Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

Wörtlich nehmen

Seit Sonnabend habe ich einen Artikel der HAZ auf dem Schreibtisch liege, zu dem ich immer noch meinen Senf abgeben wollte. Es geht um Überlegungen der Wasserköpfei n Brüssel der -Kommission, dem hessischen Äppelwoi die Bezeichnung „Woi“, zu deutsch, Wein abzuerkennen.

„....es sollen nur noch Getränke, die auch wirklich aus Trauben gewonnen werden, den Namen „Wein“ tragen dürfen.“ Zitat HAZ.

Eine nationale Katastrophe. Die Hessen ohne ihren Woi. Politiker aller Couleur sind bereit, sich für das Wahlvolk zu schlagen. Wie aus einem Mund schreien sie auf.

Wir werden mit allen Mitteln kämpfen“, kündigt Ministerpräsident an.

„Äppelwoi muss Äppelwoi bleiben“ fordert die SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti.

Ein FDP Fuzzi fuselt faselt was von dem „Stöffche“ , und dass die EU-Bürokraten wohl zuviel davon genossen hätten, sonst wären sie nicht auf diese Schnappsidee gekommen. Was nicht unbedingt für das Zeugs spricht. Ich weiß nur, dass ich nach dem Genuss dieses Gesöffs einen gewaltigen Dünnpfiff bekommen habe, das wäre eine Erklärung für die Erleuchtung der EU-Kommission. Man spricht ja gerne auch vom geistigen ….

Nicht nur Politiker machen sich für das beliebte Volksgetränk stark, auch die Prominenz oder das, was sich dafür hält. Frau „ichwareinmaleineLottofee “ Karin Tietze hat die Idee, doch lieber gleich die Trauben umzubenennen. Hä?

Aber es kommt noch härter. Der Präsidenten des Bundesligisten Eintracht-Frankfurt droht sogar mit „Straßenkampf“. Sofern ich der Berichterstattung der oben genannten Zeitung Glauben schenken darf.

Straßenkampf? Weiß der Mann überhaupt wovon er spricht? Ist ihm klar, auf welchem dünnen Eis er sich bewegt. Er sollte in Zukunft aufpassen, ob vor seiner Haustür nicht auffällig viele Jogger, die den Kragen ihres Trainingsanzugs sprechen, herumstehen.

Sollte es wirklich dazu kommen, und ich wiederhole nochmal das Argument der EU-Kommission, die bereits viele nützliche Dinge wie die Bananenverordnung auf den Weg gebracht hat, wonach eine für die EU produzierte Banane eine bestimmte Länge und Dicke nicht über/unterschreiten darf, nein, ich mache mir jetzt keine Gedanken darüber, ob die männlichen Herrschaften dabei an ihre daheim gebliebenen Ehefrau gedacht haben,

Wein = Trauben und sonst nix, was nichts anderes bedeutet als : dem Erzeugnis muss ein bestimmtes Ausgangsprodukt zugrunde liegen,

dann wird es schwierig werden für die Bremer. Warum? Ist doch ganz klar. Die müssen dann ihren Braunkohl mit Pinkel umbenennen.

Tach denn auch.

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