Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Dreckspack, dreckertes

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Über zuwenig muss man sich im allgemeinen nicht beschweren. Allerdings ist es mir ein Rätsel, wie in ein Postfach kommt, dass ich noch nie benutzt habe, dessen Adresse ich nicht weitergegeben habe und das aus einer Zeit stammt, als ich zum ersten mal Online gegangen bin. Und das ist nun schon eine ganze Weile her. Und das ich erst vor zwei Wochen, als mir seine Existenz wieder einfiel, von befreit habe. Wer gibt denn da die Email-Adressen weiter?

Dreckspack

Größeres Bild:

Und dann gab es heute noch was lustiges. Ich erhielt eine Werbeangebot für eine Krankenversicherung in mein normalerweise von mir benutztes Postfach. Als ich daraufhin den “Newsletter” der mit völlig unbekannten Firma abbestellte, erschien folgende Nachricht:

Werbemüll

Hallo? Ich kann mich nicht erinnern, diese überaus nützlichen Werbedreck angefordert zu haben.

Ich hätte nicht schlecht Lust, diesen Verein morgen anzurufen, und ihnen was auf die Mütze zu geben. *schnaub*

:-) He, Leute. Es geht mir schon wieder richtig gut.

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4 Kommentare

  1. Was eine ordentliche Nahrungsaufnahme nicht alles gutes bewirken kann ;-)

    Diese Spamspacken haben übrigens Software, die alle möglichen E-Mail-Adressen generieren können. Die schicken dann sagen wir 2 Millionen los, unter denen sind vielleicht 20 tausend Adressen, die es wirklich gibt … so funktioniert das :-(

  2. Vor allem wenn es so tolle Fotos von ganz leckeren Sachen LmF gibt. Da läuft mir doch gleich wieder das Wasser im Mund zusammen.

    Die Leute, die solche Software entwickeln, hätte ich gerne mal ein paar Stunden im Keller zum spielen.

  3. Yepp. Wenn man gelegentlich mal etwas Zeit damit verbingen darf, die Logs eines Mailservers zu lesen, kann man dort entdecken, wie dummes, dreistes und brutales Vorgehen doch immer wieder zum “Erfolg” führt. Vorausgesetzt, man führt entsprechen Niedriges im Schilde. Erst probiert der Spam-Bot alphabetisch alle Vornamen unter der Domain des Servers aus, dann irgendwelche sinnlosen Buchstaben- und Zahlenkombinationen. Schön der Reihe nach, bis er schliesslich -auf die dümmste aller Weisen sinnlos Strom und Bandbreite verbrunzend- irgendjemandem eine unerwünschte Müllbotschaft ins Postfach gesch(m)issen hat.
    Ich glaube nicht, dass es schaden kann, der besagten äääh… “Firma” einmal diese Sichtweise ihres tollen Marketing-Konzepts nahezubringen. Ob es allerdings etwas nützt, halte ich für fraglich. Da erscheinen antiquiertere Konzepte, in der Art von “Schläge mit egal was, egal wohin. Hauptsache, viele davon” plötzlich in einem ganz anderen Licht.

  4. @tom: Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich mal wieder an Google wende. Wahrscheinlich kommt wieder eine freundliche, nichtssagende Mail. Habe ähnliches schon einmal gestartet wegen des Spams im Blog, der überwiegend von gmail-konten kam.

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