George Bush besucht zur Zeit Afrika. Und wie es sich für einen solchen hervorragenden Politker und Menschenfreund gehört, hat er auch gleich nützliche Vorschläge im Kampf gegen, nein, ausnahmsweise nicht den Terrorismus, sondern Malaria und Aids parat.
Er empfiehlt Enthaltsamkeit und Mückennetze. So einfach kann Gesundheitspolitik sein. Dass sollte sich Ulla Schmidt mal merken. Vielleicht fällt ihr was ähnlich schlaues zum Thema “Dicke Deutsche” ein. Ich sehe schon die Schlagzeilen: “Unsere Gesundheitsministerin empfiehlt bei Fettleibigkeit: Enthaltsamkeit beim Essen und kleinere Teller.”
Jetzt aber wieder zu George Dobbelju. Wie bereits erwähnt, bereist er Afrika. Vielleicht will er endlich einmal sehen, wo die vielen kleinen Schwarzen herkommen, die in den USA leben.
Aber seinen wirkliche Mission ist eine andere. Er nimmt sich der Probleme Afrikas an. Dafur, Kenia, und eben diese Krankheiten des afrikanischen Kontinents. Völlig uneigennützig, versteht sich. Jeder, der dabei an etwas anderes denkt, sollte sich schämen.
Nach Tansania und Benin, auch einen ehemals sozialistischen, irregeleiteten Staat, war Bush nun auch in Ruanda und hat dort das Denkmal zur Erinnerung an den Völkermord an den Tutsi 1994 besucht. Innerhalb von knapp drei Monaten wurden zwischen 500.000 und 1.000.000 Menschen massakriert.
An diesem Denkmal sprach Bush nun den denkwürdigen Satz: “Wenn man hier ist, erkennt man, dass das Böse existiert.”
Wen hat er damit gemeint? Die USA und die anderen Staaten, die sich zu der fraglichen Zeiten einem Eingreifen strikt verweigerten. Und stattdessen Jugoslawien bombardierten wegen des Kosovos, weil dort ja eine humanitäre Katastrophe drohte.
Ich muss an dieser Stelle wirklich vor Bush den Hut ziehen. So klar wie er hat noch kein Politiker vor ihm zu dem Völkermord in Ruanda Stellung bezogen.
Alle Achtung, George. Das hätte ich dir überhaupt nicht zugetraut.
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21, 2, 2008 um 8:12 Uhr
Er scheint sich vollkommen in seiner eigenen Realität verloren zu haben.
21, 2, 2008 um 21:27 Uhr
Es dauert ja nicht mehr lange, dann sind wir ihn los. Hoffentlich mengt er nicht vorher noch etwas an.