Ich hoffe, ich bin da keiner Ente aufgesessen. Einer Videotextente. Beim durchzappen der Programme folgende Nachricht gelesen:
Das Land Bayern zahlt einen Zuschuss von 1 Milllion Euro beim Kauf des Geburtshauses des Papstes, ehemals Josef Ratzinger. Begründung: Das Haus solle nicht in falsche Hände geraten.
Ja mei, Burschen. Habt ihr Angst, dass die Moslems des Haus kaufen? Oder die Evangelen? Oder etwa ein Bordellbesitzer? Der die Sünde in den Ort bringt und den jungen Menschen zeigt, dass es noch etwas anderes gibt in Leben als gebackene Papstmützen.
Der Josef hat gerade mal die ersten beiden Jahre seines Lebens in seinem Geburtsort verbracht. Das Haus soll wohl Museum werden. Auf die Ausstellung bin ich gespannt. Was gibt es denn zu sehen?
Ratzingers Windeln, einen Schnuller, die Puderdose?
Ich sehe sie schon vor mir, die kreischenden Gläubigen. Die Wundergeheilten, die Lahmen und Blöden.
Die, nach dem Anblick der heiligen Windeln vom Bettnässen geheilt, mit seligem Blick den Ort verlassen und für die Heiligsprechung von Benedikt bereits zu seinen Lebzeiten beten.
1 Millionen Euro. Für diesen Humbug. Nehmt euch Puppen und Nadeln, dass ist billiger.
Kommentare
Weil die katholische Kirche ja bekanntlich chronisch pleite ist, muß man ihr, Laizismus hin oder her, schon mal unter die Arme greifen. Wo soll man sonst hin mit den üppigen Haushaltsüberschüssen?

