Wurzel an dem Übel packen
posted in Politic-ta-toe |Roland Koch hat recht. Es muss endlich gehandelt werden. Wir können nicht warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Oder wir es mit dem Bade ausgeschüttet haben. Untätigkeit ist aller Laster Anfang. Und früh krümmt sich, was ein Schläger werden will.
Deshalb unterstützt die Redaktion dieses Blogs seine Forderung, auch bei Kindern unter 14 Jahren das Jugendstrafrecht anzuwenden. Schließlich werden die Gewalttäter immer jünger.
Wie wir heute aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, trifft es auch immer wieder junge Mütter. Unserem Mitarbeiter ist es gelungen, eines dieser Opfer im Krankenhaus zu interviewen. Die Frau war von der Attacke ihres Sohnes noch geschwächt, sie hatte viel Blut verloren. Trotz alledem erklärte sie sich bereit, uns Rede und Antwort zu stehen:
“Frau S. Ich darf sie doch Frau S. nennen, oder?”
“Ja, natürlich”
” Frau S. schildern sie uns doch einmal, wann die Schwierigkeiten mit ihrem Jungen begonnen haben.”
“Da muss ich überhaupt nicht lange überlegen. Er war noch ganz klein, als er angefangen hat, mich zu traktieren.”
“Traktieren? Wie äußerte sich das?”
“Er hat mich getreten und geboxt. Ständig war dieses Kind in Bewegung und hat herumgetobt. Auch nachts, wenn ich schlafen wollte. Und wie gesagt: getreten und geboxt hat er mich.”
“Was haben sie getan, Frau S. Warum haben sie sich nicht gewehrt?”
“Wie denn? Ich war dem Jungen ausgeliefert.”
“Wie lange haben sie diese Situation ausgehalten, Frau S.?”
“Neun Monate.”
“Neun Monate? Unglaublich, Frau S. Unglaublich. Wir danken für das Gespräch.”
Nachdem der Junge gestern seiner Mutter schwerste Verletzungen zugeführt hatte, gelang es, ihn zu überwältigen und ihn vor ihr zu trennen, wobei er laut gebrüllt haben soll. Er wurde sofort in Gewahrsam genommen. Über seinen weiteren Verbleib konnten wir leider nichts in Erfahrung bringen.
Wir halten sie aber, wie immer, auf dem Laufenden.
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