Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

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Man lernt ja nie aus. Schon im November 2006 stellte ich fest, dass Kopfschmerzen auch mit Naturheilmittel verschwinden.

Das sich deren Anwendung noch verfeinern lässt, habe ich heute erfahren. Statt mit dem Kopf unter das Waschbecken zu knallen, habe ich mich heute einfach neben einen Stuhl gesetzt, statt darauf, und bin mit dem Hinterkopf gegen die Wand gerummst. Und das in der Praxis eines Arztes. Peinlich. Das Dröhnen im Kopf , dass mich schon seit Tagen begleitet, war schlagartig verschwunden.

Vielleicht liegt es daran, das bei Anditschen an die Wand ein für mich ein deutliches Krachen in der Halswirbel zu vernehmen war. Einrenken, nennt man das in Fachkreisen.

Der Arzt, der zufällig in dem Augenblick die Tür geöffnet hatte, als ich mich auf den Hintern setzte, schaute mich mit runden Augen an und fragte nach den Nebenwirkungen dieser von mir erfundenen Therapie. Als ich solche verneinte, machte er sich hastig Notizen.

Mich würde mal interessieren,  ob er diese Behandlung über die Kasse abrechnet.  Schließlich war es seine Wand.

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2 Kommentare

  1. Keine Nebenwirkungen? Nicht mal eine Beule?

  2. Eine ganz kleine. ;-) Aber der Kopf ist immer noch frei.

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