Seit gestern unaufhoerlich nur Nasses von oben. Nach Absingen saemtlicher mir bekannten Regenlieder habe ich mich jetzt nach draussen gewagt, um Kontakt mit der Aussenwelt herzustellen.
Und was sehe ich auf meiner Seite? Mein Wettermaennchen grinst mich, bekleidet mit T-Shirt und Sonnenbrille, dreist an. Ich werd’ nicht wieder. Hier kuscheln wir uns an den Heizluefter, der auf Hochtouren laeuft.
Naja, immerhin hat es aufgehoert zu stuermen.
Habe gelesen, dass hier an der Suedspitze Langelands in frueheren Jahrzehnten ein strategisch wichtiger Stuetzpunkt der Nato war zur Abwehr der boesen Sowjets, falls die Sunde und Belte haetten sperren wollen. Wahrend der Kuba-Krise war hier Aktion angesagt, weil die russischen Schiffe mit ihren Raketenteilen durch den grossen Belt mussten.
Das Fort gibt es heute noch als Teil eines Museums. Muss ich mir nicht ansehen. Die Vorstellung allein ist schon grauslich genug.
Nun denn. Wir werden weiterhin den Seewetterbericht hoeren und hoffen, das die diversen Tiefs mal einen Abgang machen.
Wuensche allen ein schoenes Wochende.
Bis die Tage.
.
.

