Mit den deutschen Sicherheitsbehörden treibt man keine Scherze. Da wollen sich sechs Männer aus dem Morgenland mal ein Späßchen erlauben und zack, geraten sie ins Visier von BKA und Bundesanwaltschaft.
Die machen "Recherchen" (wer kennt den Sketch der Missfits?), bei denen nichts herauskommt, und damit sie nicht ganz so belämmert dastehen, krempeln sie dann schnell die Wohnungen der Verdächtige um.
Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt hätten sich am 23. Oktober nach monatelangen ergebnislosen Ermittlungen entschlossen, doch noch die Wohnungen der sechs Verdächtigen zu durchsuchen, quasi als Aufräumaktion am Schluss einer Untersuchung. Vier Monate lang schon hätten sich die Fahnder um mehr Einblicke bemüht, auch per Telefonüberwachung. Die Ermittler befürchteten, dass sie eine Verlängerung der Telefonüberwachung nicht mehr genehmigt bekommen würden.
Der Verdacht gegen die Gruppe hatte sich im Rahmen der Untersuchungen aber nicht verdichtet, obwohl der Hinweisgeber, der den Verdacht ausgelöst hatte, laut Sicherheitsexperten als ernstzunehmend gilt. Auch die Durchsuchungen am vergangenen Freitag führten zu keinem Ergebnis. Es wurden weder Sprengstoff noch andere gefährliche Gegenstände gefunden.
Viel Lärm um nichts. Wir haben ja auch sonst keine Probleme in diesem Land.
Oh, ich vergaß. Von diesen soll ja gerade abgelenkt werden.
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24, 11, 2006 um 15:19 Uhr
Die sollen doch lieber die Vogelgrippe (gabs die jetzt wirklich oder war das “auch” nur ein Buschfeuer?) nochmal ausbrechen lassen, statt Menschen zu kriminalisieren.
24, 11, 2006 um 18:15 Uhr
Hm, wer war denn nochmal die Vogelgrippe? Ist die verwandt mit Bin Laden, dem Kasper aus der Kiste, der auch immer in der sauren-Gurken-Zeit auftaucht und böse Verwünschungen gegen den Westen ausstößt?