkeit das Maul halten. Weil sie ja froh sind, arbeiten zu können. Für einen Hungerlohn.
Und was macht das undankbare Pack? Verlangt mehr Geld. Jetzt auch beim Stahlproduzenten ArcelorMittal.
Wenn das Schule macht, müssen die Betriebe sicherlich irgendwann nach Katschahückelstan, direkt an der sibirischen Grenze, ausgelagert werden. Dann werden die Malocher schon sehen, was sie davon haben.
Ist doch wahr.
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15, 4, 2008 um 19:12 Uhr
Das ist ja auch wirklich eine Frechheit, für das Priveleg sich totschuften zu dürfen, auch noch Geld zu verlangen.
15, 4, 2008 um 22:04 Uhr
Eben. Andere verhungern ohne Arbeit.