Kartoffelsupp, die ganze Woch’ Kartoffelsupp….
posted in Medienzirkus |Ich bin immer wieder froh, wenn ich wirklich wichtige Dinge in den Medien, so aus der HAZ, erfahre. Dinge, die die Welt bewegen.
Seit gestern weiss ich nun, dass unsere Bundesangie eine rustikale Esserin ist. Sie liebt die Speisen aus der Uckermark, die sind wie sie, bodenständig. Ohne Schnörkel.
"Ich bin ein rustikaler Esstyp. Ich koch auch selber, und gar nicht mal schlecht. Recht gut kann ich Kartoffelsuppe kochen, und meine Forellen schmecken auch sehr gut." sagt unsere Kanzlerin.
Ihre Forellen? Hat sie uns ihre Fischzucht verheimlicht? Oder hält sie sich die lieben Kleinen als Haustiere, in der Badewanne? So mit dem Fisch auf du und du. Das würde ihren Gesichtsausdruck erklären. Aber ich schweife ab.
Merkel hält auf noch einen Tipp für den Umgang mit den Forellen bereit: "Man nimmt sie so, wie sie sind." Schau mal einer an. Hätte ich jetzt nicht gewusst. Also, man versucht sie nicht erst zu dressieren? Ihnen kleine Kunststückchen beizubringen. Zum Beispiel auf Kommando in den Topf hüpfen. Erstaunlich.
Stelle gerade fest, sie hat tatsächlich was mit den Forellen gemeinsam. Wir müssen sie auch nehmen wie sie ist.
Angie weiter: "Auch Kuchen backe in gerne. Bei mir ist noch keiner unzufrieden weggegangen."
Achja? Aber auch nicht wiedergekommen, oder?
Auf die Frage eines Journalisten der SZ: " Inwiefern verkörpern Sie die deutsche Leitkultur?" erklärt Merkel: "Meine Liebe zur Kartoffelsuppe. Auch wenn die Kartoffel aus Brasilien kommt, bestehe ich darauf, dass sie in dieser Form, als Eintopf, etwas mit Deutschland zu tun hat. "
Eh, Brasilien? Kamen die nicht ursprünglich aus der Andenregion? So mehr Peru? Na, auch wurscht, liegt ja eh gleich um die Ecke. Muss man nicht wissen, Angie, wirklich nicht.
Auf jeden Fall hat unsere Angela sich so richtig in die Kartoffelsuppe festgebissen. Sie verriet noch etwas ganz wichtiges: "Niemand auf der Welt kann so Kartoffelsuppe kochen wie ich."
Tüte auf, heiß' Wasser drauf, lecker.
Jetzt weiss ich endlich, wie sie zu dem Titel "mächtigste Frau der Welt" gekommen ist. Die zuständigen Redakteure von Forbes mussten solange Kartoffelsuppe essen, bis sie bereit waren, ihr den Titel zu verleihen. Allerdings, so heißt es in für gewöhnlich gut informierten Kreisen, wurde von ihnen anschließend eine Klage wegen Verstoß gegen die Genfer Konvention eingereicht.
Wie auch immer. Ich freue mich, einen Einblick in das Privatleben unser geschätzten Kanzlerin bekommen zu haben.
So, und nun geh ich Kartoffelsuppe essen.
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