Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Mund halten angesagt

Meinungsfreiheit für alle? Oder nur für den, der sich öffentlich bekennt? Einfach mal darüber nachdenken.

Es spricht immerhin für Frau Drohse, dass sie ehrlicherweise erklärt hat, dass ihre Entscheidung keine inhaltlichen politischen Gründe hatte, sondern ausschließlich dem politischen Druck von rechts geschuldet ist. Dass eine politische Funktionsträgerin sich gezwungen sieht, entgegen ihrer Überzeugungen aus der strömungsübergreifenden Solidaritätsorganisation der Linken auszutreten, wirft ein bezeichnendes Licht auf Demokratie und Meinungsfreiheit in der BRD.

Alle, die sich in den letzten Tagen nicht öffentlich zur Mitgliedschaft bei der Rote Hilfe bekannt oder zumindest gegen die Stigmatisierung der Rote Hilfe durch den Verfassungsschutz und die Rechtsfront von Seeheimer Kreis bis “Junge Freiheit” Position bezogen haben, sollen sich jetzt ihr Geschwätz in diversen blogs von wegen so wenig Rückgrat, Die Macht ist ihr doch wichtiger, Franzi ist nun Politikerin (Ja, Politik ohne Macht gibt es nicht!), Opportunistin des Tages, Verrat an der Roten Hilfe (ansonsten durchaus lesenswerter Text) etc. sparen.

Und da ich weiterhin meine Meinung äußern möchte bekenne ich mich ab sofort zur , CDU, Den Linken und allen anderen politischen Partei sowie zur Roten Hilfe.

Ansonsten halte ich es mit Reinhard Mey: Ich bin noch instand, allein zu denken.
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Ein Kommentar

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