Seit Tagen habe ich mich gefragt, was macht eigentlich Henrico Frank? Die Medien scheinen jegliches Interesse an ihm verloren zu haben. In großen Schlagzeilen war über ihn berichtet worden, die Auflagen- und Quotensteigerung fest im Visier.
Weniger groß sind die Lettern, die jetzt darüber berichten, dass Frank sein Arbeitslosengeld um 30 % Prozent gekürzt wurde, da er die acht ach so tollen Jobangebote, die der gütige Landesvater ihm vermittelte, abgelehnt hat.
Zur Begründung für die Absage hatte Franks Sprecherin Brigitte Vallenthin erklärt, die Jobs kämen wegen Franks Gesundheitszustands nicht in Frage. Vallenthin hatte sich zuvor telefonisch bei den potenziellen Arbeitgebern über die dortigen Anforderungen erkundigt. Der zuständige Abteilungsleiter in Wiesbaden kritisiert diese Vorgehensweise. Aus der Ferne und mittels einer dritten Person lasse sich nicht beurteilen, ob ein Arbeitsplatz in Frage komme oder nicht. „Herr Frank hätte bei jedem der Arbeitgeber persönlich vorsprechen müssen. Er hat die acht Angebote nicht mit der notwendigen Sorgfalt geprüft", sagte Werner, der zugleich aber betonte, dass mit der Kürzung nicht Franks derzeitiges Verhalten gerügt werden solle.
Nein, sein derzeitiges Verhalten wird nicht gerügt. Sein Verhalten wird bestraft, mit der Kürzung der zum Leben notwendigen Gelder. Und gleichzeitig wird eine Warnung ausgesprochen an alle, die den Mund aufmachen oder sich wehren sollten. Haltet das Maul , sonst gibt es eins drauf. Wir sitzen am längeren Hebel.
Wieder einmal muss ich Max Liebermann zitieren: Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte
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17, 1, 2007 um 22:05 Uhr
Er hat jetzt
einen Job.
Ich frage mich blos von wem er vermittelt wurde. da schweigen sich die Experten aus.