Da sag doch noch einer, Behörden hätten kein Herz für Menschen Tiere. In Ronnenberg geht die Stadtverwaltung auf Hamstersuche. Nee, nicht weil bald Weihnachten ist und die lieben Kleinen ein neues Spielzeug brauchen. Aus Gründen des Naturschutzes wird den süßen Nager nachgestellt. Heute gelesen in der HAZ.
Bevor jetzt ein Aufschrei der Tierschützer erfolgt: Hilfe, Hamster werden diskriminiert und gehetzt, ruhig, Jungs, die machen nicht wirklich Jagd auf die knopfäugigen Gesellen, die werden nur gesucht. Auf einem Gelände, auf dem der Bau einer Biogasanlage geplant ist.
Sollte die Behörde dort nicht nach Hamstern forschen, wobei die Aktion erst im nächsten Frühjahr beginnen kann, weil jene, wenn sie denn dort ansässig sind, sich bereits auf den wohlverdienten Winterschlaf vorbereiten, ihr Kopfkissen aufschütteln, nochmal einen Blick in die Vorratskammern werfen, feststellen, dass die prall gefüllt sind, sich einrollen und ein wenig Probe schlafen, wird die Genehmigung zur Errichtung der Anlage verweigert.
Gesetzt den Fall, die städtischen Nagerjäger sind brav, erfüllen ihre Pflicht und treten treffen in frühlingshafter Luft 2007 tatsächlich auf die possierlichen Tierchen, müssen diese umgesiedelt werden. Die Hamster.
Schon sehe ich Schlagzeilen in der Zeitung mit den vier Buchstaben :
Drama in der Provinz. Zwangsumsiedlung von Hamstern in Ronnenberg. Herzlose Stadtväter zwingen Familien aus ihrem angestammten Wohngebiet. Pfarrer bietet Kirchenasyl an. Experten sprechen bereits von bleibenden Schäden bei Junghamstern. Lesen sie mehr….
Ich denke, die Hamster, sollte es sie dort geben, können sich freuen. So lahm wie Mitarbeiter von Behörden sind, kann es noch Jahre dauern, bis die fündig werden.
Bis dahin wird nicht gebaut. Basta. Warum soll es Landwirten besser gehen als Arbeitslosen bei der Bearbeitung von Anträgen.
Die müssen auch warten und warten und warten……
Beringt die Feldhamster doch mit elektronischen Fussfesseln. Die können dann leichter aufgespürt werden. Wie die Arbeitsl. …, nee, Schluss jetzt.
Aus.


17, 11, 2006 um 23:33 Uhr
Bei uns in der Nähe gab es mal eine Geschichte um die Errichtung eines Vogelschutzgebietes für irgendeine spezielle Art. Wobei diese noch nie da gewesen waren. Aber es hätte die Möglichkeit bestanden das diese kommen sollte ein Schutzgebiet vorhanden sein.
19, 11, 2006 um 14:37 Uhr
Ich habe nichts gegen Tier- und Naturschutzschutz an der richtigen Stelle. Das mittlerweile sich auch die ökologische Fraktionen sich gegenseitig beharkt, ist allerdings schon amüsant. Wenn man solche Anlagen nicht haben will, sollte man sich nicht hinter Hamstern oder Waldschnepfen verstecken.