In fast allen guten Restaurants stehen inzwischen Kindergerichte auf der Speisekarte. Hinten putzigen Namen wie "Biene Maja" und Rumpelstilzchen" verbirgt sich meist ein dröges, paniertes Schnitzel mit Pommes, Ketchup und welkem Salat. Lecker. Das trainiert nicht nur feinen Geschmacksnerven der lieben Kleinen, sondern bereitet sie auch auf ein Leben mit MäcDoof und Maggi-Tütensuppe vor. Und Mami hat kein bisschen dazugekocht.
Für Senioren werden seit einiger Zeit ebenfalls "halbe Portionen" angeboten. Ab 55 darf sich jeder zum Kreis der auserwählten Corega Tabs- und Tena-Lady Generation zählen. Allerdings werden diese Gerichte ein wenig lieblos als “Seniorenteller“ deklariert.
Wir regen daher an, sich auch für die alternden Menschen lustige Bezeichnungen für diese Gerichte auszudenken.
Wie schön wäre es, einen „Johannes-Heesters-Gedächnisteller “, bestehend aus püriertem Fleisch an weich gekochtem Gemüse vom Vortage, kredenzt in lauwarmer Sahnesoße, bestellen zu können. Da kommen beim Essen gleich wieder Erinnerungen an die Jugend auf, und es schmeckt noch einmal so gut.
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Den Teilnehmern an dieser Umfrage winkt ein Essen für zwei Personen in der Gaststätte „Ruhe sanft“ direkt am Zentralfriedhof.

