Zu bestimmten Themen werden in den Medien stets die selben "Fachleute" befragt.
Peter Scholl-Latour, der Experte für die arabische Welt und seit 2001 Terrorismusexperte. Heiner Geissler, der neue Linke der SPD, die allerdings von seiner Mitgliedschaft noch nichts weiss, zu Fragen der Sozialpolitik.
Und natürlich Christian Pfeiffer, wenn es um den Schutz der Jugend vor Computerspielen geht. So auch heute wieder in einem Artikel der HAZ:
Zitat
Nach der Schule komt das Spiel. Doch Fußball und Springseil haben ihren Rang längst an virtuelle Welten verloren, so Heinke Traeger, Verfasser des Artikels.
Lieber Herr Traeger, schon allein das Wort "Springseil" lässt mich zu dem Schluß kommen, dass die letzte technische Neuerung für sie das Telefon ist, wie es der Batz einmal so treffend über seine Dozenten an der Uni formulierte.
Weiter heisst es in dem Artikel:
Besonders Eltern, die sozial am Rande der Gesellschaft stehen beglücken ihre Kinder sehr früh und massiv mit Computern und Spielkonsolen", sagt Christian Pfeiffer. Nach einer Studie seines Institus haben mehr als 42 Prozent der Zehnjährigen aus bildungsfernen Schichten eine Spielekonsole im Kinderzimmer. Bei Kindern von Eltern, die das Gymnasium besucht haben, sind es weniger als zwölf Prozent.
Tja, Herr Pfeiffer, von Hartz IV lässt sich schlecht Tennis- und Musikunterricht finanzieren.
Die Studie zeigt, dass Schulerfolg und Mediennutzung eng zusammenhängen.
Ach, deswegen haben wir in der Pisa-Studie so schlecht abgeschnitten. So einfach ist.
Wo wir schon bein Thema sind, Herr Pfeiffer. Tag für Tag lesen bildungsferne Eltern die Bildzeitung. Warum ist noch niemand auf die Idee gekommen, sie als Justizminister in den von 2000 bis 2003 z.B, dieses verrohende Medium zu verbieten. Jeden Tag brutale Bilder, nackte Weiber, dumme Texte.
Weiter geht es in dem Artikel mit folgender Aussage:
Der tägliche Gebrauch des Computers hinterlässt tiefe Spuren im Gehirn. Der Göttinger Hirnrforscher Gerald Hüther warnt in seinem Buch "Computersüchtig" vor einem exzessiven Gebrauch neuer Medien. Anfänglich dünne Verbindungswege im Gehirn würden durch intensive Nutzung immer dicker…
Herr Hüther, sind sie sich sicher, dass die vom Gehirn sprechen und nicht von tiefer gelegenen Körperteilen? Welche Seiten im Internet haben sie denn zuletzt besucht?
Ich freue mich wirklich für sie, Herr Pfeiffer, dass ihr Institut mit Studien über dieses Thema so gut ausgelastet ist. Geld stinkt ja schließlich nicht, und das Ohr am Arsch des Volkes, bzw. der Medien zu haben, zahlt sich sicherlich aus.
Und sie als ehemaliger Politiker geben ihren amtierenden Kollegen doch auch gerne Schützenhilfe, damit sich diese zurücklehnen können und nicht nach den wahren Ursachen für mangelnde Bildung und Jugendkriminlität suchen müssen.
Ich empfehle, sich mit wirklichen Fachleuten auseinander zu setzen wie z.B. Herrn Bernbrecht Olpe und Sebastian Leitenhuber. Mehr dazu beim Batz Log.
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26, 10, 2006 um 14:52 Uhr
*g* Sehr schön
Den Pfeiffer kenne ich noch aus Uni-Tagen, der hat auch ewig lang versucht bei agressiven Fußballfans ein Gehirn zu finden. Vielleicht hat er dabei ein paar mal zu oft ein an den Groschen bekommen.
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