Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Kurz bemerkt

Altkanzler Gerhard Schröder warnt seine Partei vor einem Linksruck.

Eine Ausrichtung auf die Mitte sei das Fundament für die Wahlerfolge in den siebziger Jahren sowie unter seiner Kanzlerschaft nach 1998 gewesen. Dieses Fundament darf die Partei nicht verlassen, wenn sie erfolgreich bleiben will. Denn die SPD ist die Partei des aufgeklärten Bürgertums.

Genau.  Deswegen wählen immer auch immer mehr sozial Schwache und Arbeiternehmer die Links-Partei.

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7 Kommentare

  1. Ähhh, siebziger Jahre? Das war doch die sozialliberale Koalition? Da war doch die bürgerliche Mitte die FDP zuständig?

  2. Eben. Das schoss mir beim Lesen des Artikels auch durch den Kopf. Das war doch die Zeit, als Herr Schröder noch als „linker“ Jusovorsitzender vor den Toren von Atomkraftwerken gegen eben diese protestiert hat.

  3. Wie bitte, der faselt in einem Attribut von „Aufklärung“, dieser Mensch mit der nur bescheidenen Bindung an die Realität und dem alles durchziehenden Aberglauben des Glücks für alle durch totale Verwirtschaftung? Und nennt das „Bürgertum“? Und „Mitte“?

    Vielleicht sollte sich noch einmal jeder daran erinnern, was das für ein faselnder Verlierer war, dieser Schröder.

  4. @elias: Menschen wir Schröder oder Clement sollten den Anstand besitzen, einfach nur das Maul zu halten, und ihre Knete von den Konzernen zu kassieren, für die sie gerade tätig sind. Aber Worte wie Anstand sind Fremdwörter für diese Mischpoke.

  5. Ich rechne ihm hoch an, daß meine Enkel heute nicht im Irak verrecken müssen.

    Das hier angesprochene Problem hat eine lange Tradition in der SPD, der Partei des kleineren Übels.

  6. Menschen wir Schröder oder Clement sollten den Anstand besitzen, einfach nur das Maul zu halten, und ihre Knete von den Konzernen zu kassieren, für die sie gerade tätig sind.

    Müntefering mahnt, lese ich heute, ebenfalls die Besetzung der Mitte an. Genau. Die SPD steht in der Mitte und damit allen im Weg. Eigentlich sollte die Partei doch wissen, wohin sie gehört und was ihre Wählerinnen und Wähler von ihr erwarten.

  7. @Elder Blogman: Wobei ich mir nicht sicher bin, ob diese Entscheidung nur aus wahltaktischen Gründen erfolgte. Aber sie ist, ohne Zweifel, richtig gewesen. Immerhin ist er nach der Wahl nicht wortbrüchig geworden. Dafür hat er bei mir einen Punkt auf der Fleisskarte. Der Selbstfindungsprozess der SPD wird wahrscheinlich eine ewiges Thema in der Partei sein. Liegt wohl an der Dolchstoßlegende, die heute den „Genossen“ noch in den Gliedern sitzt.
    @Horst Schulte: Die alles entscheidende Frage der SPD wahr und ist: sind wir zur links? Ein Mann wie Müntefering, der den Wählern ankreidet, dass diese die Partei an ihren Wahlaussagen misst, sollte sich ein für allemal auf sei Altenteil zurückziehen. Vielleicht vermittelt ihm Herr Schröder noch einen Nebenjob bei Gazprom.

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