Vor einigen Tagen haben die fünf Weisen für viel Geld ihr alljährliches Herbstgeschwafel vorgelegt. Was davon zu halten ist, kann beim Schwerdtfeger nachgelesen werden. Unsere politischen Schwachmaten haben sich wahrscheinlich vor Lachen mal wieder auf die Schenkel geklopft. Ach nee, was die da alles so schreiben. Gröhl.
Noch bevor der brave Bürger fragen kann: was soll der Mist, wirft der Bundesrechnungshof seinen jährlichen Prüfungsbericht auf den Markt. Mit erhobenem Zeigefinger, du, du, wird aufgezeigt, dass Steuergelder verschwendet und bei den "Einkommensmillionären" gar nicht erst eingetrieben werden. Da wundert sich der Hartz IV- Empfänger, der sich bei den Arbeitsagentur bis auf die Knochen entblößen muss, um vielleicht in der Gesäßritze verstecktes Vermögen sichtbar zu machen.
Als Querdenker, der ich bin, vermutet ich sofort, dass die Verantwortlichen auf den Finanzämtern von der verschonten Klientel nützliche Aufwendungen erhalten. Wie anders ist eine solche Schlamperei zu Lasten der Allgemeinheit zu erklären? Geld stinkt nicht, vor allem dann nicht, wenn es in die eigene Tasche fließt.
Gemeinsam mit dem Herbstgutachten verschwindet der Prüfungsbericht demnächst im Keller. Ungelesen, unbeachtet führen die beiden dort ein Schattendasein, bis ein gnädiger Reisswolf sich ihrer annimmt. Genauso gut könnten die verplemperten Gelder für diese Machwerke durch eben diesen gejagt werden.
Ach nee, die sichern ja die Existenz dieser immens wichtigen Personen.
.

