Für den einen eine kleine Rangelei, für andere eine Verletzung des Versammlungsrechts. Wenn ich die Bilder der behelmten, schlagstockbewehrten Polizisten sehe , die die Demo am 3.6. gegen den Sozialabbau begleiteten, dreht sich mir schon der Magen um.
Der Bericht einer Teilnehmerin, der in der Linkszeitung abgedruckt ist, handelt von mehr als nur einer Rangelei, wie der Spiegel so verniedlichend schreibt. R
Polizisten rammen Wehrlosen Stiefelspitzen ins Gesicht
Mehrere Menschen fallen zu Boden. Die Polizisten rammen den Wehrlosen ihre Stiefelspitzen ins Gesicht, malträtieren sie mit Faustschlägen, stechen ihnen Schlagstöcke in die Leiber, schlagen willkürlich auf sie ein. Auch Pfefferspray kommt zum Einsatz. Schnell bilden wir eine Kette, die von hinten zunehmend verstärkt wird. "Haut ab!" schreien wir im Chor. Schließlich wird unser Widerstand so stark, dass sie aufgeben müssen, jedoch nicht, ohne jemanden abzuführen.
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Sollten sich diese Dinge wirklich so zugetragen haben, und ich bin durchaus gewillt, das zu glauben, muss sich niemand wundern, wenn die Leute sich radikalisieren. Es erinnert mich an die Studentenproteste 1967.
Wann wird man in diesen Land endlich Lehren aus der Vergangenheit ziehen? Warum werden Menschen, genau wie damals, unter der Mithilfe von Medien, in eine Ecke gestellt und diskriminiert. Und wer wundert sich eigentlich noch, wenn eben diese Menschen irgendwann zurückschlagen.
Wie auch immer.

