Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Alarmstufe Rot

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Experiment mit bedrohlichen Folgen: Nach einem Giftgasunfall an der Technischen Universität München kamen 40 Menschen ins Krankenhaus – jetzt ermittelt die Polizei.

München – Phosgen ist ein hochgiftiges Gas, das nach dem Einatmen im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Bei einem Experiment in einem Garchinger Labor an der Chemie-Fakultät der Technischen Universität München war dieses Gas ausgetreten – das komplette Gebäude musste evakuiert werden, 40 Menschen kamen ins Krankenhaus.

Wie heißt denn das Forschungsprogramm? Wir basteln uns einen Terroranschlag? Ist Schäuble schon informiert? Weiß man etwas darüber, ob einer der Uni-Mitarbeiter vielleicht ein Konvertit ist?

Und überhaupt: wozu forscht man mit Giftgas?

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4 Kommentare

  1. Wenn bei Forschung immer das “Wozu?” vorher klar wäre, könnte es keine wirklich neuen Funde geben. Spannender sind da die Fragen, deren Antworten noch nicht vorhergesehen werden können.
    Phosgen wird übrigens nicht selten in organischen Synthesen verwendet, wie viele andere Reagenzien, die giftig sind und zusammen ein harmloses Produkt ergeben.

  2. Ich denke mal, dass es bei Chemikern öfter vorkommt, dass sie mit (hoch)giftigen Stoffen hantieren. Es ist also nicht davon auszugehen, dass in München chemische Waffen hergestellt werden :)

  3. So ein Dünnpfiff. Nikotin ist auch giftig. Die Chancen daß einer von den Verletzten demnächst in einem Autounfall sterben ist höher als daß sie sich vergiften…

  4. @filzo + Clamix: *g* so ernst waren die Fragen auch nicht gemeint. Aber vielleicht kam das nicht so rüber.
    @ichtolan: ich bin immer dankbar für einen qualifizierte und intelligenten Kommentar.

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