Eben. Und deswegen begrüße ich den Vorschlag von Roman Herzog, das deutsche Wahlrecht zu ändern. Mehr als drei Parteien, die sich gegenseitig die Pöstchen zu schieben, sollte es wirklich nicht geben. Zwei für die Koalition, eine für die Opposition, damit noch der Anschein einer Demokratie bewahrt wird.
Allerdings reicht mir dieser Schritt noch nicht. Ich bin für die Einführung der Wahlpflicht. Der Wähler wird gezwungen, seine Stimme abzugeben. Wer sich weigert, wird erkennungsdienstlich erfasst, die Biometrischen Daten lebenslang gespeichert. Beim erstmaligen Verstoß wird eine Verwarnung ausgesprochen, der Wahlzettel muss nachträglich ausgefüllt werden. Bei nochmaligen Fernbleiben von der Wahl wird der Deliquent inhaftiert und in ein Erziehungscamp verbracht.
Lässt er nach seiner Freilassung nicht erkennen, dass er gewillt ist, seinen Staatspflichten nachzukommen und für den Erhalt der Politikerclique zu sorgen, werden ihm die bürgerlich Ehrenrechte aberkannt und Isolationshaft auf unbestimmte Zeit angeordnet.
Die entsprechend nötigen Änderungen des Grundgesetz müssen, ganz zur Freude unseres IM, geändert werden. Wollen doch mal sehen, ob wir in diesem Land keine stabilen Verhältnisse zustande bekommen.
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10, 3, 2008 um 21:15 Uhr
Sollte man dann nicht auch gleich verbindlich regeln, was für eine Partei zu wählen ist? Dieses ganze Hin und Her mit den vielen Parteien bringt den Wähler doch nur ganz durcheinander.
10, 3, 2008 um 21:40 Uhr
Sie haben natürlich recht, werter Herr Fellow Passenger. Da ist uns ein eklatanter Fehler unterlaufen. Wir werden sofort nachbessern und den Vorschlag in unseren Forderungskatalog aufnehmen.
11, 3, 2008 um 12:23 Uhr
Gute Idee, wir könnten uns einige afrikanische Staaten als praktische Beispiele ansehen und müssen unbedingt eine Kommission gründen. Die Kommission selbst soll auch Vorschläge erarbeiten, wie man diese Idee auf europäischer Ebene ausweiten könnte
12, 3, 2008 um 15:14 Uhr
@toby: oder wir machen es einfach zukünftig wie 2000 in den USA. Wenn die Wahl nicht zur Zufriedenheit ausgeht, lassen wir ein von den Politikern bestochenes Gericht entscheiden. Des passt dann schon, gell.