Der Dwarslöper

Am Anfang war die Flaschenpost. Skurrile Gedanken und Meinungen. Geschüttelt. Nicht gerührt.

24, 10, 2006
von dauni
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Feind liest mit

Ich kann es noch garnicht fassen. 

Gerade lese ich,  dass der Schwerdtfeger unliebsame Mitleser in seinem Blog ausgemacht hat. Diese Arschgeigen. Wie weit sind wir hier  schon wieder gekommen?  Muss jeder, der sich kritisch mit diesem Staat, der herrschenden Oberschicht, den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzt, befürchten bespitzelt zu werden? 

Alles schon einmal dagewesen. In den siebziger Jahren. Da wurden Wohnungen verwanzt, Telefon abgehört,  natürlich im Zeichen der Terrorabwehr

Der Zweck heiligt die Mittel. Damals wie heute. Und die Scharfmacher in diesem Land, die schon lange auf der Lauer liegen, werden bald dafür sorgen, dass wir uns so richtig sicher fühlen können. Wenn uns die Bundeswehr dann auch im Inland schützen darf. 

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24, 10, 2006
von dauni
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Zwiebelfisch

Es ist ja durchaus löblich, dass sich die Spiegelredaktion  um die deutsche Sprache bemüht und dafür eigens einem Herrn Zwiebelfisch eine Rubrik zugesteht. Auch dass  unlängst  eine Titelgeschichte herausgebracht wurde, die sich dieses Themas annahm, ist äußerst ehrenwert.

Aber was soll ich davon halten, wenn ich in einem Artikel folgendes lese:

Man besuchte Theben, Luxor, Dendera. Was für ein Land!  Was für eine reizende Begleiterin!

Im Kohlenpott heisst das  "Wat für'n….." Aber da sagen die Leute auch: bleib mich von der Kuchen. Oder: gib mich der Ball. Ich habe lange genug da gewohnt, ich weiss, wovon ich rede.

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22, 10, 2006
von dauni
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Wer zu spät kommt….

muss damit rechnen, dass andere schneller sind.

Den Link für dieses Video auf You Tube hatte ich abgespeichert und schlichtweg vergessen. 

Nichts destotrotz verwurstele ich ihn doch noch.

via Helgoländer Vorbote und Schalljugend

mit bestem Dank ;-) von den grauen Zellen.  

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22, 10, 2006
von dauni
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Widerruf

Manchmal gibt es Entschlüsse im Leben, die man revidieren muss. Vor  einigen Wochen hatte ich lauthals geschrieben "Aus und vorbei"

Aber ich kann nicht. Dieses große On-Line Magazin   mit den vier  Buchstaben liefert doch immer wieder zu schöne Steilvorlagen. Ich liebe die reisserischen Übersschriften, die gut recherchierten Beiträge. Heute zum Beispiel:

Ackermann blickt in den  Abgrund .

Dem Mann kann geholfen werden. Es finden sich bestimmt viele freundliche, hilfsbereite  Menschen, die gerne dafür sorgen, dass er sich diesen auch aus nächster Nähe ansehen kann.

Ist dann doch auch  eine schöne Schlagzeile für Dr. Lieschen Müllers Bildzeitung

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21, 10, 2006
von dauni
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Fragen sie ihren Arzt….oder Blödzeitung 20

Schlimm, ganz schlimm, was ich da eben lese. Mein Vertrauen in die Ärzte ist endgültig erschüttert. Da überlebt ein Mensch eine gefährliche Rochen-Attacke, diese widerlichen Killer-Rochen, die jetzt überall unterwegs sind und harmlose Leute anspringen und totstechen.

Wahrscheinlich von El-Kaida manipuliert, um Jagd auf Ungläubige zu machen. Wissenschaftler stehen auf jeden Fall vor einem Rätsel. Aber ich schweife ab.

Also, da überlebt ein Mensch und was passiert dann?

Zitat SpOn.

Bertakis ließ den Stachel in der Brust stecken und überlebte nach Angaben seiner Ärzte so lange, bis er behandelt werden konnte.

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21, 10, 2006
von dauni
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Blechnapf

Nein, vergessen werde ich es nie. Das Gefühl, scheel angeschaut zu werden, wenn ich auf die Frage: "Na, wovon lebst du den überhaupt" antwortete: "Von der Sozialhilfe". Meinen Blick dabei fest auf mein Gegenüber gerichtet, um zu sehen, wie ihm das Gesicht entgleiste, wie er verlegen an mir vorbeiblickte oder anfing zu stottern: "ähm, macht ja nichts" 

"Immerhin erziehe ich diesem Staat einen Kriegsdienstverweigerer." setzte ich dann gerne in solchen Augenblicken hinzu. Meist entgleiste das Gesicht des anderen noch einmal. 

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20, 10, 2006
von dauni
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Sehr geehrter Herr Kauder

Nein, so rede ich ihn nicht an. Ich ehre ihn nicht, diesen Herrn. Der sich in eine Talkshows setzt und Worthülsen ausstößt, der versucht, Dinge kleinzureden, die ihm dort  von einer  Arbeitslosen berichtet werden. Die ihm schildern, wie es zugeht auf den Arbeitsagenturen. Dass Anrufe im Callcenter landen, in denen Leute sitzen, die zwar nett und höflich sind, aber keine Ahnung haben.

Von Bemühungen der Arbeitssuchenden um Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die sie sich selbst suchen müssen , und wenn sie dann endlich was gefunden haben, wird ihnen mitgeteilt, nein, das fördern wir nicht. 

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20, 10, 2006
von dauni
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Katzenklo

Wer kennt es nicht, das schöne Lied von Helge Schneider: Katzenklo, Katzenklo,  ja das macht die Katze froh.

Von wegen. 

wc.JPG

Der Hersteller dieser Bordtoilette scheint den Katzen kein Vergnügen zu gönnen. 

Gemein. Dann eben doch ab in die Mikrowelle.

Ähm, hatte ich schon gesagt, dass ich Katzen liebe?

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20, 10, 2006
von dauni
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Notwehr

Nicht genug, dass ich mich jeden Tag über die Flut von Spam, der dank Akismet abgefangen wird,  in meinem Blog ärgere. Ich würde diese Scheisshausfliegen wirklich mal gerne zwischen meine Finger bekommen. Da würde es sicherlich nicht bei einer verbalen Androhung von Gewalt bleiben.

Neuerdings werden wir vermehrt über das Telefon belästigt. Von Callcentern,  die mir im Namen nebelöser Firmen irgendwelchen Mist andrehen wollen, Frostfood, Versicherungen oder wie heute, mich über einen Telefonvertrag beraten wollen.  Anfangs noch relativ höflich, reagiere ich mittlerweile mehr als gereizt auf diese Angebote und falte mein jeweiliges Gegenüber entsprechend zusammen.

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